Tipp 1: Gute Nacht, lieber Tag!

Versuche jeden Abend bevor du dich ins Traumland verabschiedest, noch einmal dein Köpfchen anzuschmeißen und den Tag, auch wenn er nicht dein bester Freund war, mit einem wunderbaren, positiven Glücksgedanken zu verabschieden. Denke nicht an Schatten, denke an die gewaltigsten Sonnenstrahlen deines Lebens. Denke dann an den nächsten Tag.

Stelle dir vor, wie wundervoll er sein wird. Dann am nächsten Morgen, direkt nach dem Erwachen, denkst du wieder an diesen noch frischen, neuen, wundervollen Tag. Spüre die unbändige Kraft, mit der du all deine Emotionen in positive Bahnen lenkst. Die ersten Schritte in ein wundervolles Leben machen unsere Gedanken – lasse sie frei!

Tipp 2: Schwinge dich frei!

Schon gewusst? „Jeder Gedanke verursacht eine Emotion, die dem Gedanken erst Bedeutung verleiht.“ Wenn du also daran denkst wie krank du bist, wie schlecht es dir geht, wie verzweifelt du bist, wird sich daran auch überhaupt nichts ändern. Alles in diesem Universum besteht aus Schwingungen. Und was wir an Schwingung aussenden, kommt verstärkt zu uns zurück.

Mangel können wir daher auch nur dann erfahren, wenn wir Emotionen und Gefühle des Mangels aussenden. Es ist also an der Zeit, dass du dich mindestens einmal am Tag absolut fantastisch fühlst! Vergesse negative Schwingungen und Emotionen und ersetzte sie durch frische, wundervolle Gedanken.

Tipp 3: Gedankenspiel

Lust auf ein kleines Spiel? Suche dir einen Bereich deines Lebens heraus, mit dem du vollkommen unzufrieden bist. Das fällt bestimmt nicht schwer, oder? Wenn du an diesen Lebensbereich denkst, wie fühlst du dich dann? Was fühlst du? Empfindest du Emotionen wie Unzufriedenheit, Furcht oder Angst?

Stell dir nun vor, du wüsstest, die Situation würde sich niemals verbessern. Wie geht es dir dann? Wenn du dich bei diesen Gedanken ängstlich, verzweifelt und frustriert fühlst, dann sind das genau die Emotionen, die sich zukünftig in deinem Leben manifestieren müssen. Willst du das? Wohl kaum. Ich denke, du weißt was jetzt zu tun ist … (Fühle dich fantastisch)

Tipp 4: Physik-Nachhilfe

 Wenn du deine Aufmerksamkeit für mehr als 17 Sekunden auf einen Gedanken lenkst, dann aktivierst du in dieser Zeit dein emotionales, magnetisches Schwingungsfeld. Dieses emotionale Magnetfeld ist wie ein schwarzes Loch im Universum, denn alles was dieselbe Schwingung hat, wird in dieses Feld hineingezogen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Was wir aussenden, kommt zu uns zurück und was zu uns zurück kommt, muss von uns ausgegangen sein. Wenn du morgens also mehr als 17 Sekunden an etwas Wundervolles denkst, ist dein kompletter Organismus positiv gestimmt und lässt erst gar keine miese Stimmung aufkommen. Glaubst du nicht? Dann probiere es aus!

Tipp 5: An alle Wenig-Denker

Wenn dein Gehirn keine neuen Inputs mehr bekommt, nichts Neues mehr dazulernt, dann sterben Gehirnzellen ab. Synaptische Verbindungen lösen sich auf; wir erkennen das daran, dass wir uns die einfachsten Dinge nicht mehr behalten können. Höre deshalb niemals auf zu wachsen.

Suche die intellektuelle Herausforderung und sei dadurch nicht nur ein spannender Gesprächspartner, sondern beweise dir ständig von Neuem, was du alles kannst. Lass dein Gehirn ruhig öfters auf Hochtouren laufen. Informiere dich über Gedächtnistraining-Methoden, lese Bücher, unterhalte dich über politische Themen, lass den Kopf ruhig rauchen und nutze deine Hochleistungszentrale, denn: Was nicht wächst, stirbt ab. . .

Tipp 6: Machen, nicht denken!

Einen klugen Satz gefällig? Da kommt er: Der Weg zum Erfolg ist da, wo die Angst am größten ist. Übersetzt heißt das so viel wie, dass die Aufgaben, die uns am schwersten und unangenehmsten erscheinen, und vor denen wir am meisten Bammel haben, nach dem raschen Erledigen den größten Erfolg und die besten Gefühle mit sich bringen.

Denn Schwierigkeiten und Ängste spielen sich größtenteils in unseren Köpfen ab. Vielleicht hast du große Angst vor Zahnarztbesuchen. Du schiebst den Besuch immer weiter nach hinten und vergrößerst damit nicht nur das Problem, sondern auch die Angst. Dabei würdest du nach dem Besuch vielleicht nur folgenden fröhlichen Satz sagen: Hey, war gar kein Problem. Spritze, hinlegen und fertig!

Tipp 7: Komm in die Hufen

Frage des Tages: Weshalb haben so wenige Menschen keine echten Ziele? Na, weißt du es? Nein? Ich schon: Weil Ziele nichts anderes sind, als selbst erschaffene Probleme. Ein Ziel ist immer mit einer Anstrengung verbunden. Und mal ehrlich, wir Menschen fahren lieber in seichten Gewässern, als uns in die Fluten zu werfen.

Doch nur wer in die Hufen kommt, kann auf der prächtigen Erfolgswelle reiten! Du musst also endlich aus deiner Bequemlichkeit heraus, die Komfortzone verlassen, um deine Ziele zu erreichen. Klar, du begibst dich mit jedem neuen Ziel auf unsicheres Terrain. Aber genau das ist so wichtig, denn wir wachsen nur durch Hindernisse und Probleme – ob nun selbstgeschaffen, oder nicht.

Tipp 8: Sechs Ziele

Dir fällt es schwer in die „Pötte“ zu kommen? Dann hilft dir dieser Tipp: Setze dir ab sofort täglich mindestens sechs Ziele. Das können Dinge sein wie: Tägliches Mentaltraining, Zielplanung für den nächsten Tag, die Dachkammer aufräumen, Joggen gehen, etc. Es sollte sich dabei um Ziele handeln, die du ohne Verpflichtung eher vermeiden würdest.

Ach ja und lege dir sofort ein Terminbuch zu, in das du diese Ziele genauestens, und ohne zu schummeln, notieren kannst. Trage dann bei jedem Tag deine sechs Ziele ein und hake sie ab, wenn sie erledigt sind. Dadurch lernt dein Unterbewusstsein, dass, du deine anvisierten Ziele immer erreichst. Außerdem installierst du so ein Gewinner-Programm und erweiterst deine Komfortzone.

Tipp 9: Mentale Verkehrsregeln

Mein Tipp des Tages: Glaubenssätze und Überzeugungen sind nichts anderes, als Gedanken oder Ideen, die du für wahr hältst. Das Verrückte dabei ist, dass wir viele Dinge bedingungslos glauben, ohne jemals zu hinterfragen. Wenn du glaubst, dass es schwer ist, einen neuen Job zu finden, dann wird es auch schwer.

Durch deinen eingeschränkten Glaubenssatz aktivierst du mentale Verkehrsregeln, die dann alle zusammen dafür sorgen, dass du bekommst, was du denkst. Du programmierst das mentale Navigationssystem auf das Ziel „Ich finde keinen Job“! Was darf dein Navigationssystem jetzt auf keinen Fall tun? Genau, dich einen Job finden lassen! Fange also an, deine Gedanken zu hinterfragen!

Tipp 10: Ich kann mich nicht beschweren

Wusstest du schon: Alles was dir widerfährt, ist von dir und deiner Aufmerksamkeit verursacht worden, gleichgültig ob bewusst oder unbewusst – du hast es so gewollt und du wirst es erhalten. Daher beschwere dich nie mehr, dass dir etwas widerfahren ist, was du nicht wolltest, denn Wirklichkeit entsteht immer aus deiner Aufmerksamkeit – deinem Willen und somit deiner Gedankenwelt und geistigen Vorstellung.

Wenn du deine Aufmerksamkeit auf ein mentales Problem richtest, dann bist du mit deinem Willen und mit deiner Vorstellung voll und ganz bei diesem Problem. Lenke deine Aufmerksamkeit also immer auf die positiven Seiten des Lebens und gebe Negativem somit keinen Nährboden.

Tipp 11: Wolfskampf

Ein alter Indianer saß mit seinem Enkelsohn am Lagerfeuer. Es war schon dunkel geworden und das Feuer knackte, während die Flammen in den Himmel züngelten.Der Alte sagte nach einer Weile des Schweigens: “Weißt du, wie ich mich manchmal fühle?

Es ist, als ob da zwei Wölfe in meinem Herzen miteinander kämpfen würden.Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam. Der andere hingegen ist liebevoll, sanft und mitfühlend.”“Welcher der beiden wird den Kampf um dein Herz gewinnen?” fragte der Junge. “Der Wolf, den ich füttere.” antwortete der Alte.

Tipp 12: Einsam war gestern

Du bist manchmal einsam? Okay. Daran lässt sich arbeiten. Denke aber immer daran: Einsamkeit ist kein Makel. Einsam zu sein, bedeutet nicht, dass man nicht liebenswert ist. Es ist eher ein soziologisches Massenphänomen unserer modernen, unabhängigen, oft anonymen Gesellschaft.

Nichtsdestotrotz ist es deine Aufgabe, den Kontakt zu anderen Menschen zu suchen, wenn du aus der Einsamkeit ausbrechen möchtest. Egal ob du einen Partner suchst oder einfach Menschen, mit denen du etwas unternehmen kannst. Wenn du aus der Einsamkeit rauswillst, musst du raus in die Welt und aktiv etwas unternehmen.

Tipp 13: Knifflige Frage

Stell dir vor, du erhältst von deinem Chef eine Lohnerhöhung in Höhe von 500 Euro monatlich. Wie würdest du reagieren? Würdest du dich freuen, Luftsprünge machen oder feiern? Ganz bestimmt oder? Was aber würde geschehen, wenn du dann erfahren würdest, dass deine Kollegen alle 1000Euro Lohnerhöhung erhalten haben?

Wohin geht nun deine Aufmerksamkeit? Auf das Positive, oder auf das Negative? Auf die Lösung (nämlich den Chef einfach zu fragen, weshalb er diese Unterschiede macht), oder auf das Problem? Auf das was du bekommen hast, oder auf das, was andere mehr erhalten haben? Alles ist eine Sache der Aufmerksamkeit. Wähle sie weise!

Tipp 14: Hast du Wünsche?

Dann passe jetzt auf, denn Wünschen will gelernt sein: Je zwanghafter und verkrampfter ein Wunsch ist, desto mehr wird er von uns weggestoßen! Wenn wir also etwas unbedingt haben, sein oder tun wollen, dann entfernen wir uns immer mehr von dem eigentlichen Ausgangswunsch. Wir richten unsere Aufmerksamkeit ausschließlich auf den Mangel und verstärken diesen damit umso mehr.

Wenn dein größter Wunsch darin besteht, schlank zu sein, du aber deine Aufmerksamkeit ständig auf das Mangelhafte an deinem Körper richtest, aktivierst du miese Gefühle. Nur wer in den Spiegel schauen kann, ohne sich dabei schlecht zu fühlen, wird auf mühelose Weise einen schönen Körper bekommen.

Tipp 15: Danke, Danke, Danke

Übrigens: Dankbarkeit gehört zu den emotionalen Schwingungen, die am höchsten schwingen und von keiner anderen Emotion getoppt werden können. Dankbarkeit, Liebe, Wertschätzung und Glückseligkeit sind allesamt Emotionen der allerhöchsten Schwingung. Und was glaubst du, ziehst du an, wenn du emotional auf diesem Level schwingst?

Richtig, noch viel mehr von diesen fantastischen Emotionen. Doch was machen wir Menschen? Statt dankbar zu sein für das was wir haben, sind wir von Undank zerfressen. Wir schauen nicht auf die Dinge, die wir haben oder auf das was wir können, sondern immer darauf, was uns noch fehlt. Tu dir den Gefallen und sei einmal am Tag einfach nur DANKBAR!

Tipp 16: Sei froh!

Hast du eigentlich gewusst, wie dankbar du für dein Leben sein kannst? Denn: Wenn du heute Morgen aufgestanden bist und eher gesund als krank warst, hast du ein besseres Los gezogen als Millionen Menschen, die die nächste Woche nicht mehr erleben werden.

Wenn du noch nie in der Gefahr einer Schlacht, in der Einsamkeit der Gefangenschaft, im Todeskampf der Folter oder im Schraubstock des Hungers warst, geht es dir besser als 500 Millionen Menschen. Wenn du Essen im Kühlschrank, Kleider am Leib, ein Dach über dem Kopf und einen Platz zum Schlafen hast, bist du reicher als 75% der Menschen dieser Erde. Wenn deine Eltern noch leben und immer noch verheiratet sind, bist du schon wahrlich eine Rarität.

Tipp 17: Wie sieht’s bei dir aus?

Du willst dich und dein Leben verändern? Du willst mehr aus dir und deinen Möglichkeiten machen? Wunderbar, dann ist dieser Tipp genau das richtige für dich: Wir können unser Leben immer nur dann optimieren und verbessern, wenn wir ganz genau wissen, wo wir stehen. Veränderung beginnt immer mit einer Art Standortanalyse, das heißt:

Wir müssen unsere aktuelle Position zuerst exakt lokalisieren um zu wissen, was zu optimieren ist. Je gründlicher diese Analyse erfolgt, desto klarer erkennst du, was dein Leben wirklich positiv bereichern und verändern kann. Diese Analyse kannst du in jedem deiner Lebensbereiche vollziehen – egal ob Beruf, Karriere, Liebe, Geld, Gesundheit, Familie, etc.

Tipp 18: Keller-Laune

Rate mal mit welchen beiden Tätigkeiten wir den größten Teil unseres Lebens verbringen! Genau, schlafen und arbeiten. Schlafen macht Spaß, aber was den meisten von uns jedoch leider keinen Spaß bringt ist Arbeiten – und da fängt das Problem an. Wenn wir einmal von 40 Arbeitsjahren ausgehen mit jährlich ca. 250 Arbeitstagen, dann sind wir bei einem durchschnittlichen Arbeitstag von 8 Stunden ca. 80.000 Stunden bei der Arbeit.

Wenn wir nun den größten Teil unseres Lebens mit unserem Beruf verbringen, sollten wir uns diese Zeit dann nicht so schön und erfüllt wie möglich gestalten? Frage: Ist dein Job auch dein Traumjob oder macht er dich nicht glücklich sondern krank? Es ist nie zu spät für Veränderungen!

Tipp 19: Volkskrankheit Nr.1?

Genau, Stress und Depression. Die Krankenhäuser sind voll von gestressten Managern, Bandscheiben-Patienten und Herzinfarkt-Kandidaten, die alle unter ihrer mentalen Last zusammengebrochen sind. Trotzdem werden Entspannungsmethoden wie Meditation, Selbsthypnose, progressive Muskelentspannung, TaiChi, QiGong oder Autogenes Training noch immer belächelt.

Dabei lautet bereits ein altes Sprichwort: „Wer häufig in sich geht, ist weniger außer sich“! Körper und Geist stehen heute immer öfter unter Leistungsdruck und so werden wir durch mentalen Stress häufig massiv überfordert. Schaffst du dir genügend Platz für Auszeiten? Wenn nicht: Informiere dich doch mal über Entspannungsübungen!

Tipp 20: Lust auf Autogenes Training

Lege dich auf den Rücken und entspanne dich mit den Worten „Ich bin ganz ruhig und entspannt.“ Konzentriere dich dabei auf den rechten Arm und sage langsam und lautlos: Mein rechter Arm ist ganz schwer.“ Nach sechs Wiederholungen dieses Satzes beginnt der Körper (bei genügend Übung) in den Zustand der Schwerelosigkeit zu verfallen.

Jetzt gibt es wohl keinen besseren Ort, an dem du Stress weit von dir lassen kannst. Ist dir dieser Zustand unheimlich, kein Problem. Mit dem Befehl „Augen auf“ lässt sich alles beenden. Denselben angenehmen Wohlfühlzustand kann man übrigens auch mit dem Worten, „mein Arm ist ganz warm“ herstellen. So warm wird es dir in keiner Badewanne.

Tipp 21: Entspann‘ mit Jacobsen

Schon mal was von Muskelrelaxation nach Jacobsen gehört? Alles was du für diese tolle Entspannungsübung wissen musst, ist, dass es eine tiefe Verbindung zwischen kurzzeitiger Anspannung und lang anhaltender Entspannung gibt. Wenn du also einzelne Muskelgruppen sieben bis zehn Sekunden anspannst und dann bewusst für etwa 20 bis 30 Sekunden entspannst, empfindest du danach tiefe Ruhe und Seligkeit.

Die Devise lautet: Anspannen – Halten – Loslassen – Nachfühlen. Balle langsam deine rechte Hand zur Faust. Spanne die Muskeln der rechten Hand und des rechten Unterarms an. Halte die Spannung und lasse dann locker. Spüre der Entspannung nach und balle auch die linke Hand zur Faust…

Tipp 22: Ich bin ein Baum

Beim Stichwort Yoga fällt den meisten bestimmt das Bild eines halbnackten Greises ein, der seine Beine hinter dem Kopf verknotet. Falsch, die indische Kunst der Gelassenheit kann viel mehr! Ziel ist es, durch die Vereinigung von Körper und Geist zur tiefen inneren Ruhe zu finden. Versuchen wir den Baum.

Stelle dich aufrecht auf eine Matte. Atme ein paar Mal ein und aus um dich zu konzentrieren. Verlagere dein Gewicht auf ein Bein und lege den anderen Fuß mit der Fußsohle so weit wie möglich nach oben an die Oberschenkelinnenseite. Nehme dein rechtes Knie weit nach außen. Strecke deine Arme nach oben über den Kopf und lege deine Handflächen aneinander. Spüre die Energie!

Tipp 23: Nur 90 Sekunden

Hast du etwas Zeit? Sagen wir 90 Sekunden? Ja, wirklich nur eine Minute 30 Sekunden, die du sinnvoll in deine Gesundheit investieren kannst – 90 Sekunden um dir etwas Gutes zu tun! Keine Zeit? Stress? Zeitdruck? Die Zeit der Ausreden ist vorbei:

Setze dich auf einen Stuhl, die Füße fest auf dem Boden und die Hände mit den Handflächen nach oben auf deinen Oberschenkeln. Atme tief ein, und während du ausatmest, schließt du deine Augen und denkst an die Worte “Lass los”; wiederhole es innerlich. Denke nur an die Worte “Lass los”. Spüre wie du langsam ruhiger wirst, alten, aufgestauten Ballast über Bord wirfst und mit neuer Energie weitermachst.

Tipp 24: Entspannung To-Go

Na, wie geht’s? Oh, du bist im Stress, dein Terminplan hat dich fest im Schwitzkasten, das nächste Meeting steht vor der Tür und Entspannung ist für dich im Moment ein Fremdwort? STOP! Nimm dir kurz Zeit und komm für einen Moment runter. Hier ist Shiatsu To-Go!

Lege deinen rechten Mittelfinger zwischen Daumen und Zeigefinger der linken Hand (Oben Zeigefinger, unten Daumen). Massiere jetzt beide Finger der linken Hand und den unteren Rand des Mittelfingernagels. Zähle bis 15 und wechsle die Hände. Nach zwei kurzen Durchgängen ist kaum Zeit verloren aber unendliche viele Nerven gewonnen.

Tipp 25: Traumreise

Hast du Lust dich auf eine kleine Traumreise zu begeben, in der du alle Sorgen und Ängste für ein paar Minuten vergessen kannst? Mit Sicherheit gibt es einen Ort auf dieser Welt, in den du dich ganz besonders verliebt hast. Ein Urlaubsort, der liebste Spazierweg oder aber auch das Haus, in dem du als Kind aufgewachsen bist. Lege dich hin und schließe die Augen.

Begebe dich nun langsam an deinen Traumort. Nimm alle Eindrücke und alle positiven Gefühle in dir auf. Mit dem Wort: “Heimkehr!” öffnest du die Augen und befindest dich wieder in deinem gewohnten Umfeld. Versprochen, nach der Rückkehr bist du entspannt und kannst mit vielen guten Gedanken und Gefühlen in einen anstrengenden Tag starten.

Tipp 26: Immer in Bewegung

Alles in diesem Universum befindet sich in einem stetigen Wandel, alles wächst, ist in Bewegung und entwickelt sich weiter. Nur wir Menschen sind oft nicht bereit, zu wachsen und uns weiterzuentwickeln. Wir möchten alles so belassen, wie wir es aus unserer Vergangenheit kennen, denn das gibt uns oft ein Gefühl von Sicherheit. Wer aber nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit.

Wir müssen unsere Ressourcen und Möglichkeiten entfalten, wenn wir im Spiel des Lebens glücklich mitspielen wollen. Denn glückliche und erfolgreiche Menschen haben eines gemeinsam: Sie alle sind geniale Problemlöser und Meister im Überwinden von Schwierigkeiten und Hindernissen. Diese Menschen wissen, dass sie mit jedem Problem, das sie gelöst haben, immer glücklicher und erfolgreicher werden. Willst du das auch?

Tipp 27: Mein größter Schatz

Schon mal drüber nachgedacht? Mit unserem Auto würden wir niemals so viel Schindluder betreiben, wie wir es täglich mit unserer Gesundheit tun. Dabei vergessen wir leider, dass wir unseren Körper nicht gebraucht verkaufen können, wenn er anfängt, seinen Geist aufzugeben. Unser Körper ist unser größter Schatz, daher sollten wir ihn hegen, pflegen und über alle Maße hinaus lieben.

Natürlich möchte unser Körper ausreichend bewegt werden, so dass er uns fit und vital bis ins hohe Alter zur Verfügung stehen kann. Negative Emotionen sind übrigens pures Gift für den Körper. Fast so schädlich, wie wenn du bei deinem Wagen Zucker in den Tank geben würdest. Gibst du genügend Acht auf deine Gesundheit oder solltest du dir vielleicht mal ernste Gedanken über Ernährung, Bewegung, etc. machen?

Tipp 28: Mediation gefällig?

Mediation ist ein freiwilliges Verfahren zur konstruktiven Beilegung eines Konfliktes. Die Konfliktparteien wollen mit Unterstützung einer dritten „allparteilichen“ Person (dem Mediator) zu einer gemeinsamen Vereinbarung gelangen, die ihren Bedürfnissen und Interessen entspricht. Und das wichtigst: Eine Mediation ist immer zukunftsweisend. Es geht darum, Lösungen für die zukünftige Zusammenarbeit zu bekommen.

Die Vergangenheit ist nur in soweit von Bedeutung, wie die Informationen für das Verstehen des Konfliktes und der Anliegen beider Parteien vonnöten ist. In der Mediation geht es nicht um ein Urteil – wer recht hat oder nicht, ist im Grunde unerheblich. Es geht einzig darum, eine für die Zukunft tragfähige und alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung zu finden. Damit ist die Mediation ein sehr zielgerichtetes Verfahren.

Tipp 29: Am Kamin

Ein Geheimnis, ganz unter uns: Dein mental-emotionaler Zustand ist ursächlich für deine Lebensqualität! Wäre es da nicht sinnvoll, alles zu tun und zu erlernen, um sich jederzeit in einen Top-Zustand bringen zu können? Mal ganz ehrlich, glaubst du, dass du erfolgreich und glücklich sein kannst, wenn du dich schlecht und mies fühlst? Vielleicht denkst du: „Ich wäre ja glücklich, wenn die Umstände okay wären!“

So aber wird das Spiel nicht gespielt. Du kannst dich nicht vor einen Ofen hinsetzen und sagen: „Lieber Ofen gib mir Wärme, dann gebe ich dir auch Holz“. Du musst zuerst das Holz auflegen, um es warm zu haben, ebenso wie du dich zuerst gut fühlen musst, um gute Umstände zu schaffen. Fange deshalb jetzt an zu investieren – in dein Leben, in deine Liebe, in dein inneres Feuer.

Tipp 30: Vitamin B

Interessante Beziehungen, gute Kontakte und intensive Freundschaften sind aus den unterschiedlichsten Gründen wichtig für unser Leben. Immer mehr Geschäfte werdenüber vorhandene Beziehungsnetzwerke abgewickelt, und sehr viele Jobs, Wohnungen oder Ferienhäuser erhält man oft nur noch über vorhandene Kontakte.

Belächele und verurteile deshalb keine Arbeit und keinen Beruf, diese Menschen könnten Kontakte haben, die für dich selbst wichtig sein könnten. Wer über gute und intensive Freundschaften verfügt, effektive Beziehungen und hochkarätige Kontakte pflegt, der geht den Weg der Leichtigkeit. Hast du denn solche Freundschaften, Beziehungen und Kontakte?

Tipp 31: Wie wohnst du?

Folgende Situation: Nach einem anstrengenden Tag kommst du nach Hause. Du öffnest die Tür, legst deine Kleidung ab, machst dir ein Brot… Wie fühlst du dich zu Hause? Genießt du dein Zuhause, deine Möbel, deine Einrichtung, oder fühlst du dich nicht so wohl? Wenn du durch deine Wohnung oder durch dein Haus gehst, was stört dich dann alles?

Bilder, Möbel, Platzangebot, oder bist du rundherum zufrieden? Dein Zuhause sollte ein Ort der Entspannung, des Wohlgefühls und der Freude sein, eine Art Kraftort, an dem du neue Energie auftanken kannst. Wenn du dich Zuhause unwohl fühlst, wo und wie möchtest du dann deine Akkus wieder aufladen? Wie also wohnst du?

Tipp 32: Meine Hobbys sind…

Was machst du eigentlich in deiner Freizeit? Hast du Hobbys oder sitzt du nur Zuhause herum, und schälst deine Gedanken ab und den Fernseher an. Ich hoffe nicht, denn Stubenhocker bauen sich weder guten Kontakte auf, noch erfahren sie was echte Lebensqualität bedeutet.

Spannende und erfüllende Hobbys und eine interessante Freizeitgestaltung sind wie Therapie.Wer beides nicht hat, der hängt schnell in seiner Bequemlichkeitszone, in der man nur noch herumlümmelt und zu nichts mehr zu gebrauchen ist. Man wird schwerfällig und lustlos und redet sich ein, zufrieden zu sein. Tatsächlich aber sind die Akkus leer und werden nicht mehr nachgeladen. Verzichte niemals auf deine Hobbys!

Tipp 33: Schlechte Zähne

Kennst du eigentlich die zwei großen Antriebskräfte unseres Lebens? Es sind Freude und Schmerz! Ein selbstzufriedener Mensch hingegen verändert nichts. Und wenn du dir deine Unzufriedenheit nicht bewusst machst, sie unterdrückst und verdrängst, dann kommst du auch nicht ins Handeln. Ist dir schon mal aufgefallen, wie viele Menschen mit kaputten Zähnen herumlaufen? Weshalb aber gehen diese Menschen nicht zum Zahnarzt?

Weil der mentale Schmerz, die Angst vor der Behandlung größer ist, als der Schmerz im Mund. Erst wenn der physische Schmerz den Mentalen übersteigt, wird der Weg zum Arzt leichter. Die Freude auf das Gefühl nach der Behandlung steigt übrigens mit dem physischen Schmerz. Lasse es bitte niemals so weit kommen und packe deine Problem sofort an der Wurzel und reiße sie heraus.

Tipp 34: Klassenfest

Hast du Probleme dabei deine Ziele klar zu formulieren? Dann lass dir doch helfen: Deine Ziele sollten so großartig sein, dass du wirklich alle zehn Finger danach leckst. Alleine der Gedanke an deine Ziele sollte dich in Ekstase versetzen. Ein Ziel darf sich also nicht nur gut anfühlen, es muss sich spitzenmäßig anfühlen. Ist dem nicht so, dann kommst du auch nicht ins Handeln, dein Ziel ist dann einfach nicht wichtig genug.

Wenn es nur „nett“ wäre, dann fehlt dir die Power, das Ziel zu erreichen. Stell dir mal vor, dass das nächste Klassentreffen bald ansteht und du zu Schulzeiten nur die graue Maus in der bunten lebendigen Welt warst. Wäre es da nicht erstrebenswert, die baffen Gesichter zu sehen, wenn du nun alle mit deinem Strahlen und deiner Attraktivität übertrumpfst?

Tipp 35: Verkaufskiller

Sind deine Ziele schrottreif? In unserer Zielwerkstatt wird dir geholfen: Achte darauf, dass dein Ziel immer beschreibt, was du willst und nicht, was du nicht willst. „Ich will keine Schulden mehr haben“ wäre fatal, denn dein Unterbewusstsein assoziiert jedes Wort mit einem Bild. Wörtchen wie „nicht“ oder „kein“ werden von deinem Unterbewusstsein nicht registriert und somit einfach ignoriert.

So sind Aussagen wie „Sie werden diesen Kauf nicht bereuen“ echte Verkaufskiller. Auf unbewusster Ebene kommt beim Kunden nur der Begriff „bereuen“ an und sofort werden negative Assoziationen mit dem Produkt hervorgerufen. Wie wäre es also mit „ich will ein Vermögen von 10.000 Euro“, anstatt „ich will keine Schulden“?!

Tipp 36: Ich glaube es nicht

Warum glaubst du erreichen viele Menschen ihre Ziele nicht? Ganz einfach, weil sie diese nicht aufschreiben. Ein Ziel mit allen Details und alle daraus resultierende Vorteile aufzuschreiben, ist der erste Schritt, ein Ziel nach Außen zu bringen. Das Ziel verlässt dann erstmals deinen Kopf. Das ist der wichtigste Schritt bei der Zielprogrammierung.

Beinahe ebenso wichtig sind die Motive, weshalb du dein Ziel erreichen möchtest. Wenn du hier nicht mindestens 6 – 12 Motive findest, dann lohnt sich das Beginnen erst gar nicht. Du würdest beim geringsten Widerstand die Flügel strecken und dich mit deinem bisherigen Leben arrangieren. Deshalb sind gewaltige und große Ziele so wichtig. Schreibe jetzt sofort 3 Ziele auf ein Blatt Papier!

Tipp 37: Mentaltraining für Singles

Angenommen du bist es leid deine Abende einsam zu verbringen und möchtest endlich einen Partner an deiner Seite haben. Dann solltest du dir jetzt bildhaft vorstellen, wie du deinen Wunschpartner gefunden hast und wie ihr gemeinsam euer Leben verbringt. Für dein Unterbewusstsein ist das Thema somit glasklar.

Fühlst du dich aber schlecht und voller Zweifel, während du dir dein Ziel bildhaft vorstellst, dann wirst du bezogen auf das Thema Partnerschaft Umstände anziehen, die noch schlechtere Gefühle in dir auslösen. Die visuelle Vorstellung gibt zwar das Thema vor, aber deine emotionale Schwingung bestimmt dein Resonanzfeld. Nur wer positiv denkt, kann Positives anziehen!

Tipp 38: Gedächtnistraining für Anfänger

Wo warst du am 11. September 2001? Sehr wahrscheinlich kannst du mir noch genau sagen, was du an diesem Tag gemacht hast, denn dein episodisches Gedächtnis kann diese bildhafte und emotional stark aufgeladene Erinnerung schnell abrufen. Wo aber warst du am 11. September des vergangenen Jahres? Keine Ahnung?! Nichts Aufregendes passiert = nicht gemerkt!

Wenn es dir gelingt, eine sehr starke Emotion in etwas zu bringen, dann reicht oft die einmalige mentale Vorstellung, um sich wieder in die Situation hineinzuversetzen. Und da es ziemlich traurig wäre, wenn dein Lebensrückblick aus langweiligen, emotionslosen, immer gleichen Tagesabläufen bestehen würde, heißt die Devise: Erlebe alles mit mehr Gefühl!

Tipp 39: Déjà-Vue?

Wir alle haben unzählige Erfahrungen in unserem Leben gemacht. Erleben wir nun etwas Neues, erfassen wir diese Situation mit unseren fünf Sinnen. Gleichzeitig prüft unser Unterbewusstsein, ob zu dieser oder ähnlichen Situationen bereits Referenzerfahrungen vorliegen. Das Ganze kann man sich vorstellen wie bei Google.

Auf der Ergebnisliste stehen ganz oben all die Situationen, die mit starken Emotionen verbunden sind. In dein Bewusstsein tritt meist aber nur das Ergebnis auf Platz eins deiner Abfrage, alle anderen Ergebnisse werden einfach ausgeblendet. So entwickeln sich übrigens auch unsere Emotionen und Glaubensmuster. Es ist Zeit die alten Muster zu durchbrechen und neue Google-Einträge zu erschaffen!

Tipp 40: Kluger Mensch, kluger Satz

Henry Ford sagte einst: Ob du glaubst, dass du etwas kannst, oder ob du glaubst, dass du etwas nicht kannst, du behältst in jedem Fall Recht!“ Wow, dieser kluge Mann hat also schon vor 100 Jahren erkannt, dass unser Glaube und unsere Regeln über Erfolg und Misserfolg entscheiden.

Aber immer noch versuchen die Menschen ihre Ergebnisse durch mehr Arbeit oder mehr Anstrengung zu beeinflussen, anstatt durch Umdenken. Wir müssen begreifen, dass all unsere Umstände zuerst einmal in unseren Köpfen entstehen. Unsere heutigen Umstände haben wir den Regeln und Glaubenssätzen zu verdanken, die wir bisher hatten. Wollen wir unsere Umstände nun verändern, so müssen wir unsere Regeln verändern

Tipp 41: Positiv oder Negativ

Weisheit des Tages: Unsere Werte stellen ein Steuerungssystem dar, das über Erfolg und Misserfolg, Glück und Unglück maßgeblich mitentscheidet. Mit Werten sind unsere stärksten Gefühle und Emotionen gemeint, die uns steuern. Diese Gefühle haben bekanntlich immer zwei Grundrichtungen, positiv oder negativ.

Und da wir Menschen generell nach dem Schmerz-Freude-Prinzip handeln, werden wir von unseren Emotionen gesteuert, die uns sagen: Vermeide alles, was dir Schmerz bereitet, und bewege dich auf alles zu, was dir Freude bereitet! Jeder Mensch hat Gefühle, die er unbedingt haben möchte (Belohnungsgefühle), und Negative (Schmerzgefühle), die er um jeden Preis vermeiden möchte.

Tipp 42: Ohne Misserfolg kein Erfolg

Stelle dir einmal vor, dass dein wichtigster Wert im Leben, dein größtes Ziel, Erfolg wäre. Jede positive Emotion ist daran gekettet. Eines deiner größten Schmerzgefühle hingegen wäre Angst vor Misserfolg. Und diesem Beispiel folgend würdest du nun versuchen, all die Situationen zu vermeiden, wo du Misserfolg erfahren könntest.

Das Problem dabei ist, dass du niemals großen Erfolg haben wirst, ohne dass es Phasen des Misserfolges gibt. Wenn du Misserfolg vermeiden möchtest, dann verhinderst du Erfolg. Wie sagte mal ein kluger Mensch: „Der Weg zum Erfolg ist mit Fehlschlägen und Misserfolgen gepflastert“. Lerne deshalb Misserfolg und jeden Fehlschlag als Zwischenziel auf dem Weg zum Erfolg zu sehen.

Tipp 43: Katastrophentag

Wir alle erleben immer mal wieder Situationen, die uns aus der Haut fahren lassen, während wir einige Tage später die fast identische Situation erleben, hier aber völlig ruhig und gelassen reagieren. Der Unterschied ist einzig und alleine unser innerer Gemütszustand. Manchmal wachst du morgens auf und fühlst dich einfach mies.

Du stehst auf, schlägst dir den großen Zeh am Bett an, die Zahnpasta tropft dir auf den Boden, ein Desaster folgt dem anderen. Den ganzen Tag zieht sich das so hin, und abends sagst du dir „Was für ein Katastrophentag!“ Dabei war nicht der Tag dein Problem, sondern dein mieser Zustand am Morgen. Hättest du diesen aufgelöst, anstatt ihn zu ignorieren, dann wäre der Tag sicherlich angenehmer verlaufen, wetten?

Tipp 44: Ich kann das Ziel schon sehen

Hast du ein Ziel, dessen Realisierung dir jedoch schwer fällt? Dieser Trick kann dir helfen: Stell dir vor, du würdest das Drehbuch für deinen Ziel-Film schreiben. Achte darauf, dass du alle Sinne nutzt. Was also wirst du sehen, wenn du dein Ziel erreicht hast. Wer wird bei dir sein? Wo wirst du sein? Was wirst du tun? Was wirst du hören? Wirst du das Meer rauschen hören, weil du an einem paradiesischen Ort feierst?

Und wie fühlst du dich in dem Moment, wo du dein Ziel erreicht hast? Beschreibe deinen emotionalen Zustand so gut wie möglich. Vielleicht spürst du zusätzlich Sonnenstrahlen auf deiner Haut? Schreibe alles auf und träume dich in deinen Zielzustand. Denn was sich der Kopf vorstellen kann, kann der Körper auch erreichen!

Tipp 45: Herz-Energie

Ich hoffe dir ist bewusst, dass das, was du fühlst 5000-mal stärker ist, als das was du denkst. Wenn du also an einen Wunsch denkst, dich dabei aber schlecht fühlst, dann ist dein schlechtes Gefühl ein 5000-mal stärkerer Magnet, als der bloße Gedanke. Das ist auch der Grund, weshalb bei vielen Anwendern das Visualisieren von Wünschen zu keinem nennenswerten Ergebnis führt.

Wenn dein Ziel nicht mit deinen Emotionen im Einklang steht, dann manifestiert sich das, was du emotional aussendest. Das oberste Ziel muss daher sein, unsere Herzensenergie wahrzunehmen und diese so zu verändern, dass wir aussenden, was wir uns wünschen. Das bedeutet: Unsere Emotionen müssen dasselbe ausdrücken, wie unsere Zielbilder.

Tipp 46: Die EnBa-Methode

Darf ich Vorstellen? Die EnBa-Methode: Jedem Gedanke haftet eine mehr oder weniger starke Emotion an. Der Gedanke selbst ist daher neutral, erst die ihm anhaftende Emotion verleiht dem bildhaften Gedanken Kraft. Diese emotionale Kraft kann nun in zwei Richtungen gehen: Entweder wir fühlen uns gut, oder eben schlecht.

Es gibt eine Allzweckwaffe, die EnBa-Methode, die dabei hilft, ebensolche negative Emotionen von den bildhaften Gedanken zu entkoppeln. Bei dieser Methode klopfen wir auf sogenannte Meridiane (Korrekturpunkte) und lösen so inneren Einwände und Widerstände nachhaltig auf. Neugierig geworden, dann google doch mal danach und wenn du schon dabei bist suchst du nach Quantum Clearing. =)

Tipp 47: Klopf dich frei

Lust deine Ängste und Schmerzen einfach wegzuklopfen? Besorge dir dazu ein Stück Schokolade. Lege dieses vor dich hin und prüfe, wie stark dein Verlangen auf einer Skala von 0 bis 10 nach diesem Stück Schokolade ist (Wenn du auf Schokolade nicht mit Lust reagierst, dann nimm eben etwas anderes). Dabei bedeutet 0 = überhaupt kein Verlangen und 10 = sehr großes Verlangen. Angenommen dein Verlangen wäre in etwa auf einer 7, dann gehst du wie folgt vor.

Sage laut: „Auch wenn ich dieses starke Verlangen auf dieses Stück Schokolade habe, akzeptiere und achte ich mich voll und ganz!“ Während du diesen Satz 3x wiederholst, klopfst du mit den Fäusten abwechselnd die linke und dann die rechte Faust oben aufeinander und sprichst dabei deinen Korrektursatz. Na, ist dein Verlangen gestillt?

Tipp 48: Standortanalyse

Manchmal ist wichtig sich selbst einer Standortanalyse zu unterziehen. Stelle dir deshalb folgende, nicht ganz einfache, Fragen und beantworte sich wahrheitsgemäß:

  • Wenn ich so weiter mache wie bisher, mit welchen negativen Konsequenzen muss ich dann rechnen?
  • Welchen Preis muss ich im schlimmsten Fall bezahlen, wenn ich alles so belasse?
  • Welche Auswirkungen und erheblichen Nachteile erfahre ich schon jetzt aufgrund meiner Passivität?
  • Wie genau sieht mein Leben in 5, 10, 15 und in 20 Jahren aus, wenn ich nichts an meinem Verhalten oder meiner Situation verändere?
  • Wie würde mein Leben aussehen, wenn ich jetzt die Weichen entsprechend stelle und aktiv in mein Leben eingreife?

Tipp 49: Lust auf Affirmationen?

Affirmationen sind Glaubenssätze, mit denen wir unsere Gedanken lenken können. Ein Beispiel: Du wiegst 120 Kilo und sprichst die Affirmation: „Ich bin froh, glücklich und dankbar, denn ich habe mein Idealgewicht erreicht und wiege exakt 85 Kilogramm“. Nun kann es leider sein, dass eine ganze Kette von inneren Einwänden in dein Köpfchen schießen: Bin ich eigentlich bescheuert? Ein Blick in den Spiegel reicht und jeder kann sehen, dass diese Affirmation Blödsinn ist.

Was also ist zu tun? Wiederhole deine Affirmation immer und immer wieder. Führe diesen Prozess solange durch, bis du dich beim Sprechen der Affirmation gut fühlst und glauben kannst, was du da sprichst. Manchmal musst du diesen Prozess mehrmals täglich über einige Tage hinweg durchführen, bis du deine innere Überzeugung verändert hast. Eines ist aber sicher: Es lohnt sich ganz gewiss!

Tipp 50: Wie geht’s?

Wie geht es dir jetzt gerade? Bist du glücklich mit deinem Leben? Bist du zufrieden? Schon mal darüber nachgedacht, was wir tun, um diese Fragen zu beantworten? Wir stellen uns selbst weitere Fragen. Auch du fragst dich bestimmt:

  • Tut mir irgendetwas weh?
  • Habe ich Schmerzen?
  • Fühle ich mich irgendwie schlecht?
  • Habe ich alles was ich möchte?
  • Was fehlt noch zu meinem Glück?
  • Was macht mich unglücklich?
  • Was bräuchte ich noch?

Wir haben die Angewohnheit, unsere Aufmerksamkeit auf das Negative auszurichten, also auf das was fehlt, sich krank anfühlt, unzufrieden macht oder sich noch verändern müsste. Frage dich doch mal: Weshalb könnte ich mich jetzt gerade gut fühlen? Weshalb könnte ich glücklich sein mit meinem Leben?

 

Tipp 51: Auf der Autobahn

Stell dir vor, du bist auf der Autobahn zu einem für dich sehr wichtigen Kundentermin unterwegs. Du bist schon etwas spät dran und gerätst dann noch in einen kilometerlangen Stau. Wie reagierst du? In jedem Fall stellst du dir mentale Fragen, beantwortest diese und erfährst so einen entsprechenden emotionalen Zustand.

Wenn du dir lösungsorientierte Fragen, wie „wie kann ich einen möglichen Auftragsverlust schnell wieder korrigieren“ stellst, bleibst du ruhig und gelassen; sind deine Fragen auf das Problem fokussiert, wie „was wenn der Kunde schon weg ist“, erfährst du emotionalen Stress auf höchstem Niveau. Deine Emotionen werden somit von den Fragen bestimmt, die du dir selbst mental stellst. Welcher Typ bist du?

Tipp 52: Auf dem Stuhl

Hast du Angst vor der Behandlung beim Zahnarzt? Diese Tricks können dir während dem Bohren helfen:

  • Wenn du auf dem Stuhl liegst fragst du dich: Wie werde ich mich in dem Moment fühlen, wenn ich die Praxis verlasse? Wie wird es mir heute Abend gehen, bei einem leckeren Essen und süffigem Wein?
  • Stelle dir unzählige positive Fragen und tauche dann mit allen Sinnen in deine Antworten ein, sodass du die Behandlung gelassener und entspannter erlebst. Manchmal reicht schon die Frage: Wie fühlt sich mein linker Fuß an?
  • Richte dann deine ganze Aufmerksamkeit auf deinen Fuß, statt wie sonst nur auf den nächsten Schmerz.

Du wirst erstaunt sein, wenn dein Rücken langsam wieder die Stuhllehne des Folterstuhls berührt und sich deine verkrampfte Haltung normalisiert.


Tipp 53: Das Glaubenssüppchen

Spruch des Tages: „Die Welt ist wofür du sie hältst!“ Das gilt natürlich auch für dich. Wenn du glaubst, du wärst ein Loser, dann hast du recht! Wenn du glaubst, du wärst ein toller Sexualpartner, dann hast du recht, denn: Du erfährst, was du glaubst! Die ganze Welt ist ein gigantisches Sammelsurium an Glaubenssystemen und jeder einzelne kocht da sein ganz eigenes Glaubenssüppchen.

Hierbei unterscheiden wir zwischen einschränkenden und förderlichen Glaubenssystemen. „Ich lerne schlecht und kann mich nur schwer konzentrieren“ – Ist das ein förderlicher Glaubenssatz? Nein, weder wahr noch förderlich. „Ich lerne leicht und kann mich sehr gut konzentrieren, wenn mich das Thema fasziniert“! – Ein förderlicher Glaubenssatz? Aber ja!

Tipp 54: Definitionssache

Was bedeutet Erfolg für dich? Was muss geschehen, damit du dich erfolgreich fühlst? Was bedeutet glücklichsein für dich? Was muss geschehen, damit du dich glücklich fühlst? Es ist klar, je mehr Leute man diese Fragen stellt, desto mehr Definitionen bekommt man. Jeder Mensch hat somit seine ganz eigene Vorstellung und Definition von Erfolg, Anerkennung, Glück oder einem erfüllten Leben.

Wir alle haben gewisse Regeln festgelegt, die entweder definieren, was Erfolg oder was Misserfolg bedeutet. Tatsächlich gibt es sehr viele Menschen, die gar nicht sagen können, was geschehen muss, damit sie sich anerkannt fühlen. Eigenartigerweise wissen aber alle, was geschehen muss, dass sie sich abgelehnt fühlen. Geht es dir vielleicht auch so?

Tipp 55: Ein Höllentrip

Wenn wir uns abgelehnt fühlen, sobald uns jemand kritisiert, uns jemand unterbricht, jemand unsere Meinung nicht teilt, wir versetzt werden oder der andere unpünktlich ist, dann ist unser Leben ein Höllentrip. Wer kann denn überhaupt einem solchen Regelwerk gerecht werden?

Es gibt unzählige Regeln, um sich deprimiert zu fühlen, aber nur wenige Regeln, um gute Zustände in sich auszulösen.Wir alle besitzen solche Regelwerke und wann immer wir uns schlecht fühlen, wurde eine dieser Negativ-Regeln aktiviert. Das wirklich dramatische an diesen selbstzerstörerischen Regeln ist, dass wir uns zu häufig in ihnen verfangen und ein Leben führen, das weit unter unseren Möglichkeiten liegt. Versuche solche Regelwerke aufzubrechen!

Tipp 56: Du hast ja Recht

All unsere Handlungen, Reaktionen und Verhaltensmuster funktionieren nach dem einfachen Prinzip, Schmerz zu vermeiden und Freude und Lust zu empfinden. Unsere erste Absicht ist immer Schmerz zu vermeiden. Erst wenn wir das erreicht haben, folgt der Wunsch Freude zu empfinden. Ob du etwas gerne magst, oder ablehnst – alles baut auf dieses Prinzip auf.

Hast du schon einmal mit deinem Partner gestritten? Ursächlich war jedoch nicht die unterschiedliche Meinung, wie man fälschlicherweise annehmen könnte, vielmehr wollten beide Partner Schmerz vermeiden. Wenn der andere Recht hat, fühlt man sich selbst schwach und unterlegen, also kämpfen wir wie ein wildes Tier um unser Recht; das Gefühl, besiegt zu werden, schmerzt zu sehr. Versuche in einem Streit einfach mal nicht Recht haben zu wollen!

Tipp 57: Selbstsabotage

Wenn du Erfolg möchtest – was auch immer das für dich bedeutet – du aber gleichzeitig Angst vor Misserfolg hast, dann wird diese Angst alles tun, damit du erst gar nicht in Handlung kommst. Zu groß wäre der Schmerz bei einem etwaigen Misserfolg. Auf unbewusster Ebene wirst du all die Aktionen hinausschieben die nötig wären, um Erfolg zu haben.

Das Problem: Wir erkennen dieses vernichtende Selbstsabotage-Programm nicht. Wir können niemals erfolgreich sein, ohne auch Misserfolg zu erfahren. Ist denn ein Kind, das gerade zu laufen beginnt und immer wieder auf seinen Pampers-Hintern fällt ein Versager? Natürlich nicht, wir ermutigen das Kind es immer wieder zu versuchen, bis es klappt. Wieso zum Teufel noch mal wenden wir die gleiche Methode nicht bei uns selbst an?

Tipp 58: Es gibt keine Versager,…

… es gibt nur Menschen, die sich selbst den Erfolg, das Glück und andere schöne Dinge selbst versagen, indem sie einfach die Flügel strecken und feige aufgeben. Sich selbst dann als Versager zu bezeichnen im herkömmlichen Sinne, ist absoluterSchwachsinn. Ein Mensch, der aufgibt hat lediglich die Entscheidung getroffen, sein Ziel nicht weiter zu verfolgen.

Es war wohl einfach nicht interessant genug – das ist alles! Wir haben also noch nie versagt, wir haben lediglich eine neue Entscheidung getroffen. Wir hatten auch noch nie Misserfolge, sondern nur Zwischenschritte auf unserem Erfolgsweg erlebt. Na, fühlt sich das nicht großartig an? Wir sind immer Gewinner, denn wenn wir aufgeben, gewinnen wir zumindest Freude.

Tipp 59: Kurzweilige Freude

Wissenswertes aus der Psyche der Menschen: Wir versuchen ständig Schmerz zu vermeiden und sind blind für die Tatsache, dass dadurch erst recht Schmerz entsteht. Natürlich gewinnen wir kurzfristig Freude, die aber kann nicht anhalten. Wenn du deine Steuererklärung machen musst und die Arbeit aufschiebst, dann ist das nur eine kurzweilige Freude. Irgendwann müssen wir handeln, spätestens nach der Androhung von Zwangsgeld.

Und was passiert dann? Nun ist der Schmerz nicht zu handeln größer, als der Schmerz, die Steuererklärung fertig zu machen. Jetzt werden wir aktiv! Und was machen wir mit diesem Wissen? Nichts! Dabei wäre alles so einfach. Wir müssten nur einen Weg finden, wie uns Aufgeben und Passivität mehr Schmerz bereitet, als die unangenehme Aufgabe selbst.

Tipp 60: Gedankenspiel

Stell dir einmal vor, du möchtest mit dem Rauchen aufhören und du erhältst eine Übung, mit der du dein Vorhaben auch erfolgreich meistern kannst. Das Problem ist, du musst die Übung auch praktizieren! Nicht selten zeigen wir genau dann heftige Vermeidungstendenzen.

Wenn du dich jetzt dazu verpflichtest, jedes Mal eine Dose Hundefutter vor deinen Freunden zu essen, wenn diese dich bei Rauchen erwischen oder Zigaretten bei dir finden, dann wäre der Schmerz eine Zigarette anzuzünden, sicherlich sehr groß. Ganz bestimmt würdest du dann deine Übung durchführen, um endlich von dieser Last loszukommen. Der Ekel vor dem Hundefutter würde dich zum Erfolg führen. Dieses Prinzip kannst du beider jedem deiner Ziele anwenden, außer du liebst Hundefutter. =)

Tipp 61: Kenne deine Werte

Notiere alles, was dir im Leben wichtig ist. Was magst du besonders? Wohin würdest du gerne verreisen? Was macht dir Freude? Was mach dich glücklich? Betrachte nun deine Notizen und frage dich bei jedem einzelnen Punkt: Was möchte ich dadurch für mich erreichen? Welches Gefühl gibt mir das?

Beispiel Familie: Frage dich, was dir deine Familie gibt. Möglicherweise tauchen dann Antworten auf, wie „Sicherheit, Anerkennung, oder Schutz“. Diese Gefühle sind dann deine wahren Leitgefühle. Erstelle nun eine Liste mit deinen 10 stärksten „Weg von“ – und „Hin zu“- Werten. Du siehst nun ganz genau, was dir wirklich wichtig ist und was dich von deinem Glück oder Erfolg abhält, worauf du dich zu bewegen und was du eher vermeiden möchtest.

Tipp 62: Doppelpack

Lust auf ein kleines Fragespiel? Jede der folgenden Fragen biete ich dir in zwei Versionen an und das aus gutem Grund: Manchmal fühlen wir uns so destruktiv, dass alleine die Frage selbst provokativ wirkt. Die zweite Frage fragt nur, wofür du dankbar sein könntest, wenn du nur wolltest? Lass dir bei den Antworten Zeit und versuche zu jeder Frage mindestens drei Antworten zu finden. Überprüfe anschließend, wie du dich fühlst:

  1. Was macht mich im Moment zufrieden? Weshalb oder worüber könnte ich jetzt zufrieden sein, wenn ich nur wollte?
  2. Was gibt mir im Moment Hoffnung? Was könnte in mir Hoffnung und Zuversicht wecken, wenn ich nur wollte?
  3. Weshalb habe ich allen Grund zum Optimismus? Weshalb könnte ich optimistisch sein, wenn ich nur wollte?

Frage dich ruhig selbst immer wieder worüber du glücklich und dankbar bist!

Tipp 63: Wie ein Star?

Ist es dir schon mal aufgefallen: Wir glauben immer, dass uns ein schöner Körper, viel Freunde und ein Batzen Geld glücklich machen würde. Komisch ist das schon, denn bei den Promis dieser Welt scheint da etwas mächtig schief zu laufen. Die dröhnen sich mit Drogen und Alkohol voll, weil sie alles andere als glücklich sind.

Mit Geld, Berühmtheit, Ansehen oder Anerkennung kann Glück daher ja wohl nicht viel zu tun haben, denn das haben die Filmsternchen und Popfuzzis doch zuhauf. Glück ist eine Frage des Vergleichens. Mit wem oder was vergleiche ich mich – und da haben wir alle immer selbst die Freiheit der Wahl. Versuche heute einfach mal mit allem zufrieden zu sein!

Tipp 64: Der Alpha-Zustand

Kennst du den Alpha-Zustand? In diesem wunderbaren Zustand sind weder Sorgen noch Ängste, Probleme oder Bewertungen möglich. Wir sind wesentlich lernfähiger und können mit Hilfe unseres Unterbewusstseins unsere eigene Realität gestalten. Du willst in diesen Super-Zustand kommen? Sehr gerne! Mach es dir irgendwo ganz bequem und sorge dafür, dass du nicht gestört wirst.

Schließe dann deine Augen und richte deine geschlossen Augen leicht im Winkel von etwa zwanzig Grad nach oben. Achte darauf, dass deine Wirbelsäule gerade ist und lege deine Hände in deinen Schoß. Richte dann deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem. Beobachte einfach, wie dein Atem kommt und geht, ohne ihn willentlich zu verändern. Zähle dann zwanzig Atemzüge rückwärts, bis du bei Null angekommen bist.

Tipp 65: Zielfokus

Dir fällt es schwer deine Ziele zu erreichen? Dann probiere doch mal das aus: Notiere in einem Tagebuch alle Ziele, die du erreichen möchtest. Teile jede Seite in drei Spalten. In die erste Spalte trägst du deine Wünsche ein, sobald sie dir in den Sinn kommen. In die zweite Spalte schreibst du das Datum, ab dem du mit der Ziel-Programmierung begonnen hast. In der letzten Spalte vermerkst du, wann du das Ziel erreicht hast.

Hake dann jedes Ziel ab, das du erreicht hast. Im Laufe der Zeit wird dieses Buch deinen Glauben an dich und deine Schöpferkraft enorm stärken. Je mehr Ziele du abhaken kannst, desto größer und stärker wird dein Glaube. Wenn du deine Ziele nicht aufschreibst und abhakst, dann werden so viele Dinge selbstverständlich und du bekommst gar nicht mehr mit, wie positiv sich dein Leben verändert hat.

Tipp 66: Abnehmen mit Köpfchen

Du weißt, Gewichtsverlust beginnt im Kopf. Daher sind Affirmationen (positiven Glaubenssätze,) absolute Geheimwaffen zum Schlankwerden. Angenommen du wiegst 120 Kilo, willst aber 85 wiegen, dann sage dir diese Sätze immer und immer wieder vor!

  • Es fühlt sich so wunderbar an, wenn ich 85 Kilo wiege.
  • Ich finde es genial, 85 Kilo zu wiegen.
  • Ich betrachte mich gerne mit meinen 85 Kilo.
  • Die Vorstellung: Ich wiege 85 Kilo – ist einfach umwerfend.
  • Ich gefalle meinem Partner, mit dem Gewicht von 85 Kilo.
  • Ich bin so beweglich und vital, mit 85 Kilo.
  • Ich betrachte mich gerne im Spiegel, mit 85 Kilo.
  • Ich bin voller Kraft und Power, mit dem Körpergewicht von 85 Kilo.

Stelle dir die dazugehörigen Situationen bildhaft vor während du die Sätze sagst. Jedes Bild wird so mit dem Gefühl der Wahrheit und dem Wohlgefühl verknüpft!

Tipp 67: Nebel und Regen

Du hast ein Ziel vor Augen? Wunderbar. Denke aber immer daran: Auf deinem Weg dorthin wird die Strecke manchmal unübersichtlich und steinig. Teilweise kann es so starken Nebel oder Regen geben, dass du die Hand vor Augen nicht mehr sehen wirst. Auch ist nicht auszuschließen, dass du die eine oder andere Umleitung fahren musst, oder dass du mal kurzfristig auf deinem Weg zum Ziel liegen bleibst.

Viele Hindernisse können dir auf deinem Weg begegnen, und sie alle sind Teil der Wegstrecke. Manchmal wird dir dein Navi mitteilen: „Du hast die Route verlassen, bitte wenden.“ Folge dann der Stimme deines mentalen Navigationssystems und erinnere dich, dass es nur eine Sache gibt, die du niemals tun darfst: Umdrehen!

Tipp 68:Billige Kopie?

Ist dir schon mal aufgefallen, wie wir Deutschen mit unseren Talenten umgehen? Ja, nicht einmal über das eigene Talent sprechen (wir haben ja gelernt, Eigenlob stinkt) geschweige das Talent zur Schau stellen, denn die anderen könnten es ja nicht gut finden. Dabei haben wir in Deutschland so unglaublich großartige Talente, die sich jedoch leider allzu oft aufgrund ihrer Selbstbeschränkungen, Limitierungen und Blockaden einfach nicht outen.

Ich glaube tatsächlich, dass jeder Mensch einmalig und einzigartig ist und somit auch über ein einzigartiges Talent verfügt. Leider versuchen die meisten Menschen häufig nur eine billige Kopie von jemandem zu werden, anstatt sich selbst zu entdecken. Finde dein individuelles Talent und lerne es so zu verpacken, dass du anderen damit begeisterst.

Tipp 69: Raus aus der Opferrolle

Es klingt vielleicht banal, aber ohne Selbstdisziplin, mit der du dich jeden Tag motivierst weiter zu machen und unwichtige Dinge beiseite zu räumen, funktioniert sowohl im Spiel namens Leben, als auch im Bereich des mentalen Training absolut nichts. Ohne diese Grundlage, die dir natürlich nicht über Nacht in den Schoß fällt, ist Misserfolg vorprogrammiert.

Leider erscheint dir die Disziplinlosigkeit in deinem Leben bequem und angenehm, sie stellen aber in Wirklichkeit die ersten Stufen des Teufelskreises der Fremdbestimmung dar. Soll heißen, ohne Selbstbestimmung und Ziele, die du diszipliniert und konsequent bearbeitest, wirst du zu einem fremdbestimmten Opfer. Bestimme über dich selbst und schwimme immer auf der Erfolgswelle deines Lebens.

Tipp 70: Entfalte deine Potentiale

Tust du mir einen Gefallen? Verwirkliche dich selbst, sei so wie du dich in deinen Träumen siehst, sei der Beste, der du sein kannst, gebe das Beste, das du geben kannst. Und glaube mir, das ist meist viel mehr, als du dir erträumen magst. Selbstverwirklichung ist das größte Gut, dass uns im Leben gegeben wird, also nütze es und erschaffe dich neu.

Es gibt diese Welt, in der du der Gewinner bist. Keine Traumwelt – nein, Die Realität! Mit den Konstanten Disziplin, Kontrolle und vor allem Selbstvertrauen ist die Selbstverwirklichung der letzte Schritt in Richtung deines ganz persönlichen Erfolges und der damit einhergehenden endgültigen Entfaltung all deiner Potenziale. Die Zeit ist gekommen in der du deine Träume verwirklichst und endlich voll durchstartest! Ich glaube an dich!

Tipp 71: Ich bin der Beste!

 

Ein Spitzensportler geht nicht auf den Platz, auf die Tartanbahn oder ins Wasser ohne den unbändigen Willen der Beste, der Erste, der alleinige Gewinner, der Held zu sein. Dieses Ziel treibt ihn bis an seine Schmerzgrenze und manchmal auch darüber hinaus. In jedem Training, an jedem Tag hat er dieses Ziel vor Augen und wird alles dafür tun, um am Ende auf dem obersten Podest zu stehen.

Natürlich kann man jetzt sagen, was hat mein Durchschnittsleben mit dem eines Spitzensportlers gemein? Sehr viel! Dein Leben nur durchschnittlich, weil du es dazu machst. Vergleiche doch einfach den Wettkampf eines Sportlers mit deinem Leben. Soll dein Leben nicht auch Weltklasse sein. Deswegen setze auch du all deine Anstrengung in deine Ziel.


Tipp 72: Rauf aufs Rad

Neun gute Gründe warum Freizeitsport stark ist:

  • Körperliche Fitness und Jugendlichkeit
  • ein gutes Körpergefühl
  • höhere Attraktivität
  • eine gute Gehirndurchblutung
  • hohe geistige Leistungsfähigkeit
  • wachsende Disziplin
  • größere Lebensfreude
  • wachsende und sich vertiefende Freundschaften
  • Vorbildfunktion für andere

Und die Summe aus all dem ist eine Steigerung des Selbstwertgefühls, das es dir vereinfacht den Erfolg in deinem Leben zu steigern und fokussiert zu erreichen. Also warum nicht sofort loslegen und ab in den Wald, auf den Rasen, auf die Tartanbahn, ins Wasser, in die Halle aufs Rad oder in die Luft. Teste dich aus. Vergesse dabei aber nie den Willen nach Verbesserung. Und scheue dich nicht vor Konkurrenz. Denn die belebt ja bekanntlich das Geschäft. Dein Geschäft. Dein Leben.

Tipp 73: Imagine!

Ein herausragender Sportler muss in der Lage sein vielmehr in Bildern, als in Worten zu denken. Er muss bewusst geistige Bilder und Vorstellungen in eine positive und konstruktive Richtung lenken. Er muss von einer rationalen, logischen Denkweise auf eine spontane, instinktive umschalten können. Wenn du dir in deinen Gedanken vorstellen kannst, wie du über dich hinaus wächst, wirst du es auch in der Realität schaffen.

Der Schlüssel liegt in der Tatsache, dass das zentrale Nervensystem unfähig ist, zwischen einer tief verwurzelten Visualisierung und einem tatsächlichen physischen Ereignis zu unterscheiden. Und was lernen wir daraus? Was einem Sportler bei seinen Weltrekorden hilft, kann auch für unsere Ziele nicht schaden!

Tipp 74: Achterbahnfahrt

„Je besser man entspannen kann, desto höher ist die Leistungsfähigkeit!“

Natürlich ist das nichts neues, und wohl jeder gönnt sich seine gemütlichen Auszeiten vor dem Fernseher. Doch ist das passive Konsumieren von mehr oder weniger Interessantem wirklich entspannend? Nein, denn Entspannung meint nicht nur abends so abgespannt zu sein, dass der einzige arbeitende Muskel im Daumen sitzt.

Gefährlich wird unsere „Entspannung“ wenn wir seichte Unterhaltung gegen aufreibende Kriminalgeschichten tauschen, die uns über die 90 Minuten hinaus in Atem halten. Spätes einschlafen, unruhiger Schlaf und wirre Gedanken machen aus der eigentlichen Erholungsfahrt unseres Körpers eine Achterbahnfahrt.

Tipp 75: Basti und Jogi

Was wird wohl Joachim Löw zu Bastian Schweinsteiger sagen, wenn der mit vollkommen verspannter Muskulatur zum Spiel der Nationalmannschaft anreist? Na ja, zum Beispiel das: „Oh Basti, mit der vollkomma harta Muskulatur kannsch du ned mal gege Luxemburg auflaufa. Ab nach Hause“ Denn Jogi weiß, wenn Basti den Muskel weiter belastet, blockiert dieser und säuft schlussendlich ab.

Was lernen wir daraus? Im Sport kann man eine Pause einlegen, kann sich schonen und sein Level langsam wieder aufbauen. Doch können wir uns diese Auszeit im täglichen Leben gönnen? Nein, wir müssen funktionieren und zwar an jedem Tag. Die völlig falsche Denkweise! Mach es wie Basti und gönne dir Pausen, wenn deine Muskel mal wieder am Übersäuern sind! Dein Gehirn ist übrigens auch ein Muskel. =)

Tipp 76: Ich könnte platzen!

Es gibt unzählige Dinge, die uns tagtäglich aufregen, die uns zur Weißglut bringen und uns dann auch Zuhause nicht mehr loslassen. Emotionale Anspannungen sind ebenso schädlich wie körperliche. Die innere Disharmonie, der innere Widerstand macht uns schwach und lässt uns unsere Ziele aus den Augen verlieren.

Gehe deswegen niemals mit solchen Gefühlen ins Bett, versuche diese Emotionen zu verarbeiten und dann zusammen mit dem Lichtschalter abzuschalten. Es bringt nichts negative Anspannungen aufzuschieben! Denn das macht im Endeffekt nur eines: Krank und aggressiv! Lege dich ins Bett und sage „nein“ zu diesen schädlichen Gedanken und Emotionen. Lasse los!

Tipp 77: Im Hier und Jetzt

„Ach weist du noch wie schön das wahr?“ „Damals war alles besser!“ „Oh, wie ich mich auf die Zukunft freue!“

Hast du was gemerkt? Sätze, die auch du ganz bestimmt schon oft vom Stapel gelassen hast. Ist ja klar, ganz oft sind wir Menschen von dem, was war und dem was noch kommt hin und her gerissen. All unsere Gedanken drehen sich um andere Zeiten! Wir leben im Früher und wir leben im Morgen.

Dabei vergessen wir leider eines: Wir leben im Hier und Jetzt, und da sind allzu aufreibende Gedankengänge über Vergangenheit und Zukunft eher hinderlich. Wir müssen lernen unseren Geist zu bändigen und fokussiert an ein Ziel anzupassen. Nur so können wir unsere Höchstleistungen erbringen. Ran an den Speck und im Heute etwas tolles vollbringen!

Tipp 78: Schlaf gut!

Erholsamer Schlaf ist Voraussetzung für geistiges und körperliches Wohlbefinden! Leider sind wir Menschen nicht gerade Weltmeister im erholsamen Schlafen. Diese Tipps können dir helfen:

  • Auf einen leichten Magen schläft es sich besser. Deshalb abends nur leichte Mahlzeiten zu dir nehmen. Am besten vor 19 Uhr.
  • Ein kleiner Spaziergang nach dem Essen hilft der Verdauung und gibt uns die Möglichkeit mit Problemen abzuschließen und beruhigt in die Federn zu fallen.
  • Nach 20:30 Uhr macht es keinen Sinn mehr sich mit aufregenden und beunruhigenden Aktivitäten herumzuschlagen. Deine volle Konzentration sollte den Bedürfnissen deines Körpers gelten – und der will sich erholen.
  • Dein Körper erholt sich am Besten in den Stunden vor Mitternacht, deshalb ist es sinnvoll früh zu Bett zu gehen.

Tipp 79: Zünde deine Feuer

Du willst dein Leben verändern? Wunderbar. Doch womit fängst du an? Ganz einfach mit dem Material, das dir vorliegt: Mit dir und deinen Gedanken! Denke dabei daran, dass die positive Seite deiner Gedanken Entwicklungen zulässt. Die negativen jedoch ziehen dich nach unten. Also warum den Schatten bejammern, wenn wir ein Licht anzünden können! Lerne positiv zu denken: Dabei helfen dir diese Affirmationen:

  • Ich mag mich.
  • Ich schätze mich.
  • Ich verdiene es glücklich zu sein
  • Nur das Beste ist gut genug für mich.
  • Ich achte gut auf mich.
  • Ich bin der Meister meines Lebens.
  • Ich verdiene Liebe.
  • Ich will alles aus meinem Leben herausholen.
  • Ich habe meine Leidenschaft gefunden.
  • Ich bin der Autor, der Regisseur und Schauspieler in meinem eigenen Film.

Tipp 80: Welcher Atem-Typ bist du?

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, wie wichtig das Atmen in unserem Leben ist. Wir können relativ lange ohne Essen und Trinken überleben. Aber ohne atmen? Nach sechs Minuten ohne Sauerstoff sind nicht nur blau angelaufen, sondern auch tot. Obwohl atmen so lebenswichtig ist, machen wir uns meistens viel zu wenig Gedanken darüber. Oder wann hast du das letzte Mal voller Konzentration ein und ausgeatmet.

So komisch es klingen mag, aber mit dem richtigen Atmen kann sich dein Leben grundlegend verändern. Der Kurz-Atmer hat Beschwerden, er hat Schmerzen und weiß meistens gar nicht warum. Der Lang-Atmer hingegen genießt jeden Atemzug, ist selbstsicher, verhaspelt sich nicht und hat in der Regel auch ein langes Leben. Welcher Atem-Typ bist du?

Tipp 81: Atemregeln

Du willst wissen wie man richtig atmet? Dein Traum geht jetzt in Erfüllung: Der wichtigste Punkt beim Atmungsprozess ist das Ausatmen. Denn nur wer tief ausatmet, kann auch genügend Sauerstoff einführen. Deshalb ganz bewusst Ausatmen und die alte Luft durch neue Energie austauschen. Ebenso wichtig ist das entspannte, harmonische Atmen.

Nur wer seine Atmung kontrollieren kann, ist in der Lage in Extremsituationen wichtige Luftreserven zu nutzen. Kleiner Tipp am Rande: Immer durch die Nase atmen – ist gesünder. Nur bei Anstrengungen darf der Mund hinzugezogen werden. Erst wenn wir gleichzeitig entspannt, rhythmisch und richtig atmen, sind wir in der Lage die maximale Energiebereitschaft aufzunehmen.

Tipp 82: Sauerstoffdusche

Viele werden es nicht wissen, doch ein Mensch lebt gesünder, wenn er sich einmal am Tag komplett verausgabt. Das Herz bleibt gesund und der Kreislauf in Schwung. Das regelmäßige „Außer-Atem-Kommen“ ist um einiges effizienter als gelegentliches Überanstrengen und somit Gerüst für ein tiefes und bewusstes Atmen. Und so einfach kann es gehen:

  • Laufschritt bis zum ersten Außer-Atem-Kommen.
  • Gehen bis sich der Atem normalisiert hat (ca. 3 Minuten).
  • Wiederhole diese Vorgänge zweimal und fertig ist das Training.

Mit dieser Technik führst du deinem Körper eine regelmäßige Sauerstoffdusche zu, die Gärfelder im Körper überflutet. Dank dem „Außer-Atem-Kommen“ schalten deine Zellen auf volle Aktivität und deine Energie wächst.

Tipp 83: Flüssige Energie

Cola, Fanta, Sprite? Nein, Wasser trinken ist eine der besten und meist unterschätzten Methoden der physischen Energieerneuerung. Leider trinken viele am Tag weniger, als die eigentlich vorgeschriebenen 2 Liter. Das ist nicht nur ungesund, sondern auch gefährlich. Denn wenn wir das erste Durstgefühl verspüren, sind wir meist leider schon ziemlich dehydriert (entwässert).

Darum solltest du der Trink-Unlust, sowie dem chronischen Wassermangel den Kampf ansagen und immer eine Flasche Mineralien in der Nähe haben. Forschungsergebnisse bestätigen, dass 2 Liter Wasser am Tag die Leistungsfähigkeit steigern. So verliert ein nur zu 3% dehydrierter Muskel 10% seiner Kraft und 8% seiner Geschwindigkeit. Also weg mit dem Zuckerwässerchen und hin zum gesunden Energielieferanten.

Tipp 84: Bio-Unterricht

Im Biologie Unterricht haben wir es gelernt: Die wichtigste Energiequelle des Körpers sind die ATP-Moleküle (Energiedepots in den Muskeln). Energie in den Fettdepots sind dagegen nur belastend. Denn wo Fett ist, sind keine Muskeln. Der Aufbau von Fettdepots ist ein Zeichen dafür, dass die Energiegewinnung nicht stimmt und wir etwas ändern müssen – und zwar unser Essverhalten.

Dem Muskel zugute kommende, Energie aufbauende Ernährung ist fettarm, aber glukose- und eiweißreich. Da die normale, industriell hergestellte Nahrung oftmals nicht mehr vollwertig ist und ausreicht, um unseren Bedarf abzudecken, solltest du dir mit Nahrungsergänzungsmitteln helfen. Denn jeder Mangel an Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen beeinträchtigt sowohl die Leistungsfähigkeit, als auch die Gesundheit.

Tipp 85: „Die ganze Welt dreht sich um mich…“

Fünf Gründe, warum Egoismus ein Geschenk ist:

  • Egoistisch zu sein zeugt von einem gesunden Selbstbewusstsein. Du stehst zu dir selbst und würdigst dadurch deine eigene Person.
  • Egoismus hilft dir, dich abzugrenzen. Wie viel Macht hätten die anderen Menschen über dich und dein Leben, wenn du dich niemals bewusst abgrenzen würdest? Du zeigst, wo deine Grenzen sind!
  • Egoistisch sein heißt, zu der eigenen Meinung zu stehen. Ja, überhaupt erst eine eigene Meinung zu entwickeln! Wie gut ist es, dass du deine eigene Meinung haben darfst?
  • Egoistischsein heißt, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Sonst wird dein Leben von anderen fremdbestimmt und du gleichst einer Marionette!
  • Egoistisch zu sein heißt, dass du in der Lage bist, deine eigenen Bedürfnisse und Wünsche überhaupt wahrzunehmen.

Tipp 86: Für Körper und Geist

In der Sportwelt finden wir unglaublich starke Affirmationen, die du auch auf deine Ziele und dein Leben ausweiten kannst: Spreche sie dir laut vor und spüre die unbändige Energie, die sie in dir auslösen können:

  • „Ich bin ein motivierter Sportler und spüre meinen athletischen, gut geformten Körper.“
  • „Ich liebe es meinen Körper fit zu halten.“
  • „Nachdem ich mich ausgepowert habe, bin ich entspannt und lebensfroh.“
  • „Ich gebe immer mein Bestes.“
  • „Ich vertraue mir, meinem Körper und neinen Kräften.“
  • „Ich erreiche immer meine sportlichen Zielsetzungen.“
  • „Sport und Fitness sind für mich ein Stück Lebensqualität.“
  • „Ich bin mir bewusst, dass nur Regelmäßigkeit Erfolg bringt und das spornt mich an.“
  • „Ich trainiere bei jedem Wetter und passe mich jeder Situation an.“

Tipp 87: Pfeilgenau!

Irgendwann sind wir in unserem Leben an einem Punkt angelangt, an dem es heißt Loszulassen. Loslassen heißt aber auf keinen Fall einfach nur aufhören. Es bedeutet nichts anderes als sich dem Wettkampf zu stellen und endlich persönliche Weltrekorde aufzustellen – der Welt zu zeigen was man kann und was man gelernt hat. Dieses Loslassen lässt sich auf alles im Leben projizieren.

Wir müssen lernen zufrieden zu sein mit Erreichtem und dürfen dabei den richtigen Zeitpunkt nicht verfehlen. Wenn ein Bogenschütze nicht loslässt und die Spannung hält, bricht er irgendwann erschöpft zusammen. Wir müssen ein Bogenschütze sein, der im richtigen Moment den Pfeil loslässt und das immer und immer wieder. Denn nur mit Training, das zum Abschluss kommt, können wir irgendwann ins Schwarze treffen.

Tipp 88: Wechselbad der Gefühle

Hast du dir schon einmal überlegt, wie viele verschieden Gemütszustände du Tag für Tag empfindest? Du stehst auf, willst weiter schlafen, du bist genervt, du denkst an den stressigen Tag, du hast vielleicht Angst, du stehst auf, die Sonne scheint, plötzlich geht es dir besser. Das alles passiert ohne, dass du es wirklich merkst.

Doch brauchen wir die vielen negativen Reize? Nein! Was wollen wir Menschen? Wollen wir Tag ein Tag aus schuften und kämpfen? Wollen wir reich sein? Wollen wir einen Ferrari fahren? Ich habe mich oft gefragt was ich will und warum ich tue, was ich tue: Weil ich glücklich sein will. Ich brauche positive Gefühle. Gefühle sind die wichtigsten Triebfelder unseres Lebens.Was macht dich glücklich?

Tipp 89: Knutschbacken

Liebesexkurs: Thema Küssen.

Beim Küssen ist mein Fokus, ganz und gar auf eine Person gerichtet, es gibt nichts Wichtigeres im diesem Moment. Wenn ich diese tolle Situation nun bewerte, greift mein Gehirn auf vorprogrammierte Gefühle zurück, die ich früher beim Küssen hatte. Mein Kopf sagt mir, dass es mich glücklich macht, ich liebe diesen Menschen und will nichts lieber tun.

Das Feuer ist entfacht und wir handeln intuitiv genau richtig. Wir schweben auf Wolke sieben, weil wir glücklich sind und es einen Menschen gibt, der genau so fühlt. Ist es nicht ein Gefühl, das jeder von uns anstrebt. Dieses Glück sollten wir nicht nur in Extremsituationen, wie dem Küssen entfachen, sondern unser ganzes Tun und Handeln darauf programmieren.

Tipp 90: Gedankenwechsel

Es ist 6 Uhr, du hörst den Wecker klingeln und was passier? Negatives Gefühl. Du musst aufstehen und bist schlecht drauf.Du magst deine Arbeit nicht, und musst doch jeden Tag hin. Daran ist im Moment nichts zu ändern. Du kannst aber sofort deine Einstellung verändern, indem du bei negativen Reizen ab jetzt an etwas Positives denkst. Der Wecker klingelt. „Okay, ich habe Lust auf den Tag, weil ich meine Familie, meine Freunde sehen darf.“

„Ich mag meine Arbeit nicht! „Warum? Warum siehst du die Arbeit nicht als eine Herausforderung. „Heute beweise ich es allen. Kollegen, dem Chef und vor allem mir.“ Du hast Angst vor einem Vortrag? Du hast ein negatives Gefühl? Warum? Sei stark, denke an das Gefühl, das du danach haben wirst und vor allem lass dich von deinen Angst niemals besiegen.

Tipp 91: Spiegelbild

Stelle dich vor einen Spiegel, schließe die Augen und reiße sie dann urplötzlich wieder auf:Was genau siehst du, wenn du dir ins Gesicht blickst? Nur nicht so schüchtern, schau genauer hin. Was und wie fühlst du dabei? Fühlst du dich wohl in deiner Haut? Bist du attraktiv? Bist du stolz auf diesen Menschen? Oder kann es sein, dass du viele kleine und große Baustellen siehst, die dich seit Jahren stören.

Jeder Mensch hat wohl etwas, das ihn an sich stört. Aber warum? Denn wenn wir uns selbst nicht einmal überzeugen können, wie soll es dann bei den Menschen um uns herum klappen. Warum verändern wir unseren Blick in den Spiegel nicht?! Warum finden wir den Menschen, der uns da betrachtet nicht einfach unglaublich toll?!

Tipp 92: Album-Flop

Stelle dir ein Musikalbum vor, das du soeben gekauft hast. Du packst es aus, legst die CD in deinen Player ein, und bist gespannt auf die nächsten 40 Minuten. Doch was da aus der Konserve kommt ist langweilig. Die Musik berührt dich nicht, weckt keine Emotionen. Würdest du dir diese Platte noch einmal anhören? Nein, ich denke nicht.

Willst du so ein Album sein, das kein Interesse mehr weckt. Nein, ganz sicher nicht. Deswegen musst du an dir selbst arbeiten. Denn was andere Menschen von dir sehen, ist in erster Linie ein Spiegelbild deiner Emotionen. Bist du selbstbewusst, aufrecht, stark, siegessicher oder machst du dich klein? Dein Selbstbild bestimmt dein Leben.

Tipp 93: Talentiert

Das Entscheidende für ein positives Selbstbild ist die Überzeugung in die eigenen Talente, in den eigenen Körper. Untersuchungen haben sogar festgestellt, dass es sekundär ist ob deine Überzeugungen den Tatsachen entsprechen oder nicht. Im ersten Anlauf ist es nur wichtig vollauf überzeugt zu sein. Fertige dazu eine Erfolgsliste an!

  • Welche Talente hast du?
  • Womit kannst du dich glücklich machen?
  • In welcher Disziplinen bist du Weltklasse?
  • Wie sollen dich die anderen Menschen sehen?
  • Wie sieht ein perfektes Leben für dich aus?
  • Wie will du dich im Rentenalter fühlen?

Ergänze deine Liste durch explizite Fertigkeiten und auch alltägliche Kleinigkeiten, wie „ich liebe meine selbstgemachten Nudeln, oder „ich komme leicht aus dem Bett“, oder „ich kann meine Miete ohne Probleme zahlen.“

Tipp 94: Positive Erwartungen

Du hast Probleme die positiven Erwartungen an dein Leben umzusetzen? Kein Problem, diese zwei Methoden versprechen Besserung:

  • So tun als ob: Ja, richtig gehört. Dein Ziel ist es zum Beispiel weniger unter Stress zu stehen, dich häufiger zu entspannen, dich nicht so oft aufzuregen. Dann spiele doch bei der nächsten großen Hektik-Attacke, beim nächsten Streit den absoluten Ruhepol. Du wirst erstaunt sein, wie dein Umfeld reagieren wird und vor allem wie du dich dabei fühlst.
  • Trau dich: Probiere Dinge aus, die du dich bisher nie getraut hast. Was wolltest du schon immer mal ausprobieren? Wage einen Fallschirmsprung! Gehe einmal in der Woche zum Joggen! Schreibe ein Buch! Nehme an einem Seminar teil! Dein Selbstwertgefühl steigt dadurch garantiert.

Tipp 95: Auf der Jagd

Bescheidenheit kommt von Bescheid wissen. Wer also Bescheid weiß darüber, wie wenig wir wirklich benötigen um wunschlos glücklich zu sein, ist wahrhaft frei. Ist dir schon mal aufgefallen, dass die Menschen ständig dem Glück hinterher jagen? Aber Glück kannst du nicht jagen und erst recht nicht besitzen. Glück ist ein innerer Zustand, den man nur in sich selbst finden kann.

„Das Glück ist wie ein Schmetterling”, sagte der Meister. “Jag ihm nach und er entwischt dir. Setze dich hin, und er lässt sich auf deiner Schulter nieder.” “Was soll ich also tun, um das Glück zu erlangen?” fragte der Schüler. „Hör auf, hinter ihm her zu sein.” „Aber gibt es nichts, was ich tun kann?” “Du könntest versuchen, dich ruhig hinzusetzen, wenn du es wagst.”

Tipp 96: Die Wurzel des Bösen!

Lasse deine Erwartungen an andere Menschen los, denn jeder Mensch hat das Recht so zu sein, wie er gerade ist. Weißt du wie schlimm unbefriedigte Bedürfnisse sind? Aus ihnen entstehen sämtliche negative Emotionen, wie Ärger, Wut, Zorn, Groll und auch jedes Streitgespräch ist die Folge eines unbefriedigten Bedürfnisses.

Richtig unangenehm wird es, wenn wir unter einer zwanghaften Bedürftigkeit leiden, was  bedeutet, dass unser Glücksgefühl von der Befriedigung eines oder mehrerer Bedürfnisse abhängig ist! Wenn also ein gewisser Umstand in deinem Leben eintreten muss, damit du glücklich bist, dann aktivierst du durch diesen inneren Zwang die stärkste Form des Unglücklichseins!

Tipp 97: Gedankengut

 „Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen. Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter. Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.” – Talmund

Alles beginnt mit einem Gedanken. Dieser wird durch meist unbewusstes bewerten zu einer Emotion, aus der heraus wird dann Entscheidungen treffen und handeln. Die Folge ist ein entsprechendes Resultat oder Ergebnis. Wenn du heute also nicht das Leben lebst, dass du dir erträumt hast, dann hat das damit zu tun, wie du denkst, fühlst und handelst.

Tipp 98: Abwesend

Wenn wir etwas tun dann wäre es doch sinnvoll uns ganz dem zu widmen, was wir tun.  Wenn wir Essen sollten wir vollkommen bewusst essen. Wenn wir trinken sollten wir vollkommen bewusst trinken. Wenn wir einer Tätigkeit nachgehen dann sollten wir bewusst jeden Augenblick wahrnehmen. Was aber tun wir?

Bei jeder Tätigkeit und bei jeder Handlung sind wir geistig überall, nur nicht da, wo wir sein sollten. Wir sind unser ganzen Leben mit unsinnigem Denken beschäftigt. Leben aber bedeutet jeden Augenblick voll und ganz wahrzunehmen und zu genießen. Nur dann erfährst du wahre Glückseligkeit.

Tipp 99: Schmetterlinge im Bauch

Jeder Mensch ist anders. Schon in Kindertagen entwickeln wir unseren einzigartigen Charakter. Was unserem besten Freund gefällt, oder was unser Vater gelernt hat, muss nicht gleichzeitig auch auf uns zutreffen. In unserer Gesellschaft fühlen wir uns leider allzu oft unsicher. Uns fehlt es an Selbstvertrauen, um etwas zu wagen oder gar voll und ganz auf unser Herz zu hören.

Merke: Geld und Leidenschaft sind im ersten Moment vollkommen getrennt voneinander zu betrachten. Egal ob dieses Studium, diese Ausbildung oder dieser Job viel Geld bringt und einen reich macht, wenn man ihn nicht mir Leidenschaft ausübt, macht er nicht glücklich. Blende bei der Suche nach deiner Leidenschaft den Faktor Geld aus. Glaube mir, wenn du erst einmal mit Schmetterlingen im Bauch arbeitest, kommt der Geldsegen von ganz allein!

Tipp 100: Beruf oder Berufung?

 „Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt“.

Und auch wenn Werbesprüche manchmal wenig Sinn machen, so hat dieser doch einen sehr wahren Kern. Ob die Bank, diese Wünsche dann erfüllen kann und den Weg wirklich frei macht ist eine andere Geschichte. Wer jedoch wirklich alle Zügel in der Hand hält und Steine ganz einfach aus dem Weg räumt, bist du selbst! Und zwar egal ob mit zehn, zwanzig oder fünfzig Jahren.

Die wahre Leidenschaft kann man zu jedem Zeitpunkt in einem Leben entdecken und fördern. Viele lernen ihre wahre Berufung erst spät kennen – ein Grund sie zu missachten und in seinem alten ungeliebten Trott zu versauern? Nein! Es ist nie zu spät oder zu früh auf sich selbst zu hören und seinen Königsweg einzuschlagen!

Tipp 101: Fragenkatalog

Ich habe mal wieder ein paar Fragen an dich:

  • Was macht dir Spaß?
  • Wann bist du glücklich?
  • Worin bist du Meister?
  • Was sind deine Hobbys?
  • Wann wirst du wieder zum Kind?
  • Und das wichtigste: Hat dein Beruf irgendetwas mit diesen Bereichen zu tun?

Ich weiß, diese Fragen würdest du dir selbst nie stellen. Denn meistens verbindet man mit angenehmen Tätigkeiten, wie Hobbys oder Leidenschaften, keine Arbeit und keinen Stress. Doch warum sagen viele glückliche Menschen Sätze wie, „ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht“?

Wer jetzt denkt, dass dieser Spruchbestimmt nur von Profisportlern und Filmstars kommt, liegt komplett daneben. Ich habe diese Sätze aus allen Schichten und von allen Berufsgruppen gehört. Wie sagte einst Albert Einstein: „Ich habe keine besondere Begabung, ich bin einfach nur leidenschaftlich neugierig!“

Tipp 102: Ich liebe es!

„Wenn wir unseren Job lieben, lieben wir auch das Leben.“

Warum das so ist? Ganz einfach: Die Arbeit strengt uns nicht mehr an. Wir sind ausgeglichen, stehen mit beiden Beinen im Leben und mit einem guten Gefühl auf. Glaube mir, es gibt plötzlich viel mehr sonnige Tage im Jahr. Wir sind positiv und selbstbewusst – was nicht nur uns selber auffällt. Denn glückliche Menschen sind attraktiv.

Hast du deine Leidenschaft schon gefunden? Liebst du dein Leben? Wenn nicht fange an etwas zu verändern. Natürlich musst du dafür vieles ausprobieren, wagen und auch weite Wege gehen. Doch das Ergebnis ist unbezahlbar. Es ist nie zu spät. Traue dich auf dein Herz zu hören! Denn nur du SELBST machst den Weg frei! Am besten sofort!


Tipp 103: Traumtänzer

 „Ich bin nicht kreativ!“  „Mir fällt nie was ein!“  „Denken sollen andere!“

Viele Menschen werden wohl genau so denken, wenn es um das Thema Ideen und Kreativität geht. Doch mal ganz ehrlich, jeder Mensch hat Träume, in denen er manchmal Dinge erlebt, die utopisch, unwirklich und doch fantastisch sind. Wenn unser Hirn also in der Lage ist, solch verrückte Träume entstehen zu lassen, dann kann es sicher auch Ideen formen, die unser Leben erfolgreicher machen.

Eine einzige Idee kann wertvoller sein, als ein ganzes Leben harte Arbeit. Eine gute Idee kann ein Leben verändern und alles zum Positiven verändern. Ich bin mir sicher in jedem von uns steckt diese eine Idee. Man muss sie nur zulassen und darf sich niemals unter Wert verkaufen. Höre niemals auf nach Ideen zu suchen und lasse sie zu!

Tipp 104: Alles nach Plan?

Nehme dir doch einmal am Tag Zeit, deine Probleme und dein Leben Revue passieren zu lassen. Was läuft nach Plan und was eben nicht? Welche Lösungen kannnst du finden? Und wie haben vielleicht andere in der gleichen Situation reagiert? Es ist ungemein wichtig sich solche reflektierenden Fragen zu stellen um wirklich effektiv zu arbeiten.

Am besten sind solche Brainstormings dann, wenn wir nicht krampfhaft noch Ideen und Lösungswegen suchen müssen. Also nicht vor einem leeren Blatt und nicht in Drucksituationen. Wenn wir unser Gehirn immer wieder zum Nachdenken bringen, wird es uns mit Ideen belohnen. Das passiert vielleicht nicht sofort, aber umso interessierter und wacher wir durch das Leben gehen, desto kreativer werden wir.

Tipp 105: Jede Idee ist wertvoll

Du hast Probleme kreativ nach Ideen und Lösungswegen zu finden? Beim Gedanken an ein Brainstorming fallen die dir Zehennägel aus? Dann merke dir diesen Satz:

„Wer keine Angst vor Fehlern oder Rückschlägen hat, geht an die Ideenfindung viel gelassener heran.“

Wenn mein Kopf mir sagt, es ist nicht schlimm, wenn mir heute nichts einfällt oder es ist okay, wenn ich einen Fehler mache, kann mir nichts passieren. Jedenfalls kein Stress und keine Selbstzweifel. Gerade wenn du auf der Suche nach einer Idee bist, die dein Leben verändern kann, einer Idee, die vor dir vielleicht so noch keiner hatte, sind Fehler unvermeidbar. Und ganz wichtig: Bei 1000 Ideen ist eine perfekte Idee viel wahrscheinlicher, als bei zehn. Jede Idee ist wertvoll, wenn man aus ihr lernt!

Tipp 106: Ohne Bedenken

Merke: Du solltest  deine Affirmation immer so formulieren, dass du auch ohne Bedenken und Bauchweh an sie glauben kannst. Eine Affirmation sollte einen positiven Weg beschreiben, auf dem man sich aktuell befindet, und an dessen Ziel man irgendwann wirklich sagen kann: „Ich liebe mich!“ Setze dich niemals unter Druck und erzwinge keine Emotionen.

Backe lieber kleine Brötchen und fahre nach und nach die Ernte ein. Indirekte Formulierungen sind auf diesem Weg das Zauberwort:

  • „Ich erlaube mir der zu sein, der ich bin.“
  • „Ich bin Willens, mich von meiner Vorstellung wertlos zu sein, zu lösen.“
  • „Ich bin es wert, das Beste im Leben zu haben und ich bin von Liebe erfüllt.“
  • „Ich erlaube mir jetzt dies zu akzeptieren.“
  • „Ich traue mich jeden Tag mehr und mehr einfach ich selbst zu sein.“

Tipp 107: Baumeister

Systematischer Bauplan für deine Affirmationen:

  • Man nehme ein Problem, dass einen stört, ein Ziel oder einen Wunsch: „Ich bin zu dick und fühle mich unwohl!“
  • Jetzt formuliert man das genaue Gegenteil: „Ich bin schlank und fühle mich wohl!“
  • Wenn das noch nicht hilft, entwickeln wir nun unseren Weg dorthin: „Ich kann mir erlauben, jeden Tag ein bisschen schlanker zu werden, bis ich mein Idealgewicht erreicht habe!“
  • Wie kann man das Ziel erreichen? „Es ist gut mich jeden Tag gesünder zu ernähren und meine Gelüste nach und nach abzustellen.“ „Ich freue mich darauf abzunehmen in dem ich regelmäßig Sport treibe.“

Natürlich funktioniert dieses Schema auch bei allen anderen Problemen wie Schüchternheit, Krankheit, Angstzuständen.

Tipp 108: Tea-Time

Dir fällt es schwer dich zu verändern? Dann stelle dir doch mal folgendes kleines Bild vor: Unser Kopf und unsere Gedanken sind eine bis oben hin gefüllte Tee-Tasse. Der Inhalt schlechte Emotionen und Ängste, die uns schaden. Wenn wir versuchen auf diese negativen Gefühle, positive daraufzugießen, wird die Tasse immer überschwappen und unsere Anstrengungen auf dem Boden landen.

Es gibt nur einen Ausweg. Die Tasse ausgießen. Wir müssen uns also mit den schlechten Emotionen beschäftigen, sie durchleuchten und hinterfragen. Wir müssen die Suppe, die wir uns selbst eingebrockt haben erst auslöffeln und die Tasse anschließend ausgießen. Danach haben wir wieder genügend Platz für neue, positive Gefühle.

Tipp 109: Such dir was aus!

Wenn du deine persönlichen Affirmation gefunden hast und sie dir nicht nur selbst vorbeten willst, findest du hier ein paar nette Anregungen: Du kannst deine Affirmationen…

  • auswendig lernen
  • singen
  • auf Zettel schreiben
  • dir selbst per E-Mail schicken, wieder und wieder aufschreiben
  • per Hand oder am Computer aufnehmen und dir anhören
  • dir von einem Freund ins Ohr flüstern lassen (Zum Beispiel: Du darfst vertrauen haben)
  • auf dein T-Shirt drucken
  • auf deinen Bildschirmschoner platzieren
  • auf eine Power Point Präsentation bannen
  • als Desktophintergrund deines Handys verwenden,
  • als Gutenachtgeschichte verpacken.

Tipp 110: Zum Scheitern verurteilt

Geld zu haben ist etwas wunderschönes. Wir müssen uns keine Gedanken um Haus, Essen und Zukunft machen, wir können unser Leben in vollen Zügen genießen und immer genau das tun, was wir uns wünschen. Eine tolle Vorstellung, die für die meisten jedoch für immer ein unerfüllter Traum bleibt. Dafür gibt es viele Gründe.

Manche setzen auf das falsche Pferd andere haben zwar die perfekten Voraussetzungen und doch scheitern sie – aus einem einfachen Grund. Sie haben das falsche Gespür für Geld. Was heißt das? Ganz einfach, es gibt Menschen, die wissen alles über Marketing, Verkauf, Verhandlungsmethoden, Aktien, Immobilien oder die Finanzwelt und doch keinen finanziellen Erfolg, da ihr Verhaltensmuster nicht auf Reichtum eingestellt ist.

Tipp 111: Geldprobleme

Was denkst du, wenn du ein fettes Gehalt auf deinem Konto entdeckst? Gibst du sofort alles aus oder sparst du weiter? Manchmal liegen Geldprobleme einfach an dem falschen Gedanken. Denke deshalb öfters mal über den Ausgabeverhalten nach und analysiere dich selbst:Wie gehst du mit Geld um?

Willst du deinen Geldsegen sofort wieder ausschütten und die Lorbeeren genießen oder legst deine Verdienste lieber auf die Bank und lässt sie dort auch einige Zeit verschnaufen? Für was gibst du Geld aus? Wenn du finanziell auf Rosen gebettet sein willst, müssen dein Kopf und dein Verhalten auch bereit dafür sein. Überprüfe deine Denk- und Verhaltensmuster im Bezug auf Geld sparen und Geld ausgeben.

Tipp 112: Einbrecher

Jeder weiß es, doch keiner hält sich daran – ohne Sparen, auch kein Reichtum.             Oft passiert es, dass Menschen sich etwas vornehmen, es lange Zeit durchhalten und dann doch einbrechen. Sie sparen Jahre lang, gönnen sich wenig und dann, aus verschiedensten Gründen, nehmen sie ihr Erspartes in beide Hände und fangen an zu „leben“.

Hier ein Auto, da ein Luxus-Urlaub – innerhalb kürzester Zeit sind die Scheine und leider auch die guten Gefühle, die man im Moment des Geldausgebens hatte, wieder verschwunden. Natürlich darf man sich mal etwas gönnen, doch gerade wenn man im Begriff ist sich eine Existenz aufzubauen, sollte man sich doch lieber an einen perfekten Finanzplan halten.

Tipp 113: Spielgeld

Du kennst dich und dein Verhalten mit Geld? Du weist, dass es dich immer wieder in den Fingern juckt, wenn die Taler in deinem Speicher sind? Dann richte dir einen sogenannte „Opulence Fund“ – auch Spaßkonto genannt – ein.

Also ein Konto, mit dem du dir immer wieder kleine Wünsche erfüllen kannst, in dem du jeden Monat einen kleinen Betrag von deinem Einkommen abzwackst. Deine wirklichen Ersparnisse müssen dabei aber unberührt bleiben und dürfen nur im äußersten Notfall eingesetzt werden. So kannst du deinen Bedürfnissen stillen, ohne die wirklich großen Batzen zu verschwenden!

Tipp 114: Tu dir den Gefallen

Erwarte von dir und deinem Leben immer das Beste und Größte und wenn du etwas planst, dann im großen Maßstab. Gebe dich nie mit Zwischenschritten und kleinen Erfolgen zufrieden und habe das Selbstvertrauen, der Beste zu werden.

Dafür musst du bereit sein dich stetig weiterzubilden, hart und lange zu arbeiten und dich immer unter Kontrolle haben. lebe nicht über deinen Verhältnissen und gib kein Geld aus, das du nicht hast. Denn auch ein Millionär sieht sein Geld lieber auf seinem Konto, als auf einem Scheck, den er einem anderen in den Rachen wirft.

Tipp 115: Steinreich!

 „Denke, lebe und fühle wie ein Millionär!“

Wie findest du diesen Leitspuch? Fühlt er sich komisch an? Ist das nur purer Schwachsinn? Na ja, natürlich kann man ohne Geld auf dem Konto schlecht das Luxus-Leben eines steinreichen Lebemannes führen. Was wir aber können, ist uns darauf vorzubereiten und anzufangen wie ein Millionär zu denken.

Ein Millionär hat seine Augen und Ohren immer offen. Er sieht überall neue Möglichkeiten und Wege noch reicher zu werden. Er kennt sein Metier, seine Branche, seine Zielgruppe und erweitert ständig sein Wissen über Marketing und Verkaufsstrategie. Er handelt schnell und erfolgsorientiert, aber selten nur dem Bauch heraus. Seine Entscheidungen sind kalkuliert und deshalb erfolgreich.

Tipp 116: Chefsache

Viele Existenzgründer oder Selbstständige haben durch ihren neuerworbenen Chef-Status ein großes Privileg. Sie sind ihr eigener Boss und können ein Vermögen somit auch viel schneller aufbauen, als ein einfacher Angestellter. Doch lauert dabei eine große Gefahr: Man startet zwar mit dem Traum reich zu werden, nach ersten möglichen Rückschlägen und zu Beginn überschaubaren Kontoständen, lassen sich viele entmutigen und versuchen von da an nur noch zu überleben und die Firma und die eigene Existenz am laufen zu halten.

Das schaffen die meisten dann zwar auch, vergessen dabei aber das gewinnorientierte Arbeiten. Vielen ist das „Chef-sein“ wichtiger, als Gewinne zu erzielen. Dabei ist der gesunde Firmengewinn das A und O. Ohne ihn entsteht keine Stabilität, es kann nicht in Innovationen und Produktentwicklung investiert werden und die Angestellten dürfen sich über keinen müden Extra-Cent an Weihnachten freuen.

Tipp 117: Jahres-Puffer

Ich weiß es ist ein langer, steiniger Weg bis zum langersehnten Millionär-Dasein. Trotzdem habe ich einen kleinen Tipp parat, der dir vielleicht dabei helfen kann deine Träume zu erreichen – auch wenn er etwas Durchhaltevermögen und Disziplin erfordert.

Versuche dir ein ganzes Jahresgehalt anzusparen und benütze es als treibende Motivation. Du hast einen Puffer von einem ganzen Jahr und somit die Sicherheit nicht abzustürzen. Das ist ein tolles Sprungbrett, um weitere Ziele zu erreichen. Vielleicht sogar die erste Millionen.

Tipp 118: Wink des Schicksals

Du steckt mitten in einer Krise? Du ertrinkst in einem Strudel negativer Gedanken: Dann denke immer daran: Jede Niederlage kann ein Wink des Schicksals, ja, ein Weckruf sein! Vielleicht ist ja alles aus einem bestimmten Grund passiert. Vielleicht macht sich dadurch eine neue Tür auf. Es ist dann an der Zeit nachzudenken und sich Gedanken über Fehler und Optionen zu machen.

Diese Situationen könen dich wachrütteln und dir einen neuen Weg aufzeigen. Was uns nach unten zieht, sind unsere schlechten Gedanken unsere Gefühle, in denen wir uns ewig suhlen. Wenn wir diese negativen Emotionen herausfordern und sie besiegen wollen, müssen wir sie durch positive ersetzen. Stelle dir diese Fragen:

  • Ist das ein Wink des Schicksals?
  • Ist das ein Zeichen?
  • Muss ich jetzt sofort etwas verändern?
  • Ist das ein Weckruf?
  • Was kann ich daraus lernen?

Tipp 119: Auf dem Holzweg

Dir wird vielleicht auffallen, dass einige Menschen bestimmte Situationen, Gefahren oder Pleiten wie magisch anziehen. Es kommt vor, dass wir immer und immer wieder in die gleichen Fettnäpfchen treten, ohne es zu merken und daraus zu lernen. Im Endeffekt bringt es uns immer weiter Weg von unseren Zielen und programmiert Schmerzen und Enttäuschungen vor.

Das Problem ist, dass wir Menschen für unsere eigenen Fehler meist blind sind. Wenn sich Freunde und Bekannte schon Blicke zuwerfen, schippern wir immer noch mit einem Lächeln auf den Lippen dem Abgrund entgegen. Darum: Augen auf! Wenn etwas schief läuft kann es sein, dass du auf dem Holzweg bist. Es kann sein, dass du Dinge tust, die dir Schaden.

Tipp 120: Mister Perfect

Fünf  positive Eigenschaften, die Vertrauen schaffen:

  1. Charakterstärke
  2. Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit
  3. Zuverlässigkeit
  4. Geradlinigkeit
  5. Respekt vor anderen Fairness

Eine ausgewogene Mischung aus diesen Eigenschaften und vor dir steht der perfekte, sympathische erfolgreiche Mensch. Natürlich ist es utopisch zu behaupten, dass man diesen „Mister Perfect“ ganz einfach aus dem nichts her zaubern kann. Jedoch kann man versuchen ihm jeden Tag etwas näher zu kommen.

Der erste Schritt dazu ist die Selbsterkenntnis. Wir müssen versuchen uns selbst zu analysieren und dann gezielt an Fehlern zu arbeiten. Bist du in Gesprächen nervös? Suchst du Blickkontakt oder weichst du aus? Bist du beliebt?

Tipp 121: Der berühmte Phönix!

„Was micht tötet, macht mich noch stärker!“

Wir haben in einem Tief immer zwei Möglichkeiten: Entweder wir lassen uns runterziehen oder wir fühlen den Schmerz und sagen uns selbst, dass wir jetzt gestärkt und mit neuer Kraft aus dieser Situation gehen werden. Wir wachsen und lernen und lassen uns nicht unterkriegen – wie in der Vergangenheit schon viele herausragende Menschen vor uns.

Denn so manche Erfolgsgeschichte hat ihren Ursprung in einer Krise. Und oft sind diese Menschen nicht trotz diesen Miseren, sondern gerade deswegen zu dem geworden was sie sind! Was kannst du aus deinen Krisen, Teif und Schmerzen lernen? Können dich diese Erfahrungen vielleicht stärken?

Tipp 122: Falsche Erwartungen!

Ist dir folgendes schon mal aufgefallen? Wir lassen große Erwartungen an andere durch unser eigenes Verhalten und unser Handeln entstehen. Ganz nach dem Motto: „Was ich kann, will und erwarte müssen andere auch tun.“ Das Problem dabei ist aber, dass die anderen Menschen, an die wir unsere selbstabgeleiteten Erwartungen und Hoffnungen stellen, manchmal gar nicht wissen was wir von ihnen wollen.

Trotzdem sind wir sauer, wenn Erwartungen nicht erfüllt werden. Deshalb ist es so wichtig sich selbst zu hinterfragen, ob es überhaupt fair ist Erwartungen zu stellen, Wir dürfen die eigenen großen Erwartungen nicht zu groß werden zu lassen, um im Endeffekt ohne allzu schlimme Enttäuschungen durchs Leben zu gehen.

Tipp 123: ENT-Täuschung!

Wir haben uns auf etwas gefreut und wurden dann schlussendlich zutiefst enttäuscht. Das Gefühl enttäuscht zu werden, ist eines der traurigsten und doch gibt es eine Möglichkeit gestärkt aus diesem Loch zu klettern. Dazu müssen wir uns klar werden, dass Enttäuschung immer etwas mit großen Erwartungen zu tun hat.

Wir stecken immer mehr Emotionen in eine Sache und verstärken das mögliche negative Gefühl, also die Enttäuschung, künstlich. Ich spalte das Wort Enttäuschung deshalb gerne auf. In ENT und in TÄUSCHUNG. Also das Ende der Täuschung – unserer Täuschung. Wir haben uns eben in einer Sache geirrt und müssen nun mit dem Ist-Zustand klar kommen. Kein Grund für Tränen, oder?

Tipp 124: Monsterjagd!

Spruch des Tages: „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen!“

Wir kennen wohl alle diesen weisen Spruch und auch sehr genau die Situation, über die der Volksmund dort spricht. Es ist, wie wir alle wissen, viel besser eine Sache, sei sie noch so unangenehm und leidvoll, sofort zu erledigen – ohne Umschweife, ohne schlechtes Gewissen.

Denn jedes Aufschieben, jede Faulheit ist zwar die beste Möglichkeit den Schmerz und die Anstrengungen weit von sich zu schieben und kurz besser zu fühlen, doch leider kaufen wir diese kurzfristige Freude zum Preis des langfristigen Schmerzes ein – und je länger dieser wachsen kann, desto schmerzvoller wird er. Töte das Monster also solange es noch klein ist!

Tipp 125: „Just do it“

„Wenn das Wetter besser ist, gehe ich joggen! Wenn ich erst mal in Rente bin, werde ich aufhören mit dem Rauchen!“

Ausreden, wie sie wir Menschen bewusst oder unterbewusst jeden Tag benutzen, um uns und unser Gewissen ruhig zu stellen. Wir tappen blind in die „Wenn-dann“-Falle. Natürlich, wir fühlen uns durch diese Sprüche besser – kurzfristig. Denn ständige Aufschieber sind – wer hätte es gedacht – öfters krank, gestresst und müssen häufig zum Arzt.

Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun! Und das, was wir nicht tun macht uns auf Dauer unglücklich, unerfolgreich und lässt uns ausbrennen. Der einzig richtige Weg ist ANFANGEN. „Just do it“, wie ein amerikanisches Unternehmen so sportlich sagt.

Tipp 126: Schöne Bescherung!

Dein Leben ist ein Geschenk. Du kannst jede Sekunde damit anfangen irgendetwas zu tun. Dir steht frei in jedem Moment zu handeln. Du hältst die Zügel in den Händen. Nur du bist deines Glückes Schmied!

Es wäre doch eine Schande das alles zu vergeuden, oder? Ach ja, und übrigens:           Ziele zu erreichen steigert dein Selbstwertgefühl, löst Glücksgefühle aus, macht erfolgreich, attraktiv und dich zu einem positiveren Menschen.

Tipp 127: Schweinehund an die Leine!

Um deine Ziele fokussiert zu erreichen und deinen Schweinehund nachhaltig einzusperren, bedarf es zweier unumgänglicher Voraussetzungen.

1. Selber machen! Was machen Kinder wenn sie hinfallen? Sie schreien nach Mama und Papa. Denn die sind verantwortlich für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden. Kinder dürfen das. Die Eltern jedoch nicht. Die dürfen keine Verantwortung abschieben. Das dürfen wir nie vergessen. Wir sind der Hauptdarsteller in unserem Blockbuster.

2. Aufschieben gilt nicht! Änderungen klappen nur dann, wenn man sie sich nicht nur vorstellt, sondern sofort umsetzt. Wann immer wir eine Idee haben oder daran denken, was wir alles noch zu tun haben, müssen wir direkte Maßnahmen einleiten.

Tipp 128: It’s magic!

Kennst du die magische 72? So mystisch diese Zahl klingen mag, so einfach ist sie zu verstehen. 72 Stunden. Vier Tage. Alles, was du in dieser Zeit zum Handeln bringst, hat eine 99prozentige Erfolgsaussicht. Glaubst du nicht? Dann probiere es aus. Natürlich muss dein Ziel in dieser Zeit noch nicht erreicht sein. Denn das ist meist gar nicht möglich.

Was jedoch möglich ist, ist einen Plan zu erstellen, der dich auf den Weg bringt Aufgestautes und Ungeliebtes endlich zu beseitigen. Beantworte dir zunächst diese drei essentiell wichtigen Fragen: Wer will etwas tun? Was will er tun? Und bis wann soll es geschehen? Diese Fragen bringen dich unweigerlich ins Handeln.

Tipp 129: Feuer unterm Hintern!

Du leidest an Aufschieberitis: Keine Sorge, du bist nicht allein. Und noch ein gute Nachricht – diese Tipps können dir bei der Bekämpfung helfen:

Nur wenn wir uns selbst Feuer unterm Hintern machen und uns Druck selbst auferlegen, haben wir auch die nötige Kraft etwas durchzustehen. Es gibt dabei zwei Arten von Druck: Internen und externen.

  • Den internen machen wir uns selbst, durch das Formulieren unserer Ziele und den Wunsch, sie auch zu erreichen.
  • Der externe wird von unserer Umwelt erzeugt. Manche schaffen sich auch einen Hund an, um endlich sportlicher zu werden. Andere erzählen ihre Ziele vielen verschiedenen Menschen. Um dann nicht als Schwätzer verschrien zu sein, muss man dem Druck dann auch standhalten.

Tipp 130: Alternativen gesucht!

Wir kennen das Phänomen: Raucher empfinden beim Geschmack ihrer Glimmstängel ein wohltuendes Gefühl. Sie entspannen, haben das Gefühl von Freiheit und empfinden es als ein schönes Ritual in einer Pause. Wenn man das Rauchen aber einstellt, fallen auch diese „positiven Gefühle“ aus. Natürlich macht sich der Ex-Raucher auf die Suche nach neuen Befriedigungen.

Leider sind diese jedoch auch nicht viel gesünder als der frühere Nikotincocktail. Schokolade und Alkohol machen zum Beispiel auf Dauer genauso krank wie der Vorgänger. Das Ergebnis: Wir werden dick. Viele denken sich dann vielleicht „lieber ein schlanker Raucher, als ein dicker Nichtraucher“. Der falsche Weg! Eine gesunde Befriedigungen muss her. Wie wärs zum Besipiel mit Spaziergängen? Joggen? Einem Apfel? Es gibt viele Möglichkeiten. Finde deine Alternative!

Tipp 131: In guten Händen!

Du willst dein Verhalten verändern? Dann verändere auch deine Umwelt! Wenn du zum Beispiel mit dem Rauchen aufhören willst, meide deine früheren Raucherkollegen. Wenn du abnehmen willst, mache dein Haus zur „Schoko-freien-Zone“. Wenn du mit dem Trinken aufhören willst, halte dich von deiner „saufenden Clique“ fern.

Umgebe dich nur noch mit Menschen, die dir Kraft und Mut geben und dich unterstützen. Und noch ein guter Tipp: Das wcihtisgte Faktor beim Durchhalten ist das Selbstbestärken, das Belohnen. Wann immer du einen neuen Schritt gemacht hast, auch wenn du noch keine merklichen Erfolge wahrnimmst, spreche dir selbst Mut zu. Ermuntere dich durchzuhalten.

Tipp 132: Sport ist Mord

Was für ein altkluger Reim, das doch ist. Wenn ich mich auch noch recht erinnere, sagte der kleine rote Kobold von Meister Eder einst: „Was sich reimt, ist gut.“ Doch da muss Pumuckl energisch widersprechen. Denn dieser Reim ist im Endeffekt vollkommener Quatsch, der leider nur allzu häufig als laue Ausrede herhalten muss, wenn man mal wieder gar nichts geht und läuft.

Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass der Spruch der größte anzunehmende Unsinn ist, der über moderne Lebensführung kursiert. Denn der schlaue Mann weiß, wer Sport treibt, seine Grenzen spürt und überwindet, ist am Ende des Tages zwar ausgepowert, dafür aber viel leistungs- und strapazierfähiger. Sich regen bringt Segen!

Tipp 133: Reibungspunkte

Wir kennen das Szenario: Wir hatten einen anstrengenden Arbeitstag, saßen stundenlang vorm PC und mussten hart schuften. Wir kommen danach nach Hause und wollen von nichts anderem mehr hören, als von der angenehmen Beschallung der hauseigenen Glotze. An Sport ist da gar nicht mehr zu denken. Leider.

Denn wer sich einmal vom Sport abwendet und seinem Körper keine Reibungspunkte, außer mit dem Sofa gibt, der wird auf Dauer nicht nur lasch und unsportlich, sondern auch krank und dick. Fakt ist: Aktive Menschen verlieren Pfunde und gewinnen gute Laune und Wohlbefinden. Bewegen ist die beste Therapie und befreit von Problemen, wie Rückenschmerzen und Depressionen.

Tipp 134: Vorteilshaft!

Neun Vorteile des regelmäßigen Sporttreibens:

  1. Du fühlst dich dynamischer und kreativer!
  2. Die Arbeit macht mehr Spaß!
  3. Du bist belastbarer und kannst besser mit Stress umgehen!
  4. Du gewinnst an Selbstvertrauen!
  5. Du kannst in Stresssituationen länger durchhalten!
  6. Du traust dir mehr zu!
  7. Du wirst seltener krank!
  8. Du bist ausgeglichener und gelassener!
  9. Du bist kontaktfreudiger!
  10. Du siehst besser aus!

Und wie kommt man überhaupt in den Genuss dieser Vorteile kommt. Natürlich musst du weder stundenlang Gewichte-Stemmen noch kraftraubendes Hochleistungstraining absolvieren. Der Schlüssel heißt moderate Bewegung. Am besten geht das natürlich mit Joggen und Radfahren.

Tipp 135: Fit mit Fun

Dein neuer Trainingsplan:

  • Dreimal pro Woche 30 Minuten Ausdauertraining.
  • Dreimal pro Woche 20 Minuten Krafttraining der wichtigsten Muskelgruppen (Arme/ Schulter/Brust, Bauch/Rumpf, Beine/unterer Rücken).

Das klingt jetzt vielleicht nach ganz schön viel Zeit. Doch ganz ehrlich, was sind schon gute zwei Stunden auf die ganze Woche verteilt? Genau, ein Klacks, den jeder bewältigen kann!

Zum Anfangen empfehle ich die einfachste aller Übungen: Das Joggen. Man ist dabei ganz für sich allein und bekommt ein Gefühl für seinen eingerosteten Körper, ohne nervige Blicke zu ernten. Kraftübungen gehen mit Liegestützen und Sit-Ups leicht von der Hand. Denn das beste Trainingsgerät ist immer noch unser eigenes Körpergewicht.

Tipp 136: Sportstunde

Das wohl schwierigste beim Sport treiben, ist meist nicht die fehlende Muskelkraft, sondern die fehlenden Logistik. Denn wer Sport treiben will, muss sich erst mal Zeit freischaufeln und einen sportlichen Plan austüfteln, der ohne wenn und aber absolviert werden kann. Mit diesen vier Mini-Tipps kannst du auch im Alltag fit bleiben.

  1. Benutze Treppen, statt mit dem Aufzug zu fahren!
  2. Verbanne das Auto für kurze Strecken und Besorgungen, denn für den Gang zur Post oder zum Einkaufen kann man auch das Rad nehmen!
  3. In den Mittagspausen nicht unnötig rumsitzen, sondern Spaziergang gehen!
  4. Beim Telefonieren stehen, denn das fördert klares Denken!

Tipp 137: Sich regen bringt Segen!

Was ist das schönste Resultat vom regelmäßigen Sport treiben? Genau, das Abnehmen. Um diesen wunderbaren Zustand noch zu verstärken und unsere schweißvoll verdiente Gesundheit nicht gleich wieder zu verschwenden, ist es ungemein wichtig auf die Ernährung zu achten. Denn Sport, Ernährung und Gesundheit sind drei tief verwurzelte Verwandte.

Wohl jeder kennt die Folgen von schlechter Ernährung: Herzinfarkt, Diabetes oder zu hoher Blutdruck. Da klingen diese Gründe fürs schlank sein doch um einiges motivierender: Langsameres Altern; längeres Leben; Gewinn an Attraktivität; größere Ausdauer; größere Leistungsfähigkeit; Gefühl von Stärke, Selbstsicherheit und Belastbarkeit!

Tipp 138: Nichts ist verboten!

Das Problem beim Verbieten ist, dass eine Sache dadurch noch viel reizvoller wird. Wenn du dir verbietest Schokolade zu essen, wirst du ganz sicher den ganzen Tag daran denken müssen. Stelle dir doch lieber vor, du müsstest jeden Tag zehen ganze Tafeln essen. Dann entsteht ein neues Gefühl, eine innere Abwehr. Das Heißhungergefühl ist gebremst.

Tipp 140: Hungern is out!

Du kennst ganz bestimmt das Gefühl, wenn sich dein Magen durch lautes, unangenehmes Knurren bemerkbar macht, und dir so den Dezenten Hinweis gibt, dass es mal wieder Zeit für die Fütterung wird.

Ganz wichtig: Ignoriere dieses Hungergefühl nicht, denn sonst rächt sich dein Magen mit Heißhunger und der lässt hässliche Fressattacken aufkommen, die auf Dauer krank machen. Esse doch einfach eine Kleinigkeit wie Gemüse, Knäckebrot oder Obst, wenn der Magen aufschreit. Als goldene Regel gilt: Regelmäßig essen, hungern vergessen.

Tipp 141: „Brr, ruhig Brauner!“

Langsam zu sein ist nicht immer schlecht. Beim Essen ist eqw sogar gesund. Lege deswegen auch beim größten Festmahl immer wieder mal kleine Pausen ein, um zu verschnaufen, aus dem Fenster zu blicken und vor allem um dich und deinen Magentrackt nicht unnötig vollzustopfen.

Es dauert nämlich 15 bis 25 Minuten ehe der Magen Sättigungssignale nach oben ans Hirn schickt.Sei deshalb bitte nicht so giereig und warte vor dem Nachtisch erstmal 10 Minuten. Vielleicht hat sich dein Hunger ja schon ohne dein Wissen verabschiedet.

Tip 142: Wasser marsch!

Wir alle kennen die Vorgabe: Zwei Liter Flüssigkeit pro Tag, um den nötigen Wasserbedarf wirklich zu decken. Oftmals befindet sich am Abend jedoch gerade Mal die Hälfte in unserem ausgetrockneten Körper. Das ist ein großer Fehler und auf Dauer ungesund.

Gönne dir deshalb doch gleich nach dem Aufstehen ein frisches Glas Wasser. Das drosselt den Appetit und ist eine effiziente Maßnahme gegen Fressattacken. Cola, Fanta und Sprite sind damit übrigens nicht gemeint!

Tipp 143: Der Arzt hat recht!

„Pflanzliche Nahrung enthält die meisten gesundheitsfördernden Substanzen und ist dabei ausgesprochen fett- und kalorienarm“, sagt unser Arzt. Und damit hat er Recht.

Denn die im Obst und Gemüse enthalten Ballaststoffe haben im Magen-Darm-Trakt eine fettbindende Wirkung und machen uns somit schneller satt. Fünfmal täglich Obst und Gemüse, davon ein großer Teil Rohkost und der Hunger ist gegessen.

Tipp 144: Spiel des Lebens

Was wäre, wenn wir unser scheinbar hartes und ungerechtes Leben nur als ein einfaches Spiel ansehen würden? Als ein Spiel, das jeden Tag aufs Neue angepfiffen wird. Ein Spiel, indem wir der Spielmacher, der Torwart und der Stürmerstar sind? Ein Spiel kann in die Hose gehen – wir vergeigen einen Elfmeter und bekommen in der letzten Sekunde den entscheidenden Gegentreffer.

Doch spielen wir mit einer anderen Taktik weiter und das Blatt wendet sich. Viele sehen das Leben jedoch als mühseligen Existenz-, ja, als Überlebenskampf, der schon lange keine lockeres Spielchen mehr ist. Und warum? Weil sie die Spielregeln nicht verstehen. Warum sehen wir das Leben nicht einfach mal als Spiel. Ein Spiel, in dem wir die Gewinner sind!

Tipp 145: Spielfreude

Frage des Tages: Warum spielen wir? Egal ob Fußball, Handball, oder ein Gesellschaftsspiel? Ganz einfach, weil es uns Spaß macht. Ein spannendes Spiel, egal ob wir es selbst bestreiten oder nur unserer Lieblingsmannschaft beistehen, ist die beste Ablenkung zum trüben Alltag, der im Gegensatz zum spielen oft so gar keinen Spaß macht.

Doch wenn wir es schaffen diese Begeisterung, Hingabe und Freude auch in unseren Alltag zu bringen und das Leben als Spiel sehen, dann können wir davon in jeglicher Hinsicht profitieren. Denn Menschen, die aus einem Gefühl von Angst und Druck handeln, können nur maximal 60% ihrer Leistungsfähigkeit erbringen. Wäre es nicht toll auch die letzten 40 % rauszukitzeln?

Tipp 146: Das Salz in der Suppe

Was passiert, wenn ein Spieler die Regeln beim Fußball missachtet? Genau, er bekommt es mit dem Schiedsrichter zu tun, der dann gelbe und rote Karten verteilt. Im wahren Leben gibt es keine Schiedsrichter. Wir müssen selber entscheiden, wann wir ein Foul begehen und wann wir im Abseits stehen. Und genau diese Tatsache macht es so schwer das Spiel des Lebens zu gewinnen.

So werden wir bei Missachtung der Spielregeln nicht vom Platz gestellt, sondern müssen unsere Erfahrungen selbst machen. Frage: Was macht eine Mennschaft wenn sie ein Tor kassiert? Hört sie auf zu spielen? Nein, sie legt jetzt richtig los! Sehe deshalb auch du Probleme und Hindernisse nicht negativ und lasse dich nie von ihnen entmutigen. Denn sie sind das Salz in der Suppe, die das Spiel erst reizvoll machen.

Tipp 147: Hammer+Daumen=AUA

Wusstest du, dass es für jede Wirkung – also für jedes Ergebnis – auch eine Ursache, einen Ursprung gibt. Denke mal an dieses Beispiel: Du schlägst dir mit einem Hammer auf den Daumen (Ursache) und hast danach Schmerzen (Wirkung). Leicht oder? Doch um das Wechselspiel Ursache-Wirkung wirklich zu verstehen, sollten wir einen Blick auf unsere Gedanken werfen.

Du denkst, du schaffst es nicht das Spiel zu gewinnen (Ursache), dann hast du auch keine Chance und verlierst (Wirkung). Deine Gedanken (Ursachen) sind also für deine Handlungen (Wirkungen) direkt verantwortlich. Im Umkehrschluss heißt das also, wenn du die Qualität deiner Gedanken verbesserst, verbesserst du auch die Qualität deines Lebens.

Tipp 148: Die „3-L Taktik“

Ein Fußballspieler bleibt in einem Spiel niemals stehen und ist immer in Aktion – na ja, jedenfalls sollte er das. Genau so ist es auch in der Welt, in der wir leben. Alles bewegt und verändert sich ständig. Sowohl in der Natur, als auch in der Forschung. Wir Menschen müssen verstehen, dass diese Entwicklung auch vor uns persönlich nicht halt machen sollte.

Wenn wir nicht in Bewegung bleiben, hören wir irgendwann auf zu leben. Um diesem Schicksal zu entgehen, habe ich eine Taktik parat: Lebens-Langens-Lernen! Sie besagt, dass jeder Mensch, der nicht sein ganzes Leben aufmerksam, neugierig und wissbegierig ist, irgendwann im Abseits steht. Das Problem dabei: Es gibt keinen Schiedsrichter, der uns da wieder raus holt!

Tipp 149: Ursache und Wirkung

Hast du dir schon mal überlegt, wie viele Gedanken dein Unterbewusstsein gleichzeitig bearbeiten kann? Es sind Millionen – Millionen von Lösungsansetzen, die du dir zu nutzen machen kannst. Wie stark du diese Waffe benutzen kannst, hängt nur von deinem Bewusstsein ab. Denn das kann immer nur einen Gedanken fassen. Wenn dieser Gedanke negativ ist, wird auch unser Unterbewusstsein malträtiert und hat überhaupt keine Lust konstruktiv zu arbeiten.

Pflanzen wir aber positive Gedanken, sprudeln Ideen en masse in unsere Köpfe. Vielleicht empfinden wir diesen Zustand nur als Zufall, jedoch ist der Zufall ebenso wie Glück nur ein anderes Wort für den Zusammenhang von Ursache und Wirkung. Wenn du deinen Gedanken genügend Nährboden gibst, werden sie schon bald Früchte tragen.

Tipp 150: Magnetismus

Kennst du das Phänomen eines Magneten? Bestimmt. „Gleiches zieht gleiches an.“ Und was für Metalle gilt, gilt auch für uns Menschen. Stelle dir vor, dass jeder Mensch einen Magneten in sich trägt. Aufgrund deines Wesens, deiner Gedanken und deiner Aussagen ziehst du Menschen an, die dir ähnlich sind und die dir auf deinem Weg helfen können.

Wenn du glücklich bist, hast du glückliche Menschen um dich. Wenn du negativ eingestellt bist, ziehst du Gleichgesinnte an. Wenn du gerne lachst, lachen viele mit dir. Anders gepolte Menschen haben nur eine kurz Halbwertszeit in deinem Leben. Nutze dieses Wissen und finde diejenigen, die dir helfen deine Aufgaben auf dem Weg zum Ziel zu bewältigen.

Tipp 151: Grenzenlos

Alles auf der Welt hat zwei Seiten. Nichts Besonderes oder? Was aber, wenn ich dir sage, dass alles auf der Welt zwar zwei Seiten – wie Ebbe und Flut, Angst und Hass oder Tag und Nacht – hat, diese Pole im Endeffekt jedoch immer denselben Kern haben und deshalb eins sind. Nordpol und Südpol sind zwei Pole einer Welt.

Da Gegensätze in ihrer wahren Natur immer eins sind, können wir sie auch immer ins Gegenteil umformen. Wir müssen es schaffen alles als Einheit zu betrachten. Es gibt keine Grenzen, keine festgefahrenen Situationen und Ansichten. Alles lässt sich verwandeln. Angst in Mut, Schwäche in Stärke, Armut in Reichtum.

Tipp 152: Klammermenschen

Wir Menschen suchen immer nach Sicherheiten und glauben sie dann zu bekommen, wenn wir an alten festgefahren Mustern festhalten. Wir sind Meister darin die Vergangenheit als viel wichtiger anzusehen als unsere Zukunft. Das Problem dabei: Wer sich an Altes klammert entwickelt sich niemals weiter. Lasse deshalb los – von Gefühlen wie Hass, Neid, Angst oder von Menschen, die uns nach unten ziehen.

Stelle dir vor, dass alles um dich herum – Auto Geld, Haus, Partner – nur geliehene Spielsachen sind. Nichts gehört dir wirklich und morgen könnte alles weg sein. Du kannst nichts für immer an dich binden.Du kannst aber auch nichts verlieren. Vielmehr erfreuen wir uns an der gemeinsamen Zeit.

Tipp 153: Zieleingabe bitte?!

„Sie haben ihr Ziel erreicht! Wunderbar so ein Navi, oder? Ohne nachzudenken kommt man an jedes erwünschte Ziel! Wie aber ist es in unserem wirklichen Leben? Gibt es da eine Stimme, die uns immer an unser Ziel führt? Haben wir überhaupt immer ein Ziel oder fahren wir manchmal orientierungs- und hilflos auf der Autobahn des Lebens entlang?Können wir uns gedankenverloren leiten lassen und kommen trotzdem an?

Wohl eher nicht! Denn auch wir haben zwar ein solch tolles Navigationssystem, (unser Gehirn) leider funktioniert das aber auch ohne Zieleingabe. Wir stecken in unserem Trott fest und merken gar nicht wie wenig wir wirklich leben und dass wir immer noch im ersten Kreisverkehr stehen und niemals eine Ausfahrt nehmen.

Tipp 154: Drei Pfund Intelligenz

Gewusst? Auch wenn unser Gehirn nur drei Pfund schwer ist, so verbraucht es doch 20% der Gesamtenergie unseres Körpers. Das kommt nicht von ungefähr. Denn diese fetthaltige Gewebemasse ist die Grundlage aller menschlichen Leistungen. Mit dieser Hochleistungszentrale können wir alle unsere Ziele und Wünsche erfüllen.

Hier spielt die komplette Musik des Lebens – aber zur Symphonie wird sie nur, wenn wir gewillt sind die unerschöpflichen Möglichkeiten auch zu nützen. Höchste Zeit also deinen Rechner auf Hochtouren zu bringen und einige Kilometer auf der Autobahn des Lebens zu machen und deinen großen Zielen ein erhebliches Stück näher zu kommen.

Tipp 155: Voll im Saft!

Warum sind Bill Gates oder Sebastian Vettel so erfolgreich? Ganz einfach, beide hatten immer das Ziel der Beste zu sein! Ihr Ziel war in jeder Sekunde ihres Lebens klar. Wenn ich Menschen nach ihren Zielen frage, fällt denen allzu oft gar nichts ein. Okay, vielleicht eine Familie gründen, ein Haus besitzen und dann? Alltag? Das musst du ändern!

Wer Ziele hat ist im Aufschwung und dieser Aufschwung macht sich in unbändiger Energie bemerkbar. Nur wer deutlich, klar und aus vollster Überzeugung sagen kann was er will und was seine Ziele sind, kann diese mächtige Energie auch hundertprozentig nutzen. Wer sein Ziel gefunden hat wird morgens voller Tatendrang aus dem Bett springen und noch zu später Stunde voll im Saft und unter positiven Strom stehen!

Tipp 156: Fluchttüren schließen

Du hast dann dein richtiges Ziel gefunden, wenn dir der Gedanke an die Zukunft ein Lächeln auf die Lippen zaubert! Deine Ziele müssen übrigens auch immer positiv formuliert sein. Falsch ist: „Ich möchte nicht mehr dick sein“. Das Problem: Dür dick hat unser Gehirn ein Bild. Jedoch nicht für „nicht“. Richtig ist: „Ich bin schlank.“ Lasse bei Zielformulierungen niemals eine Fluchttür offen.

Universalaussagen wie, „ich will mehr Geld verdienen“, werden gar nicht erst an die Startlinie gelassen. Bestimme konkret wie viel du verdienen willst. Je konkreter das Ziel, desto konkreter die Handlungsschritte! Vermeide Weichmacher wie „möchte“, „könnte“, „würde“, „versuchen“ oder „eigentlich“. Sie alle verhindern konkrete Schritte. Nütze die Kraft der Sprache!

Tipp 157: Überflieger

Denke mal darüber nach: Ein fauler Mensch versucht im Grunde genommen mit dem kleinst möglichen Einsatz, den größtmöglichen Erfolg zu verbuchen. Er versucht sich also so wenig wie möglich anzustrengen und dabei möglichst wenig Energie zu verbrauchen. Im Grunde genommen ist ein fauler Mensch wie eines dieser hypermodernen Autos, das gerade mal 3 Liter auf 100 Km verbraucht.

Doch würde jemand dieses Auto faul nennen? Nein, sicher nicht. Von überall hagelt es Lob und Lorbeeren. Das Auto ist wirtschaftlich, umweltgerecht und ökonomisch. Ein Überflieger also. Wenn wir uns dieses Bild vor Augen halten, können wir lernen aus dem Faulsein zu profitieren – als fauler Überflieger!

Tipp 158: Faul vs. Fleißig

Was würde ein sehr fleißiger Mensch tun, wenn er nach einem Job sucht? Vor lauter Tatendrang schustert er seine Bewerbung zusammen und verschickt sie kurzerhand an über 100 Unternehmen. Er bleibt natürlich immer am Ball und telefoniert schon nach wenigen Tagen hinterher. Doch bringt das den gewünschten Erfolg? Vielleicht. Schauen wir doch mal nach was ein fauler Mensch tun würde?

Er hätte erst einmal überhaupt keine Lust Briefe zu verschicken. Er würde vielleicht auch erst mal sehr lange über sich, seine Wünsche und seinen Traumjob nachdenken, bevor er ins Handeln kommt. Und dann wenn er sich bereit fühlt loszulegen verschickt er fünf perfekte Bewerbungen. Merke: Ein fauler Mensch, muss sich seiner Schwächen bewusst sein, sie gezielt einsetzen und so zu seinen Stärken machen.

Tipp 159: Faulpelze

Interessante Randnotiz: Denken wir mal zurück an eine der größten Erfindungen unsere Zeit. Ein Mensch war zu faul, sehr schwere Dinge mit eigenen Händen zu schleppen und weite Wege zu Fuß machen zu müssen. Er wollte es bequem haben und legte sich dazu erst mal auf die faule Haut und dachte nach – darüber wie er sein Leben erleichtern könnte und die Sache ins Rollen bringt.

Das Ergebnis kennen wir sicher alle: Das Rad. Viele Erfindungen werden und wurden also aus dem Bestreben heraus gemacht, Aufwand und Energie zu sparen. Man könnte also sagen Edison und Co. waren in erster Linie ausgewachsene Faulpelze. Und was lernen wir daraus? Faulsein kann der Start von etwas unglaublich Tollem sein. Du darfst zwar faul bei der Arbeit sein, jedoch niemals faul im Kopf!

Tipp 160: Im Hintergrund

Bill Gates, Louis Armstrong, Barack Obama – sie alle haben vieles gemeinsam. Sie haben in ihrem Leben Unglaubliches geleistet und erreicht! Man kennt ihre Namen, Gesichter und Geschichten. Was viele dabei vergessen – ohne weitere, wichtige Menschen in ihrem Umfeld, ohne Kontakte und Gespräche hätten sie nichts von ihrem gewaltigen Erfolgen auch nur ansatzweise erreicht.

Menschen sind keine Inseln. Menschen sind auf gegenseitigen Kontakt gepolt. Menschen geht es in Gesellschaft besser als alleine. Auch in unserem Leben, egal ob im Beruf oder im Alltag, sind Kontakte immens wichtig und meist der Schlüssel zu einem erfolgreichen, glücklichen Leben. Doch die Kunst, bei anderen gut anzukommen ist eine der schwersten. Beherrscht man sie erst einmal, stehen jedoch alle Türen offen.

Tipp 161: Wissen ist nicht alles

Es ist erstaunlich aber wahr! Unser beruflicher und gesellschaftlicher Erfolg setzt sich nicht hauptsächlich aus Wissen und Qualifikationen zusammen, sondern vielmehr aus persönlichen Qualitäten, wie Ausstrahlung, Energie, Charme, Auftreten, Begeisterungsfähigkeit oder Kommunikationsstärke.

Ich habe schon viele Menschen getroffen, denen diese Ausstrahlung und diese Qualitäten fehlen und komischerweise höre ich aus diesen Mündern dann Sätze wie, „warum bekomme ich nicht den Job oder die Beförderung?“ Naja, was soll ich sagen – das ist kein Zufall, sondern die logische Konsequenz.

Tipp 162: Kontakte sind alles!

Ob du es glaubst oder nicht, ohne positive Kontakte mit Menschen aus unserem Umfeld und ohne Kommunikation sind wir nicht nur erfolgs-, sondern auch freudlos. Wie eine Blume ohne Wasser verwelken wir und werden einsam und krank. Deswegen müssen wir diese Macht der positiven Gesellschaft schätzen und pflegen. Denn es gibt sie an jeder Ecke, die Menschen, die uns helfen und unterstützen können um unsere Ziele leichter zu erreichen.

Am Anfang sind das unsere Eltern, die immer zu uns halten. Später finden wir Freunde, die zu uns so manchen Fauxpas verzeihen. Doch irgendwann sind wir auf Geschäftskollegen oder Partner angewiesen, mit denen wir es uns am besten niemals verscherzen sollten. Daher ist es wichtig an seinem Auftreten zu feilen und genau zu überlegen, was man sagt, tut und wie man in welchen Situationen reagiert.

Tipp 163: RedensART

Spruch des Tages: „Der Ton macht die Musik!“ – und nicht nur der! Denn in wichtigen Konversationen gehört auch der Gesichtsausdruck (Mimik), die Gebärden (Gestik) sowie die Bewegungen und die Haltung zum guten Ton eines erfolgreichen Menschen. Doch eines ist klar: Wer durch sein Handeln große Erfolge erzielen will, muss auch wie ein Großer kommunizieren können.

Das heißt, wer erfolgreich sein will sollte sein eigenes Ziel und seinen eigenen Willen nicht auf Biegen und Brechen durchsetzen wollen. Kompromisse ist hier die Prämisse. Wir müssen versuchen so zu denken, wie unser Gesprächspartner es tut, um eine Situation zu erschaffen, in der alle profitieren können. Und dazu sind Kompromissbereitschaft und Verständnis nunmal fundamentale Voraussetzungen!

Tipp 164: Beziehungsmensch

Jeder Mensch möchte verstanden werden und gleichzeitig bei anderen Verständnis finden. Eine Tatsache, an die wir hin und wieder mal denken sollten! „Ein Mensch, der aus der Mitte lebt wird zum Mittelpunkt!“ Ein weiser Spruch, doch was bedeutet das wirklich? Welche Faktoren machen eine gute zwischenmenschliche Beziehung aus?

Hier eine kleine Auswahl: Offenheit, Interesse, Geduld, Einfühlungsvermögen, Rücksicht, engagiertes Zuhören (Blickkontakt halten, Interesse signalisieren, nicht ablenken lassen), Rückfragen, andere Ausreden lassen, Pünktlichkeit, Höflichkeit.

Und welche Eigenschaften solltest du verbannen? Arroganz, Argwohn, Selbstgefälligkeit, Selbstsucht, Egozentrik, Habgier, mangelnde Höflichkeit, schlechtes Benehmen, Vorurteile, Ungeduld, Unbeherrschtheit.

Tipp 165: Richtig Kontakten!

Vier Tipps, die dein Kontakt-Verhalten aufpolieren!

  1. Versuche dir Namen besser zu merken und Menschen direkt mit ihrem Namen anzusprechen. Die Menschen mögen es, wenn man sich an sie erinnert.
  2. Sei umgänglich und werde so zu einer netten Bekanntschaft, mit der man sich gerne unterhält. Ich sage nicht, dass du dich einschleimen sollst, gebe den Menschen nur keine allzu großen Reibungspunkte! Mache es anderen leicht, mit dir zu reden und umzugehen!
  3. Zeige Interesse an anderen Menschen.Versuche zu der Person zu werden, die du selbst gern in deiner Nähe hättest.
  4. Versuche von anderen zu lernen und erwecke in Gesprächen niemals den Eindruck du wüsstest schon alles. Besserwisser waren noch nie wirklich beliebt! Und vor allem: Respektiere die Meinung anderer.

Tipp 166: Ein guter Zuhörer

Weisheit des Tages: „Wer die Kunst des Zuhörens beherrscht, zieht andere automatisch an.“ Als guter Zuhörer gibst du anderen das gute Gefühl, wichtig zu sein. Ein guter Zuhörer ist aufmerksam und verständnisvoll. Ein guter Zuhörer bedankt sich für das Gespräch, bestärkt seinen Gegenüber (Anerkennung) und sagt ihm, was sein Einsatz gebracht hat (Nutzen).

Schau über die Schwächen und Fehler deines Gegenübers hinweg und versuche nie jemanden ins Boxhorn zu jagen. Sei ein Unterstützer, der Menschen ermutigt, ihnen hilft, ihnen Mut zuspricht. Und das Wichtigste: Sei dabei immer freundlich, offen, gewitzt, lasse dich nicht aus der Ruhe bringen, sei Herr der Situation, sei wohlwollend, höflich und taktvoll!

Tipp 167: Eine Chance für Veränderung

Mal ehrlich, keiner von uns wird gerne kritisiert. Kritik an der eigenen Person ist schwer zu ertragen und tut manchmal auch richtig weh. Das Problem: Wir erinnern uns an diverse Nörgeleinen, Meckereien, Beanstandungen gegenüber unserer Person noch nach vielen Jahren. Manche Menschen schleppen deswegen sogar handfeste Minderwertigkeitskomplexe mit sich herum.

Doch was wäre gewesen, wenn wir in diesen negativen Momenten anders reagiert hätten? Was, wenn wir nicht trotzig weg gerannt wären? Wäre die Erinnerung dann immer noch negativ? Ich denke nicht. Denn was bedeutet Kritik überhaupt? Doch nichts anderes als die Chance auf Veränderung!

Tipp 168: Außer Kontrolle

Kann Angst positiv sein? Ja, denn unser Körper warnt und schützt uns dadurch vor Unheil und unbekannten Gefahren. Angst und Frucht sind in erster Linie gar nichts Schlimmes und oftmals auch der Grund warum Kinder in ihren jüngsten Tagen kein Unheil zustößt. Angst wird jedoch zum Problem, wenn sie scheinbar grundlos unser Leben belastet und wir sie nicht mehr unter Kontrolle haben.

Diese negtaive Angst übernimmt alle unsere positiven Gedanken und vergiftet sie.Diese Angst macht unfähig zu handeln. Denn wer Angst hat lebt in einem emotionalen Gefängnis. Und wer ist da, wenn wir als ängstliche Erwachsene in unserem Bett liegen? Wer sagt alles wird gut? Niemand, weil wir nicht darüber reden wollen und uns um Endeffekt selbst aus diesem Schlamassel heraus manövrieren müssen.

Tipp 169: „Wer nichts wagt…“

Eine Angst, die in vielen von uns steckt und eben so viele scheitern lässt, ist die Angst vor dem Versagen. Bevor wir etwas wagen, lassen wir es lieber bleiben. Dabei sind Versagensängste meist schlimmer als das Versagen selbst. Denn nach jeder Niederlage gibt es immer auch eine neue Chance auf den Sieg.

Jedes Scheitern kann also eine wichtige Erfahrung sein. Doch wer sich aus Angst gar nicht erst in den Sturm stellt, sich keiner heiklen Situation aussetzt, kann zum einen keine wichtigen Erfahrungen machen und zum anderen keine Erfolge feiern. Denn: Wer nichts wagt, der nichts gewinnt!

Tipp 170: Durch Kinderaugen

Du hast Versagensängste? Dann hör mal gut zu: Der wirkungsvollste Ausweg ist aktives Handeln! „Learning by doing.“ Als wir als Kleinkindern laufen lernten und nach den ersten Versuchen auf unseren Pampersgepolsterten vier Buchstaben gelandet sind, hatten wir doch auch keine Angst es niemals zu schaffen. Wir haben es immer und immer wieder probiert. Bis es geklappt hat.

Warum geben wir also als Erwachsene oftmals schon vor dem ersten Schritt auf? Manchmal ist es besser die Welt mit Kinderaugen zu sehen und sich nicht über alles den Kopf zu zermartern und tausend Mal durchzudenken. Wir müssen und klar machen, dass es Schwachsinn ist zu denken, dass man keinen Fehler machen darf – auch wenn uns das von der Gesellschaft immer wieder eingetrichtert wird.

Tipp 171: Chefsache

Mal ehrlich? Welchen Chef hättest du lieber? Den, der sagt Fehler sind verboten oder den, der Fehler verzeiht? Natürlich den zweiten. Denn der erste schüchtert uns ein, setzt uns unter großen Druck und schürt Versagensängste. Wir engen uns durch sein Verhalten, seine Ansprüche, selbst ein und meiden das Risiko.

Wir tun im Job oder im Alltag nur noch Dinge, von denen wir sicher sind, dass wir sie können und gut für uns ausgehen. Der Vorteil: Wir machen weniger Fehler. Der Nachteil: Wir hören auf zu leben! Denn wer keine neuen Erfahrungen macht stagniert und stirbt irgendwann aus.

Tipp 172: Fehlermanagement

Spruch des Tages: „Wer clever ist, lernt aus seinen Fehlern. Wer noch cleverer ist, lernt aus den Fehlern anderer!“

Fehler sind menschlich und deswegen werden sie tagtäglich von tausenden Menschen gemacht. Wer aufmerksam durchs Leben geht und Ohren und Augen nach möglichen Fehlerquellen offen hält, kann Schlüsse für sein eigenes Leben ziehen, die einen vor dem ein oder anderen Malheur bewahren.

So gehst du optimal mit Fehlern um: Den Fehler sofort eingestehen; nicht mehr lange mit dem Fehler abgeben; aus Fehlern lernen; sich nicht wegen eines Fehlers schämen; sich nicht lange rechtfertigen; denselben Fehler nicht noch mal machen.

Tipp 173: Versager

Stelle niemals die Forderung an dich und dein Leben, dass alles perfekt sein muss. Menschen sind fehlerhaft, deshalb jedoch keine Fehlkonstruktionen. Selbst wenn du in einem Moment eine perfekte Leistung ablieferst, kannst du im nächsten schon wieder einen Fehler machen.

Denke immer daran, dass ein kleiner Fehler in Relation zu deinem gesamten Leben vernichtend klein ist. Eine Handlung, ein Satz, eine Situation stellt nur ein winzig kleines Mosaikteilchen unseres Lebens dar. Selbst wenn irgendwann ein Mosaikteilchen herausbricht, bleibt das gesamte Kunstwerk bestehen! Stelle dir immer die Frage: Was kann schlimmstenfalls passieren?

Tipp 174: Im Schwitzkasten

Du hast Angst zu versagen? Dann lege dir einen Plan zurecht, der genau dann greift wenn du einen Fehler gemacht hast. Frage dich: Wie kannst du deinen Fehler korrigieren oder wiedergutmachen? Was lernst du für deine Zukunft daraus? Du kannst in speziellen Fällen auch eine Liste mit dem Für und Wider für deine Verhaltensalternativen erstellen. Sortiere die Argumente nach Wichtigkeit und entscheide dich dann für eine der Alternativen.

Rufe dir, wenn du anfängst zu zweifeln, deine größten Erfolge und Verdienste in Erinnerung! Worauf bist du stolz? Was hast du schon alles erreicht? So stärkst du dein Selbstbewusstsein und vertraust im Umkehrschluss auf dich und deine Fähigkeiten. Denke daran: Angst macht dich nicht zum Versager! Sie macht dich nur stärker!

Tipp 175: Emotionaler Kurzschluss

Okay, die Kritik steht im Raum. Was tun? Erst einmal überhaupt nichts! Atme durch, zähle bis zehn und vermeide somit emotionale Kurzschlusshandlungen. Es ist nicht immer von Vorteil schlagfertig zu sein und sofort zu antworten. Man kann Kritik herunterschlucken, um sie in einer ruhigen Minute wieder hervorzuholen, sich mit ihr auseinanderzusetzen und daraus zu lernen.

Wenn der erste Ärger dann verfolgen ist, solltest du dir diese Fragen stellen: Wer hat mich kritisiert? Welche Motive hat er? Was ist der Inhalt der Kritik? Steht er mit seiner Kritik alleine? Es gibt einen Unterschied zwischen: „Das ist nicht okay, und du bist nicht okay!“ Wichtig ist der Inhalt der kritischen Worte und nicht die negativen Gefühle, die sie in uns auslösen!

Tipp 176: Geregelte Kritik

Gibt es Menschen in deinem Leben, mit denen es immer wieder zu Streitigkeiten und heiklen Situationen kommt? Dann versuche doch mal diese Taktik: Auch wenn es komisch klingen mag, aber man kann einem Menschen, mit dem es häufiger kracht, kleine Kritik-Regeln auferlegen.

Wenn du zum Beispiel Angst vor Kritik hast und damit schlecht umgehen kannst, hilft es vielleicht dein Gegenüber zu bitten neben den negativen Dingen, auch immer positives Lob einfließen zu lassen. Natürlich wird das nicht immer funktionieren, versuche jedoch immer wieder solche Kommunikationsregeln einzubauen. Das kann vor allem in den eigenen vier Wänden wahre Wunder bewirken!

Tipp 177: Du Depp!

Na, na, so kritisiert man nicht! Probiere es lieber mit diesen fünf Tipps:

  1. Beginne jede Kritik mit einem Lob. So fühlt sich dein Gegenüber respektiert und kann die Kritik richtig auffassen!
  2. Finde Gegen- und Verbesserungsvorschläge. Wenn du keine findest solltest du dir Gedanken machen, ob es überhaupt etwas zu kritisieren gibt!
  3. Sehe Kritik niemals als Angriff und als etwas Negatives, sondern als Möglichkeit Dinge zu verbessern.
  4. Kritisiere niemals aus einer Wut oder einem schlechten Gefühl heraus.
  5. Mache deinem Gegenüber klar, dass du im Moment nur deine persönliche Meinung äußerst. So fühlt er sich nicht angegriffen und kann mit der Kritik besser umgehen!

Tipp 178: Leopardengeschwindigkeit

Was macht ein Stein, wenn man ihn an der Klippe eines Berges anstößt? Genau, er kommt ins Rollen und wird immer schneller. Man muss kein Einstein sein, um zu verstehen auf was ich damit anspielen will. Sobald man etwas ins Rollen gebracht hat verselbstständigt es sich und kommt schon bald fokussiert und sicher im Ziel an.

Das bedeutet also für einen Aufschieber: Fang mit irgendetwas an, sei es noch so klein! Lege dir ein Papier hin und spitze deinen Stift. Fange zehn Minuten an und dann wenn du merkst, dass du nicht weiter kommst machst du eine Pause oder morgen weiter. Wichtig ist, dass der Stein rollt – wenn auch noch im Schneckentempo. Du wirst merken, dass du plötzlich schneller rollst – nicht als Schnecke, sondern mit Leopardengeschwindigkeit!

Tipp 179: Der „To-Do-Plan“

Guter Tipp gegen Aufschieberitis: Der „To-Do Plan“. Also ein Buch oder ein Notizblock, in dem du alle deine Aufgaben festhältst und konsequent weiterführst. Erstelle in deiner Liste ein explizites Ziel, dass du zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt erreicht haben willst. Merke: Übertreibungen sind hier völlig fehl am Platz. Ein Ziel muss realistisch sein und dich antreiben anstatt herunterziehen.

Erstelle einen Schritt-für-Schritt-Plan, mit dem du dich deinem Ziel langsam aber sicher näherst. Denke dabei gezielt kleinspurig und lasse keinen Schritt aus. Auch das Computer anschalten, ein Buch in die Hand nehmen oder einen Begriff in eine Suchmaske eingeben ist ein Schritt, der gebührend gefeiert werden darf.

Tipp 180: Wetten, dass…?

Es ist schon seltsam, aber manche Menschen können einfach nur unter Druck erfolgreich arbeiten. Nicht umsonst sagt man, dass das Finanzamt der beste Motivationstrainer der Welt ist. Doch woher bekommt man den Druck, wenn bis zum Abgabetermin noch viel Zeit ist oder es gar keinen Termin gibt, sondern nur den persönlichen Wunsch etwas zu erreichen?

Eine Methode, die dann ganz gut funktioniert, ist das Einweihen von Freunden oder Bekannten. Erzähle ihnen von deiner Aufgabe, von deinen Plänen und schließe mit ihnen einen Vertrag ab, indem du festhältst, was du wann erledigt haben willst. Vielleicht wettet ja ein Bekannter gegen dich. Du wirst nicht glauben was ein „das schaffst du nie“ schon alles bewirkt hat!

Tipp 181: BAR-Prinzip

Kennst du das BAR-Prinzip, mit dem du Aufschieberitis wunderbar bekämpfen kannst? Dieses Prinzip basiert auf den drei Schritten: Bewusstsein – Aktion – Rechenschaft! Im ersten Schritt muss der Aufschieber das Phänomen der Aufschieberitis verstehen und erkennen. Er muss sich klar werden, dass Sätze wie „ich muss …“ oder „es sollte schon lang…“ in unserem Kopf nichts verloren haben.

Sobald sich ein solcher Satz einschleicht, muss man ihn sofort durch einen anderen, positiven ersetzten. Zum Beispiel: „Ich gehe diese Aufgabe jetzt mit dem ersten, kleinen Schritt an. Ich freue mich darauf und auf die Pause danach.” Im zweiten Schritt werden dann Aktionen gegen die Aufschieberitis geplant und durchgeführt. Zum Schluss blickt man dann zurück (Rechenschaft), indem man die eigenen Fortschritte bilanziert und Veränderungen festhält.

Tipp 182: Zuckersüß!

Gewusst? Die meisten Limonaden, Säfte oder Energydrinks enthalten zwischen 5 und 10 Teelöffel Zucker pro 250 ml. Wenn wir nun mal daran denken, dass wir ein Glas Wasser mit 10 Teelöffeln Zucker versüßen und anschließend trinken müssten, dreht sich bei dem ein oder anderen sicher der Magen um. Doch das ist die Realität, die uns dick und krank macht.

Natürlich fällt es uns dann bei einem Entzug zuerst ziemlich schwer auf Zucker zu verzichten, denn ab einem gewissen Punkt braucht unser Körper seinen Stoff, doch ist diese Phase überstanden, vermissen wir unsere ehemaligen süßen Freunde gar nicht mehr. Die Gelüste verschwinden genau wie die Pfunde. Der Zuckerentzug wird eine schnelle Veränderung deines Gewichts herbeiführen! Versprochen!

Tipp 183: Stevia!

Gibt es Alternativen zu Zucker? Ja, klar! Doch nicht alle sind gesund: Sorbitol, Saccharin, Aspartam, Sucralose – schwer auszusprechen und auch schwer verträglich, denn all diesen künstlichen Süßstoffen sagt man eine Verbindung zu Krebs, Tumoren und Adipositas nach. Und somit erreichen wir also genau das Gegenteil.

Ich empfehle Stevia. Stevia ist eine natürlich süße Pflanze aus Paraguay, die ungefähr 30-mal süßer als Zucker in seiner unverarbeiteten Form ist. Und das Beste: Stevia ist nicht schädlich und ohne Bedenken oder schlechtes Gewissen zu genießen. Denn der Süßstoff enthält keine Kalorien und eignet sich deshalb bestens dazu, Leuten zu helfen, die Zucker und künstliche Süßstoffe abgesetzt haben.

Tipp 184: Frankensteins-Chemie-Monster

Du hast es bestimmt gemerkt – der Markt und auch dein Magen ist übersäuert von sogenannten Diät-Produkten, die im Endeffekt jedoch kein bisschen schlank machen und dazu noch scheußlich schmecken. Das Problem an diesen Produkten ist die Tatsache, dass sie die Resultate von unzähligen Experimenten sind.

Ein guter Tipp, um zwischen gesunden, natürlichen Lebensmitteln und ihren chemischen Gegenspielern zu unterscheiden ist die „Begriff-Kontrolle“. Kaufe nichts, was du nicht aussprechen kannst. Diese Chemikalien sind nichts weiter als Giftstoffe, die deine Leber zum Verzweifeln bringt, da sie die schädlichen Toxine nicht schnell genug abbauen kann!

Tipp 185: Atkins‘-Diät

Es gibt eine Diät, bei der man anscheinend alles essen darf. Die Atkins-Diät. Dr. Robert Atkins, behauptete, dass viel Fleisch, Fisch, Käse und Eier, bestehendes Übergewicht optimal abbaut – auch ohne drastische Einschränkung des Fettkonsums. Der Eiweiß- und Fettverzehr ist uneingeschränkt erlaubt.

Das klingt zwar alles sehr schön und vor allem schmackhaft doch hat es einen fatalen Nachteil. Durch den uneingeschränkten Fettverzehr fühlen wir uns erschöpft und verstopft. Und warum? Weil man seinen Körper in einen Zustand der „Ketose“ versetzten, mit dem man zwar wirklich abnimmt, sich aber gleichzeitig ins Krankenhaus befördert.

Tipp 186: Fett im Geschäft

Es ist ein großer Fehler komplett auf Fett zu verzichten. Natürlich solltest du ungesunde Fette, die sogenannten gesättigten Fette, für immer eliminieren (Pommes, Donuts, etc.). Die gesunden Fette sind jedoch absolut notwendig, für dich und deinen Körper.

Diese Fette, die zum Beispiel in wildem Fisch, Lachs, Walnüssen, Leinsamen, Bio-Eiern oder Nüssen enthalten sind, heißen Omega-3-Fettsäuren und sind sogar so wichtig für die Funktionen des Körpers, dass es sehr schwierig ist ohne diese Fettsäuren abzunehmen. Vergesse also niemals genügend Omega-3-Fettsäuren zu dir zu nehmen. Zur Not helfen dir auch Kapseln.

Tipp 187: Fetter Tag

Überlegen wir mal was wir tun müssten, um ganz schnell, ganz viel zuzunehmen? Was wäre also ein perfekter Dickmacher-Plan?

  1. Überspringe das Frühstück und iss tagsüber nur wenig
  2. Iss deine kalorienreichste Mahlzeit abends als große, schwere Portion mit komplexen Kohlenhydraten
  3. Geh nach dieser schweren Mahlzeit schlafen.

Ich verspreche dir: Diese drei Punkte machen dich zu 100 Prozent dick. Diese Tatsache können wir uns doch zu Nutzen machen, denn wenn wir wissen was uns fett macht, können wir doch auch auf das Gegenteil schließen.

  1. Frühstücke ausgiebig und ausgewogen
  2. Iss deine kalorienreichste Mahlzeit am Morgen.
  3. Abends leichte Portionen mit wenig Kohlenhydraten
  4. Gehe nach Mahlzeiten spazieren.

Tipp 188: Mahlzeit

Ernährungstipp des Tages: Esse mehrere Mahlzeiten über den Tag verteilt, um den Stoffwechsel zu bekommen, der dir helfen wird, schlank zu werden und schlank zu bleiben. Fünf bis sieben ausgewogene Mahlzeiten pro Tag gelten als perfekte Ration. Natürlich kann eine Mahlzeit auch mal nur aus einem Apfel und anderem Obst bestehen.

Ach ja, die schlauste aller Abnehmweisheiten ist und bleibt: Viel Wasser trinken – am Besten zwei Liter pro Tag. Und mit Wasser meine ich natürlich nicht die süßen Getränke und auch kein Leitungswasser. Du brauchst reines Mineralwasser, um deinen Körper im Gleichgewicht zu halten und sicherzustellen, dass dein Körper sich von allem ungewollten Fett befreien kann.

Tipp 189: Sorgenmensch

Was ist wohl der größte Stolperstein auf dem Weg zu mehr Selbstbewusstsein und innerer Stärke? Richtig: Negative Gedanken! Wie oft kommt es vor, dass wie aus heiterem Himmel negative Gefühle in uns und unserem Geist aufsteigen? Plötzlich denken wir Dinge wie: „Was, wenn ich schwer krank werde?“; „Was, wenn mich mein Liebster verlässt?“; „Was, wenn ich meine Arbeit verliere?“.

Diese Gedanken lähmen uns, machen uns schwach und ziehen uns in den Keller. Aus irgendeinem Grund machen wir Menschen uns viel öfter und lieber Sorgen, als einfach mal vollkommen entspannt durchs Leben zu gehen. Deshalb mein Tipp: Mache dir heute drei unglaublich positive Gedanken und koste sie voll aus!

Tipp 190: Die Mücke und der Elefant

Wusstest du, dass es gar nicht so schlimm ist negative Gedanken zu haben. Schlimm werden sie erst dann, wenn wir anfangen sie zu bewerten. Wenn wir ihnen einen Sinn andichten und uns herunter ziehen lassen. Wir haben plötzlich zusätzliche Gedanken wie: „Ich darf mich doch gar nicht schlecht fühlen!“ oder „Warum bin ich denn nur so ein Angsthase?“.

Wir nehmen uns diese schlechten Gefühle sofort selbst krumm. Wir fangen an uns Gefühle zu verbieten und uns selbst schlecht und fertig zu machen. Und das meine Freunde ist der erste Schritt zur Depression. Obwohl alles doch nur mit einem dummen Gedanken angefangen hat, in dem nicht ein Funken Realität steckt. Mach deshalb aus einer Mücke bitte keinen Elefanten und nimm dir deine negativen Gedanken nicht krumm!

Tipp 191: Wahrsager!?

Leider sehen wir in unseren negativen Gefühlen oftmals einen tieferen Sinn, einen deftigen Hinweis unseres Unterbewusstseins, einen Wink des Schicksals – doch mal ehrlich, wie oft bewahrheiten sich solche Gedanken? Fast nie. Es sind einfach nur Gedanken, die sich unser Kopf hin und wieder ausdenkt.

Wir sind keine Wahrsager, wir können nicht in die Zukunft blicken, wir haben manchmal einfach nur eine lebhafte Phantasie, mit einem leichten Hang zum Pessimismus. Aus diesem Grund müssen wir lernen unsere Gedanken nicht überzubewerten. Dieses Schema kann helfen: Flexibel auf negative Gefühle reagieren, sie wahrnehmen, dabei nicht verdrängen, sie zulassen, ihnen keine allzu große Bedeutung beimessen, sie loszulassen und wieder frei sein.

Tipp 192: Halt die Klappe!

„Was, wenn ich Krebs bekommen?“; Was, wenn mein Partner stirbt?“; Was, wenn alles aus dem Ruder gerät!“.

Schlimme Gedanken, was? Aber leider auch die ständigen Ängste unseres Lebens! Jeder Mensch hat Ansätze dieser Gedanken. Sie sind vollkommen normal und menschlich. Und um ehrlich zu sein – sie dürfen und sollen auch da sein.

Wir müssen sie akzeptieren, als Begleiter ansehen, der uns ein paar Meter, ein paar Sekunden begleitet und dann irgendwann von ganz allein wieder weggeht. Sehe deine negativen Gedanken als Gast, der zwar unerwünscht ist, dem du aber trotzdem freundlich entgegen trittst. Sage ihm: “Komm einfach mit … aber halte die Klappe!”

Tipp 193: Unter den Wolken

Das Wolkenprinzip: Alle unsere negativen „Mist-Gedanken“ sind Wolken, die an uns vorüberziehen. Manche davon weiß und flauschig, manche dunkel und bedrohlich. Wir nehmen sie wahr, betrachten sie und wenn es da oben donnert und blitzt, nehmen wir uns einfach selbst in den Arm, wie eine tröstende Mutter ihr Kind.

Wir sind keine Götter, wir können sie nicht wegschieben. Aber wir wissen: Irgendwann ziehen sie weiter! Denn dahinter und darüber ist die Sonne. Noch ist keine einzige Wolke tatsächlich dort oben geblieben, so gefährlich sie auch ausgesehen hat.

Tipp 194: Ich packe meinen Rucksack

Satz des Tages: Deine Gedanken müssen sinnvoll und positiv beschäftigt sein, um sich vom (Voraus-)Grübeln, Zergrübeln und Verängstigen lösen zu können. Dabei hilft folgende Eselsbrücke: Wir packen unsere Probleme und schlechten Gedanken in einen Rucksack und stellen ihn an einem etwas entfernten Platz ab.

Wir wissen, dass die Probleme da sind, wir können bei Bedarf auch mal nachsehen, aber wir müssen den Rucksack nicht ständig mit uns herumtragen. Das Ergebnis dieser Hilfsbrücken-Anwendung: Obwohl sich am Problem kaum etwas geändert hat, haben wir alleine durch andere Gedanken und eine andere Einstellung viel Lebensqualität zurück gewonnen.

Tipp 195: Anker setzen

Kennst du das Gefühl? Du gehst, sitzt, liegst, rennst oder fliegst ohne an etwas besonders Böses oder Gutes zu denken und plötzlich, du weißt erst gar nicht warum, fühlst du dich durch eine einzige Situation, ein Lied, ein Bild, einen Duft um Welten besser. Dir huscht ein Lächeln über die Lippen, du fühlst diese innere Wärme, dir gelingt plötzlich alles, du bist selbstbewusst und gehst gestärkt durch ungeliebte Momente.

Beschwingt durch diesen einen kurzen Reiz fühlen wir uns einfach besser. Doch was genau passiert in so einen Moment mit uns? Wir haben völlig unbewusst einen Anker gesetzt – einen Kippschalter umgelegt! Ein psychischer Anker tut im Grunde nichts anderes als ein Schiffsanker! Er hält uns für eine gewisse Zeit fest und fokussiert uns somit auf einem ganz bestimmten, sicheren fröhlichen Punkt.

Tipp 196: Anker, Wein und Fußball

Du kannst dein Leben besser machen, in dem du es mit positiven Ankern spickst. Ein Anker holt uns unsere Gefühle immer wieder in tolle Situation zurück. Um einen Anker zu installieren musst du entscheiden welchen Sinneseindruck, du mit einem entsprechenden Gefühl verbinden willst! Zum Beispiel, ich sehe einen Fußball und erinnere mich wie ich damals entscheidende Tor zur Meisterschaft geschossen habe, oder ich trinke ein Glas Wein und denke an ein Rendezvous.

Natürlich haben wir nicht immer einen Fußball oder ein Glas Wein parat. Deswegen müssen wir lernen physische Sinneseindrücke zu kreieren, die wir mit einem Gefühl kombinieren. Wie etwa das in die Händeklatschen (Fühlen) kombiniert mit dem Ausruf „JA!“ (Hören). Wenn wir diese Aktion mit einem positiven, motivierenden Gefühl verbinden, haben wir den ersten ständig abrufbaren Anker gesetzt.

Tipp 197: Negative Anker

Du kennst positive Anker? Wunderbar. Leider gibt es auch einen negativen Pendant dazu. Und auch den solltest du kennen. Denn über die Jahre setzen wir nicht nur positive sondern auch negative Anker. Es gibt Anblicke, Geräusche, Berührungen, Geschmäcker, Gerüche mit denen wir schlechte Erfahrungen und Emotionen verbinden.

Gehe diesen Ankern bewusst aus dem Weg und gib ihnen keinen Nährboden! Es kann jedoch sein, dass das einfache Meiden keinen Erfolg bringt. In diesen Momenten solltest du dich immer fragen: „Muss ich mich jetzt automatisch so schlecht fühlen? Und „welches Gefühl würde ich viel lieber in mir tragen?“ Notiere dir dann positive Anker, die bei dir tolle Gefühle auslösen und die du in diesen Momenten abrufen kannst.

Tipp 198: Der 500 € Trick

Mein Tipp des Tages: Trage immer einen 500 € Schein in der Tasche! Klingt komisch, ist aber so. Denn, wenn wir in jeder Sekunde einen 500 € Schein bei uns tragen, fühlen wir uns niemals arm oder schlecht. Wir können ihn in der Tasche fühlen und dabei an ein außergewöhnlich gutes Geschäft oder an unser erstes volles Gehalt denken und dadurch Gefühle wie Freude, Sicherheit und Reichtum auslösen.

Wir haben Vertrauen, dass wir mit Geld umgehen können, während andere Angst haben, es zu verlieren. Wir spüren die Sicherheit, die Freude und den Spaß immer Geld zu haben. Natürlich sollte der Schein nur in den äußersten Notfällen angebrochen werden!

Tipp 199: Das Erfolgsgeheimnis

Du fragst dich, was erfolgreiche Menschen nur anders machen? Ich verrate es dir: Erfolgreiche Menschen handeln sofort! Erfolgreiche Menschen zögern nicht. Sie wissen was passiert, wenn sie untätig bleiben. Und deswegen handeln sie sofort und sind außerordentlich aktiv – Tag und Nacht! Aufschieberitis und Trägheit sind für sie Fremdwörter!

Erfolgreiche Menschen wissen: Nur durch Aktion kann Reaktion entstehen. Und wenn man selbst nicht den ersten Schritt machst, wer dann sonst? Das Gute am Handeln: Deine Initiative, dein Handeln führt zu Feedback. Und das stärkt Motivation, Begeisterung, Selbstvertrauen und gibt vor allem Rückenwind für die nächsten Schritte und Aufgaben. Auch ein Topstar wird – natürlich würde er es nie zugeben – für seine außerordentlichen Leistungen gerne gelobt.

Tipp 200: Vollgas!

Was unterscheidet einen erfolgreichen von einem erfolglosen Menschen: Hier die Antwort: Erfolgreiche Menschen geben immer ihr Bestes. Egal ob Jürgen Klinsmann, Lothar Matthäus oder Franz Beckenbauer, sie alle haben auch in einem eigentlich bedeutungslosen Freundschaftsspiel immer 100 Prozent gegeben.Es gibt eben kein Halbgas!

Ehrgeiz und die Macht des entscheidenden Wollens lassen keine halben Sachen zu. Denn Bestleistungen sind nur möglich, wenn man immer das Beste aus jeder Situation macht. Kleines Trostpflaster für alle Normalsterblichen: Die Besten ihrer Faches sind alle nur ein kleines bisschen besser, als der Durchschnitt. Doch diese 3 Prozent sind im Endeffekt entscheidend für den Erfolg!

Tipp 201: Hürdenlauf

Es ist kein Geheimnis: Ein erfolgreicher Mensch liebt Probleme! Ein erfolgreicher Mensch hasst negative Gedanken und da er sich nicht herunter ziehen lässt, sieht er Probleme stets als Chance. Denn Probleme sind nichts weiteres als Hindernisse auf dem Weg zum Ziel. An Problemen wächst er und stärkt sich und seinen Weg!

Erfolg ist kein Sprint, sondern ein Hürdenlauf, bei dem es immer auf uns ab geht! Betrachte Probleme deshalb immer aus der positiven Perspektive und stell die diese Fragen: Was will mir das Leben durch dieses Problem sagen? Was kann und muss ich tun, um es zu lösen? Wer könnte mir dabei helfen? Kein Problem ist so schlimm, dass du deswegen aufgeben musst! Take it easy, but take it!

Tipp 202: Wettbewerbsvorteil!

Du beneidest erfolgreiche Menschen? Dann werde doch einfach genau wie sie!

Ale erfolgreichen Menschen haben sich diese zwei Fragen gestellt: In welcher Disziplin gehöre ich zur Weltklasse und wie werde ich darin irgendwann der Beste? Ein erfolgreicher Mensch weiß worin und wie er die Konkurrenz schlagen kann. Denn nichts auf der Welt ist erfolgreicher als das Einzigartige!

Für alle auf dem Weg zum Erfolg heißt das: Sei du selbst und dabei unverwechselbar und einzigartig! Setze all deine Energie in dein ganz persönliches Talent und werde darin der Beste. Erfolg ist immer so einzigartig, wie der Mensch der ihn anstrebt! Frage dich also: Worin hast du einen ganz speziellen Wettbewerbsvorteil?

Tipp 203: Wissen ist Macht!

Weisheit des Tages: Ein erfolgreicher Mensch lernt nie aus! Ein erfolgreicher Mensch ergänzt ständig sein Wissen und bleibt dabei stets wissbegierig. Denn Wissen ist Macht! Je mehr man weiß, ja mehr man lernt, desto besser werden unsere Fähigkeiten, je größer wird der persönliche Marktwert!

Sei deshalb immer offen für Neues und für neue Lösungswege. Klebe niemals an alten Vorstellungen und hinterfrage lieber zweimal. Traue dich deine Meinung zu ändern. Ganz nach dem Motto: „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern!“

Tipp 204: Ich liebe es!

Schon gewusst? Ein erfolgreicher Mensch liebt seinen Job! Ich weiß es klingt wie ein alter Hut, doch ist es nun mal die Wahrheit. Wer seinen Job liebt und jeden Tag mit einem guten Gefühl aufsteht, der hat unweigerlich irgendwann auch den gewünschten Erfolg.

Was uns leicht fällt, machen wir gerne. Und was wir gern machen, wird irgendwann ein Erfolg! Erfolg hat immer auch etwas mit unserer inneren Haltung zu tun! Bedenke also: Wir können wählen, was wir wollen! Doch wir sollten wollen, was wir gewählt haben! Ein erfolgreicher Mensch würde meist alles wieder genau so machen, stünde er noch einmal am Anfang seiner Karriere!

Tipp 205: Ein loderndes Feuer

Frage an dich: Bist du immer bis über beide Ohren motiviert? Spürst du beim Gedanken an schwierige Aufgaben immer sofort ein loderndes Antriebsfeuer in dir? Wenn ja, Gratulation! Denn ganz ehrlich, fast alle Menschen wissen zwar, dass es das Wort Motivation gibt, doch die Fragen, was wirklich dahinter steckt und wie man hinter die Geheimnisse wirksamer Motivationsquellen kommt, bleiben ihnen meist unbeantwortet.

All denen sei gesagt: Jeder von uns hat ein Feuerzeug in sich, das die stärksten Motivationsfeuer entfachen kann. Nur leider reicht es nicht dieses großartige Werkzeug einmal kurz schnappen zu lassen. Wir müssen am Rädchen drehen, bis der erste Funke zu einem brachialen Antriebsfeuer ausufert!

Tipp 206: Live-Konferenz

Fußball-Live-Konferenz:Es ist unglaublich, die Bayern spielen wir verwandelt. Nach der desolaten ersten Hälfte fackeln sie in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff ein wahres Feuerwerk ab. Bei dieser Gardinenpredigt sind wohl harte Worte gefallen. Doch das Donnerwetter hat seine Wirkung wahrlich nicht verfehlt…“ Gardinenpredigt? Donnerwetter? Sind das die Begriffe für wirksame Motivation?

Müssen wir erst angeschrien werden, um unsere Leistung abzurufen? Nein! Durch Drohungen wird kein Mensch wirklich motiviert sein. Der Trainer hat natürlich mit seinen Jungs geredet, ist vielleicht auch lauter geworden, dabei hat er sie aber auch ganz bestimmt daran erinnert, wie unglaublich es wäre, dieses Spiel noch zu gewinnen! Der Trainer hat den Spielern Feuer gegeben. Angezündet haben sie sich aber selbst!

Tipp 207: „Ich will Spaß!“

Wie sang einst Markus in seinem größten Hit? „Ich will Spaß, ich will Spaß!“ Und damit hat er gar nicht so unrecht! Wir Menschen wollen bewusst oder unbewusst Spaß, Lust und Freude erleben. Um diese Ziele zu erreichen, kommen wir schließlich ins Handeln. Auf der anderen Seite hassen wir es schmerzen zu haben. Sowohl körperliche als auch physische oder psychische!

Also versuchen wir bewusst und unterbewusst unangenehme Gefühle zu verhindern und kommen deshalb ins Handeln, um diese Gefühle zu vermeiden: „Ich will Freude haben, deswegen handle ich jetzt!“ oder „Ich will keinen Schmerz ertragen, deswegen….!“

Tipp 208: Ich bin begeistert!

Gewusst? Die meiste Energie gewinnt der Mensch nicht aus Nahrung, sondern aus Begeisterung! Wenn wir uns von etwas begeistern lassen, wenn wir mit Hingabe und Leidenschaft an etwas heran gehen, dann haben wir auch Erfolg. Wenn wir zu etwas gezwungen werden, werden wir kläglich versagen.

Begeisterung braucht ein klares, attraktives Ziel, für das sich jede Sekunde der Anstrengung lohnt! Denke an den Moment, in dem du es erreichst! Denke an vergangene Erfolge zurück. Welcher war dein schönster Erfolg? Willst du dieses Gefühl wieder haben? Wer seinen Erfolgen Beachtung schenkt, der verstärkt seine Gefühle und seinen Willen – und das wiederum stärkt die Motivation.

Tipp 209: Auf Knopfdruck

Jeder Mensch hat zwar eine andere Bedienungsoberfläche, doch jeder hat Knöpfe, mit denen man Ehrgeiz, Ansporn, Motivation und den Wunsch zu gewinnen auf Knopfdruck auslösen kann. Versuche deshalb deine persönlichen Motivationsauslöser zu finden!

Ist er vielleicht in dieser Liste dabei?

  • Die Lust selbst in Aktion zu sein.
  • Das Vorbild anderer zu sein.
  • Die Erinnerung an alte Erfolge.
  • Attraktive Perspektiven.
  • Die Erfüllung einer Aufgabe.
  • Das Wohlgefühl während der Aufgabe.
  • Der Kick der Alleinverantwortung.
  • Der Teamspirit.
  • Die Anerkennung anderer.

Tipp 210: Stolz und motiviert!

Dir mangelt es an Motivation? Denn denke mal daran, was du heute besonders gut gemacht hast und was für dich besonders gut gelaufen ist und lobe dich anschließend ganz bewusst dafür! Worauf kannst du extrem stolz sein?

Arbeite mit Affirmationen, wie: „Ich mache meine Sache richtig gut!“ oder „Ich lasse mich von nichts abbringen!“ Belohne dich für erfolgreiche Zwischenschritte! Lege deine Lieblingsmusik auf und lasse dich von ihr positiv aufladen! Hüpfe zehn Mal auf der Stelle! So kommst du auf jeden Fall in Bewegung und aus der Lethargie!

Tipp 211: Lass die Peitsche weg!

Es gibt einige Motivationshilfen, die einen leicht negativen Beigeschmack haben. Sei deshalb vorsichtig damit dich mit Druckmitteln zu motivieren. Denn was passiert durch diesen Druck? Naja, wir arbeiten härter und schneller und vielleicht auch für kurze Zeit besser. Doch dann?

Die Peitsche erzeugt Stress, zerstört Kreativität und lässt auf Dauer meist nur mittelmäßige Leistungen zu. Doch das Schlimmste: Um neue Reize zu setzen, muss der Druck dann beim nächsten Mal noch größer werden. Das kann nicht funktionieren. Außerdem geht irgendwann der Motivator und mit ihm auch die Motivation!

Tipp 212: Motivationskiller!

Wusstest du, dass Belohnungen echte Motivationskiller sein können? Zum Beispiel im Job. Da werden Belohnungen (Prämien, Beförderungen) häufig als universelles Dopingmittel verwendet. Natürlich steigert eine Belohnung kurzzeitig die Arbeitsmoral und nach der Belohnung auch die Zufriedenheit, doch sobald das Ziel erreicht ist, fällt das Leistungsniveau wieder genau so schnell ab, wie es gestiegen ist!

Belohnungen zerstören die Motivation, da sie unser natürliches Interesse, eine Sache um ihrer selbst willen zu tun untergraben. Wir engagieren uns nicht mehr weil wir Spaß daran haben, sondern aus einem gewissen Zwang heraus!

Tipp 213: In guter Gesellschaft

Gehörst du auch zu den Menschen, die ihr Selbstvertrauen stärken möchten? Dann befindest du dich in guter Gesellschaft, denn viele attestieren sich einen Mangel an Selbstvertrauen. Wie kommt das? Vielleicht liegt es daran, dass das Selbstvertrauen gemeinhin vor allem mit einem forschen Auftritt assoziiert wird.

Jemand, der scheinbar mühelos im Mittelpunkt steht, kann diesbezüglich ja wohl kaum einen Mangel verspüren, oder? Kann er es doch. Wie dominant ein Mensch auftritt oder wie immun er gegenüber Kritik erscheint sagt noch gar nichts über das Selbstvertrauen dieser Person aus. Das Ziel ist es, die eigene Person mit all ihren Stärken und Schwächen zu respektieren und sich selbst wertzuschätzen.

Tipp 214: Mach’s wie Walt!

Der Mensch des Tages: Filmproduzent Walt Disney. Er sagte: „If you can dream it, you can do it.” Eine machtvolle Aussage, bezogen auf das Selbstbild. Wer sein Selbstvertrauen aufbauen möchte, muss sich zuerst einmal vorstellen, dass er es überhaupt kann. Wie wärst du gerne und wie würdest du die nächste Situation, in der es aufs Selbstvertrauen ankommt, gerne meistern?

Lass vor deinem inneren Auge immer wieder deinen persönlichen Erfolgsfilm ablaufen, in dem du die glanzvolle Hauptrolle spielst. Genialer Nebeneffekt: Das Unterbewusstsein kann nicht zwischen Traum und Wirklichkeit unterscheiden und so legen die Tagträume den Grundstein für eine selbstbewusste Handlungsweise im Alltag.

Tipp 215: Wer bist du?

Gewusst? Das Selbstbild zu erforschen kann das Selbstvertrauen stärken! Frage: Wer bist du und wie siehst du dich? Die schönsten Tagträume und das beste Mentaltraining helfen leider nicht weiter, wenn sie von einem sehnsuchtsvollen „das schaffe ich ohnehin nicht“ begleitet werden.

Was glaubst du über dich? Dass du total unsportlich bist, dafür aber toll kochen kannst? Dass du es mit Zahlen einfach nicht hast, dafür aber umso besser schreiben kannst? Schreibe alles auf, was dich in deinen Augen ausmacht und lerne dich selbst kennen. Worauf bist du stolz und was würdest du gerne noch besser können? Widme dich weniger nur den negativen Seiten, sondern primär den Positiven! Niemand ist perfekt!

Tipp 216: Stolpersteine

Wer sich selbst erforscht, wird unweigerlich über störende Glaubenssätze stolpern. Das sind die Stolperfallen, die uns immer wieder suggerieren, dass wir unattraktiv, unfähig oder zu nichts zu gebrauchen sind. Wer so über sich denkt, kann kein Selbstvertrauen entwickeln und aus diesem Grund müssen negative Glaubenssätze entschärft werden.

Übrigens: Äußern sich diese Glaubenssätze nicht direkt, so lassen sie sich anderweitig enttarnen. Ein Mensch voller Selbstvertrauen kann sich im Spiegel problemlos in die Augen blicken und sich selbst versichern, dass er ein wertvoller Mensch ist. Stehst du jedoch vor dem Spiegel und kannst deinem Spiegelbild partout nichts Nettes sagen? Dann notiere dir alle Glaubenssätze, die dir stattdessen durch den Kopf gehen.

Tipp 217: Glaube verändert!

Kann man negativen Glaubenssätze einfach umschreiben und durch positive ersetzen? Ja! Auch wenn es oft im Inneren rumort und der innere Kritiker tobt: „So einfach geht das nicht, das ist doch nichts weiter als Selbstbetrug!“ Nur: Wer behauptet denn, dass die negativen Aussagen wahr sind?

Nachdem du dich jahrelang mit negativen Aussagen über dich selbst herumgeärgert hast, ist es nun höchste Zeit, endlich neue Wege zu gehen. Danke deinem Kritiker dafür, dass er sich um dich sorgt – und höre nicht weiter auf ihn. Der sabotiert dein Selbstvertrauen eher, als dass er es steigert. Es dauert übrigens rund vier Wochen, ehe wir uns an neue Verhaltensweisen gewöhnt haben und mindestens ebenso lange dauert es, sich eine neue Art des Denkens anzueignen.

Tipp 218: Comedy-Star!

Schon mal versucht deine Welt als einen Kinofilm zu sehen, um dein Selbstwertgefühl zu steigern? Berechtigte Frage: Wie soll so eine Filmvorstellung das Selbstvertrauen stärken? Antwort: Indem sie vermeintlich unüberwindbaren Hürden auf humorvolle Art den Schrecken nimmt und uns zum Handeln animiert. Bestimmt gibt es ein Projekt, das gerade auf Eis liegt, weil dir der Mut dazu fehlt.

Doch anstatt dir nun vorzustellen, wie du die Aufgabe bravourös meisterst, ist es Zeit für das Worst-Case-Szenario. Was kann im schlimmsten Fall misslingen? Nachdem du gedanklich wie der tollpatschigste Filmheld durch die Szene gestolpert bist, kehrst du zurück in die Realität. Wie wahrscheinlich ist es, dass eben dieses Comedy-Szenario eintritt? Äußerst unwahrscheinlich, oder? Also los – worauf wartest du noch?

Tipp 219: Vorbildfunktion

Tipp des Tages: Sich selbst zu kennen ist auf dem Weg zum Erfolg nur die halbe Miete. Ebenso wichtig ist es zu wissen, wie man selbst gerne sein möchte. Eine wunderbare Hilfe auf diesem Weg sind Vorbilder, von deren Verhalten wir uns eine Scheibe abschneiden können. Vorbildcharakter kann jeder haben, der uns persönlich auf irgendeiner Ebene anspricht. Die mutige Freundin kann uns hierbei ebenso hilfreiche Anhaltspunkte liefern, wie der resolute Chef oder die toughe Filmfigur.

Übrigens: Jedes Vorbild, für das wir uns entscheiden, deutet immer auch auf bereits in uns vorhandenes Potenzial hin. Wer sich noch nicht traut, in der Realität so zu handeln, wie es das Vorbild vermutlich tun würde, kann die Situation erst einmal gedanklich durchspielen und dabei das Vorbild in den Ring schicken.

Tipp 220: Im rechten Licht

Ob wir auf andere Menschen selbstsicher wirken, hängt natürlich davon ab, wie wir uns präsentieren. Ab heute heißt es für dich deshalb: „Ich bin, wie ich bin – und das ist in Ordnung so.“ Es bringt nichts, wenn sich das schüchterne Mauerblümchen plötzlich in einen schillernden Paradiesvogel verwandeln will, denn unsere Umgebung registriert diesbezüglich kleinste Unstimmigkeiten und reagiert zurückhaltend.

Klüger ist es, die eigenen Schwächen anzunehmen und sie nicht länger zu vertuschen. Die so gewonnene Energie lässt sich viel besser nutzen, um die Stärken ins rechte Licht zu setzen. Immens wichtig ist auch die Körpersprache. Straffe deine Schultern, halte den Kopf aufrecht lächle in den Spiegel.

Tipp 221: Stark!

Satz des Tages: „Ein gesundes Selbstbewusstsein setzt ein hohes Maß an Selbstwertgefühl voraus.“

Jeder Mensch zeichnet sich durch bestimmte Stärken aus. Notiere dir hierzu in wenigen Worten alle positiven Eigenschaften, die du glaubst zu haben. Denke dabei u.a. an deine Freunde und daran, warum sie deine Freunde sind.

Was mögen sie an dir besonders? Weshalb sind deine Freunde mit dir befreundet? Was hast du alles bereist erreichen? Beachte dabei bestimmte Eigenschaften, Fähigkeiten und Kenntnisse, die dich von anderen unterscheiden! Suche die Eigenschaften, die dich liebenswert machen! Finde deine Stärken und halte dich daran fest!

Tipp 220: Mit Schwung in den Tag

Hast du schon mal nach deinen Stärken gesucht? Dabei sind dir sicherlich auch Dinge aufgefallen, die du als „Schwächen“ bezeichnen würdest. Wenn es Äußerlichkeiten sind, weil du beispielsweise seit Jahren ein paar Pfund mehr mit dir herumträgst, nimm dich so an und kleide dich entsprechend. Auch ein Friseurbesuch oder ein paar neue Klamotten darfst du dir gönnen und dich damit wohler fühlen.

Wenn du meinst, du wärst morgens oft nicht zu ertragen und launisch, weil du unausgeschlafen bist, dann zwinge dich schon beim morgendlichen Zähneputzen vor dem Spiegel zu einem netten Lächeln. Das beschwingt dich und lässt den Tag besser beginnen. Trotzdem konzentriere dich mehr und ausgiebiger auf deine Stärken und weniger auf die scheinbaren Schwächen!

Tipp 223: Stärke oder Schwäche?

Wenn du mit verschiedenen Eigenschaften und Fähigkeiten unzufrieden bist, und es dir deshalb an Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen fehlt, so wandle diese scheinbaren Schwächen in Stärken. Jede Eigenschaft ist sowohl gut als auch schlecht, es entscheidet immer der Kontext. Beispiel: Mangelndes Durchsetzungsvermögen könnten wir uns schnell mal als Schwäche einreden.

Dabei vergessen wir, dass wir eben mehr Rücksicht auf andere nehmen. Menschen die sich immer und überall durchsetzen, nennt man deshalb gerne auch mal „rücksichtlos!“ Gehe daher alle deine scheinbaren Schwächen durch und frage dich: „Wann, wo und in welchen Situationen ist diese Schwäche eine meiner größten Stärken?“

Tipp 224: Den mag ich nicht!?

Tipp des Tages: „Nobody is perfekt.“ Weder du, noch dein Umfeld! Denke deshalb immer daran: Nicht nur du zeichnest dich durch Stärken und Schwächen aus, sondern auch all deine Mitmenschen. Liegt dir ein Mensch nicht so dann versuche zu ergründen was dich stört. Wenn du diesen Aspekt gefunden hast, suche eine Strategie, damit umzugehen.

Schärfe deinen Blick dafür und begegne jedem Menschen trotzdem positiv, mit Achtung und Respekt. So, wie es in den Wald hinein schallt, kommt es auch wieder zurück! Auch andere dürfen neben Stärken ihre Schwächen zeigen, die durchaus verzeihlich sind.

Tipp 225: Vertraue dir!

Ich habe eine Bitte an dich: Beginne damit, dir selbst wirklich zu 100% zu vertrauen! Ein typisches Merkmal für mangelhaftes Selbstbewusstsein zeigt sich in unserer Neigung, andere zu häufig um Rat zu fragen und sich dann nach deren Ratschlägen zu richten. Hier ist Vorsicht geboten! Jeder Mensch hat das Recht, sich eine eigene Meinung zu bilden.

Diese Meinung beruht auf bisherigen Erfahrungen und muss nicht immer falsch sein. Das gesunde Bauchgefühl in bestimmten Fragen ist sogar oft der bessere Weg. Also trau dir zu, eigene Entscheidungen zu treffen, nachdem du vorher genau nachgedacht hast, welche Vor- und Nachteile es gibt. Selbstbewusstsein bedeutet: Sich seiner Selbst bewusst zu sein!

Tipp 226: Nicht persönlich!

Kritik zu empfangen ist meist nicht angenehm. Wenn wir schon ein schwaches Selbstbewusstsein haben, dann zwingst uns Kritik meist noch tiefer in die Knie. Selbstbewusstsein bedeutet aber: Sich seiner Selbst bewusst zu sein! In jeder Kritik steckt immer auch ein Funken Hilfestellung, den du erkennen und annehmen solltest, insofern du sie nach eigener Prüfung für berechtigt hältst.

Nicht jede Kritik muss man persönlich nehmen. Wenn dir jemand im Job sagt, du hättest dieses oder jenes falsch gemacht, kannst du nur lernen, darauf sachlich zu reagieren und dich um Besserung zu bemühen. So wirst du dir und deiner Fähigkeiten mit jedem Tag mehr bewusst, lernst dazu und wirst so immer selbstbewusster!

Tipp 227: Nein-Sager!

Oft wird jemand mit wenig Selbstbewusstsein gern zum “Opfer”, ob beruflich oder privat. Manche fühlen sich daher ausgenutzt, nachdem sie sich alle erdenklichen Lasten aufbürden lassen. Auch du musst nicht mehr Überstunden als alle anderen leisten, wenn du das nicht willst. Hier ist ein kurzes “Nein!” manchmal durchaus angebracht.

Auch im privaten Bereich wird man schnell dazu übergehen, den Beköstigung von großen Feiern gerecht zu werden. Sag doch auch hier einfach mal “Nein“. Eingeladen wirst du trotzdem, denn man schätzt an dir noch mehr außer einem leckeren Nudelsalat. Jedes „Nein“ kann dein Selbstbewusstsein steigern.

Tipp 228: Entspanne ruhig!

Es ist nicht einfach seine ganz persönlichen Entspannungsmethoden zu finden, durch die man auch wirklich vollkommen entspannt und ausgeglichen ist. Vielen fällt es schon schwer überhaupt einen Ort zu finden, in dem bewusste Entspannung auch wirklich bewusst ausgelebt werden kann.

Oberste Prämisse für Entspannungsübungen: Immer mit der Ruhe! Du nimmst dir ganz bewusst Zeit für dich und deinen Körper. Da hat Stress und Zeitdruck überhaupt nichts verloren! Schaffe dir eine angenehme Umgebung, einen behaglichen, ruhigen Raum, in dem deine Entspannungsmethoden genügend Platz zum entfalten haben. Vielleicht ist dein perfekter Ort ja draußen an der frischen Luft!

Tipp 229: In vollen Zügen!

Entspannung bedeutet: Loslassen und sich eine Weile ausklinken – bewusst und in vollen Zügen! Jedoch hilft dir dabei niemals einfach nur das gedankenlose Beine hochlegen. Auf diese Weise entspannt weder dein Körper, noch dein Kopf. Wenn du einen kaputten Computer einfach ausschälst, wird er deswegen beim nächsten Hochfahren auch nicht wieder beschwerdefrei laufen! Man muss handeln. Aktiv werden – genauso wie beim Entspannen!

Vielleicht helfen dir ja diese Entspannungsmethoden! Spazieren gehen, Schmökern, Schmusen, Saunieren, Im Garten arbeiten, Musik hören. Merke: Wenn das Wechselspiel zwischen An- und Entspannung gestört ist, entsteht irgendwann ein tiefes Gefühl der Leere, der inneren Unruhe und Unzufriedenheit.

Tipp 230: Drücke den Stop Knopf!

Es gibt viele kleine Entspannungstechniken, die man immer dann spontan einbauen kann, wenn es am Nötigsten ist – zum Beispiel beim Arbeiten!

  1. Pausen machen: Es wird zu heiß im Kopf und Terminplan? Dann heißt es: STOP! Unterbreche einfach eine stressige Situation. Sammle dich und kehre dann mit neuem Elan und neuer Motivation zurück!
  2. Gehe weg: Verlasse erst einmal den Ort des Ärgers, drehe ihm den Rücken zu!
  3. Strecke dich: Stress erzeugt Muskelverspannungen. Wenn du deine Muskeln lockerst, selbst massierst und entspannst, empfindest du weniger Anspannung.
  4. Kaue: Viele Menschen neigen bei Stress dazu, die Zähne aufeinander zu beißen. Lockere deinen Unterkiefer, schiebe ihn hin und her sodass die Kiefermuskeln entspannen.

Tipp 231: Gähne dich Fit!

Wirkungsvolle Entspannung am Arbeitsplatz!

  1. Tauche in warmes Wasser: Im Büro wird es vielleicht schwerer, eine Wanne mit warmem Wasser aufzutreiben. Vielleicht kannst du trotzdem heißes Wasser über deine Hände (Puls) laufen lassen.
  2. Atme: Ist es dir schon aufgefallen? Wenn ein Mensch gestresst ist, atmet er automatisch schneller und flacher. Merke dir deshalb: Kopf hoch, Brust raus, Bauch rein! Entspanne die Schultern und atme bewusst ruhig, gleichmäßig und tief in den Bauch – für mindestens 10 Minuten!
  3. Gähne: Ein tiefes Gähnen in einem passenden Moment kann wahre Wunder bewirken! Denn durch Gähnen signalisiert dir der Körper sein Verlangen nach frischer Luft.
  4. Visualisiere: Schließe die Augen und tauche in deine Lieblingskulisse ein.

Tipp 232: Ein dicker Pelz

Was bedeutet Stress für dich? Vielleicht, „ich habe Angst zu versagen“ oder „die Zeit rennt mir davon?“ Stress muss aber gar nicht immer etwas Negatives sein! Stress kann eine positive Energiequelle sein, denn Stress ist immer auch ein subjektiver Faktor, der sich eben nur in den Köpfen abspielt. Das Zauberwort heißt Stressstabilität (ein dicker Pelz) – und diese kannst du selbst steuern und trainieren.

Der erste Schritt ist leicht gemacht: Entscheide dich gegen den Stress! Denn du hast fast immer die Wahl: Du kannst unabänderliche Tatsachen akzeptieren oder ständig zwischen den Seilen hängen! Der zweite Schritt ist nicht ganz so einfach: Finde Distanz und die richtige (positive) Einstellung zu dir selbst und zu anderen sowie zu Umständen und Ereignissen.

Tipp 233: Gute-Nacht-Tipp

Notiere abends all die Dinge, über die du dich in den letzten 24 Stunden aufgeregt hast. Welche Gefühle hattest du dabei? Warst du neidisch, frustriert, traurig, gestresst? Vergesse dabei auch nicht die positiven Seiten!

Wann warst du euphorisiert, glücklich, locker und frei? Durch diese bewusste Selbstreflektion lernst du dich und deine typischen Verhaltensweisen besser kennen und erkennst in welchen Situationen dir mehr Gelassenheit und Entspannung gut tun würde.

Tipp 234: Zeige Interesse!

Jeder kennt dieses Szenario. Jemand stellt sich dir mit Namen vor und du vergisst diesen innerhalb weniger Sekunden wieder. Um peinliches Nachfragen zu vermeiden, solltest du dir diese Gedächtnisübung etwas genauer anschauen. Rer wichtigste “Trick”, beim Namen und Gesichter merken, besteht in erster Linie darin sich für die Menschen zu interessieren.

Was bedeutet mir dieser Mensch? Mag ich ihn? Mag er mich? Ist er nur ein Kunde unter 1000 oder ist der genau der Kunde, den ich heute optimal bedienen möchte? Genauso verhält es sich mit Gesichtern. Viele Menschen sehen sich noch nicht einmal bei der Begrüßung ins Gesicht. Wie sollte man sich dabei die Details eines Gesichtes merken? Versuche daher, dir Gesichter genauer anzusehen und einzuprägen.

Tipp 235: Hörst du das Rauschen?

Kennst du die drei Grundregeln beim Meditieren? Aufrechte, aber entspannte Körperhaltung. Klassisch: Lotussitz (auf dem Boden, Beine gekreuzt, die Füße ruhen auf den Oberschenkeln! Natürlich geht auch eine aufrechte Sitzposition auf der Vorderkante eines Stuhls. Der Atemrhythmus wird nicht beeinflusst, nur beobachtet.

Im Lauf der Meditation wird die Atmung ruhiger und tiefer. Alle Gedanken und Empfindungen werden aufmerksam, aber mit Distanz und innerlich unbeteiligt wahrgenommen. Stelle dir vor du sitzt an einem Flussufer, hörst das Rauschen, siehst das Wasser vorbeiziehen … Du wirst merken wie toll diese Entspannungsübung funktioniert.

Tipp 236: Folge dem Pendel

Auch wenn es für manche befremdlich klingen mag, aber Meditation ist viel mehr als nur Flucht aus der Wirklichkeit. Es ist vielmehr eine gelassene Begegnung mit der Wirklichkeit – und diese Begegnung hat das Zeug zur Super-Entspannungstechnik!

Ziel der Meditation ist die Erschließung körperlicher, emotionaler und intellektueller Ressourcen. Allen Meditationstechniken ist gemein: Der Rückzug von äußeren Sinneseindrücken sowie die Konzentration auf ein inneres, meditatives Objekt. Dann kann sowohl eine Kerze oder ein Pendel sein, als auch dein Atem, deine Haltung oder ein paradoxes Problem.

Tipp 235: Siehst du die Cornflakes?

“Wir können uns dasjenige am deutlichsten vorstellen, was sich uns durch die Wahrnehmung unserer Sinne mitgeteilt und eingeprägt hat“ – Cicero.

Dieses Zitat sagt schon sehr viel über die Wahrnehmung eines Menschen und erläutert auch die Methode, mit der man sich etwas am Besten einprägt – nämlich visuell!

Aufgabe: Schreibe einen Einkaufszettel. Gerne auch einen fiktiven, der unterschiedlichste Marken und Produkte beinhaltet. Versuchen dann, dir alle Bestandteile der Liste bildhaft vorzustellen. Wie sieht die Cornflakes-Packung aus? Siehst du die Farben? Versuche dir immer, eine möglichst lebhafte Vorstellung zu erschaffen. Stelle dir vor wie du die Lebensmittel zubereitest, welche Zutaten brauchst du dazu. Prüfe 10 Minuten später, ob du die Liste aus dem Gedächtnis rekonstruieren kannst.

Tipp 238: Rummel im Kopf

Du willst deine Vorstellungskraft trainieren und stärken? Dann lasse verschiedenste Bewegungsformen vor deinem inneren Auge ablaufen. Wähle eine Situation voller Bewegung, ein Pferderennen, ein Fußballspiel, das Vogelhaus im Zoo, ein Besuch auf dem Rummel. Versuche es mit bewegten Gegenständen, aber auch mit der Vorstellung, wie du selbst dich bewegst. Wie du durch den Wald rennst, vom 3 Meter Brett springst.

Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Dasselbe kannst du auch mit der Vorstellung von sehr kräftigen Farben machen. Stelle dir eine Situation von ausgesprochener Farbigkeit vor. Einen Blumengarten, Schmetterlinge, Kunstwerke, Klamotten, Autos. Konzentriere dich bewusst auf die Farben und ihre Wirkung.

Tipp 239: Wie im alten Rom!

Kennst du die Forum-Romanum-Gedächtnismethode? Sie trägt diesen Namen, da angeblich schon die Senatoren im alten Rom, diese wirkungsvolle Gedächtnisübung abwandten. Stelle dir dazu folgendes Szenario vor: Ein Senator plant einen eindrucksvollen Aufbau einer Rede sowie eine zielgerichtete Abfolge seiner Argumente. Er hat am Tag der Rede keinerlei Hilfsmittel und muss sicher sein, dass er nichts vergisst.

Um seiner Angst Luft zu verschaffen geht er während der Vorbereitung über die Straßen und Plätze Roms und knüpft, angetan von der Schönheit der Stadt, seine Stichworte und Argumente der Reihe nach an Säulen, Torbögen, Brunnen. In seiner Rede geht er dann im Geiste den gleichen Weg entlang, erinnert sich in der richtigen Reihenfolge an alle seine Merkplätze und so auch an seine Argumente!

Tipp 240: Lust auf Einkaufen?

Stichwort Gedächtnistraining: In der Praxis wirst du feststellen, dass du selten willkürlich zusammengewürfelte Begriffe lernen musst. Zum Beispiel eine Einkaufsliste. Da steht: Ein Pfund Butter, drei Päckchen Haselnüsse, ein Kilogramm Mehl, ein Päckchen Zucker, ein Päckchen Vanillezucker, zwei Dosen Champignons, ein Netz Orangen, zwei Kilo Bananen, ein paar Kiwis und Paket Müllbeutel.

Sofort lassen sich zwei Gruppen ausmachen. Die ersten fünf Punkte sind Backzutaten. Sie lassen sich leicht merken, wenn man sich vorstellt, wie man daraus einen Kuchenteig rührt. Die zweite Gruppe, das Obst, lässt sich leicht als Ganzes in einer schönen Obstschale vorstellen. Man kann die zu merkenden Gegenstände, Namen oder Argumente jetzt einfach hintereinander aufreihen und so miteinander verketten.

Tipp 241: Name? Vergessen!

Probleme damit dir einen Namen zu merken? Dann sei kreativ! Es gibt eine Menge Namen, die so ähnlich klingen wie ein Gegenstand. Nehmen wir Herrn Ballin. Ein ungewöhnlicher Name und doch leicht zu merken: Sieht nicht der Kopf ein klein wenig aus wie ein Ball? Wenn man sich jetzt noch vorstellt, man würde den Ball nach Berlin kicken, ist Ballin perfekt!

Stelle dir vor du bist auf einer Party. Jemand stellt sich dir als Markus vor. Um sich auch nach 5 Minuten noch an seinen Namen zu erinnern stellst du dir einfach vor, wie er einem anderen Markus, den du schon kennst, die Hand schüttelt. Auch kurze Namen, z.B. Kallas, machen uns manchmal Probleme. Wie wäre es jedoch mit einer hässlichen Kellerassel als Merkwort für die schöne Maria Kallas? Merke: Mit Humor lässt sich vieles leichter merken.

Tipp 242: Glänzend aufgelegt!

Um bei einem Vorstellungsgespräch zu glänzen, solltest du dich davor selbst analysieren. Denn bevor ein anderer deine Schwächen aufdeckt, bereinigst du sie lieber selbst!

  • Bist du mit deiner persönlichen und beruflichen Situation zufrieden?
  • Wo siehst du Handlungsbedarf?
  • Welche Tätigkeiten beherrschst du wirklich gut?
  • Welche Tätigkeiten, die du besonders gut beherrscht, machen dir Spaß, motivieren dich?
  • Bist du mobil und flexibel?
  • Kannst du dich schnell an ein berufliches Umfeld anpassen?
  • Welche beruflichen Ziele strebst du an?

Tipp 243: Bist du bereit?

In Jobanzeigen werden immer wieder Fähigkeiten genannt, die der neue Angestellte mitbringen sollte.Mit diesen Eigenschaften solltest du dich beschäftigen. Fertige dazu eine Tabelle mit folgenden Begriffen an und versehe sie mit Prozentzahlen (100% für trifft total zu, 0% für trifft überhaupt nicht zu)

Anpassungsvermögen, Ausdauer, Belastbarkeit, Durchsetzungskraft, Entscheidungsfähigkeit, Entscheidungsfreudigkeit, Flexibilität, Kommunikationsfähigkeit, Lernbereitschaft, Organisationsgeschick, Sorgfalt, Teamfähigkeit, Verhandlungsgeschick.

Es ist kein Geheimnis. Die Selbsteinschätzung und die Realität liegen oft weit auseinander. Um diese Abweichung auszuloten, solltest du auch andere Personen um eine Einschätzung bitten!

Tipp 244: Mit System zum Job

Natürlich ist jedes Vorstellungsgespräch anders. Je nach Unternehmen, Personalverantwortlichen und dessen Stimmung, kann es zu ganz verschiedenen Fragestellungen oder Orten kommen. Trotzdem werden einige Punkte in jedem Vorstellungsgespräch systematisch abgearbeitet:

  1. Begrüßung, Smalltalk.
  2. Personaler stellt das Unternehmen, die Abteilung und die zu besetzende Stelle kurz vor.
  3. Bewerber stellt sich in einer Selbstpräsentation vor.
  4. Personaler stellt stellenbezogene und fachliche Fragen an den Bewerber.
  5. Der Bewerber hat seinerseits die Möglichkeit zu Fragen.
  6. Kurze Auswertung und Absprache für die weitere Vorgehensweise.

Wenn du dich jetzt auf jeden dieser Punkte akribisch vorbereitest, kann so gut wie nichts mehr schief gehen.

Tipp 245: Kleider machen Leute!

Eines ist klar – der richtige Aufzug und der damit verbundene Eindruck, sind bei einem Vorstellungsgespräch von immenser Bedeutung. Darum sollte vor allem der Klamottenwahl größte Aufmerksamkeit zuteil werden. Versuche dabei immer auch die Philosophie des Unternehmens einzubeziehen. Denke daran: Nicht immer ist der Anzug, oder das schicke Kleid die perfekte Wahl.

  • Achte immer auf saubere Kleidung und Schuhe, ohne Löcher und Schmutz .
  • Trage keine Sandalen oder Sportschuhe.
  •  Dunkle Schuhe und dunkle Socken wirken immer am besten.
  • Trage keine Krawatten mit witzigen Mustern in grellen Farben.
  • Die Kleidungsstücke gut bügeln.
  • Als Frau sollte man eigentlich immer auf Minirock, durchsichtige oder eng anliegende Kleidung sowie auf einen zu großen Ausschnitt verzichten.

Tipp 244: Der perfekte Auftritt

Was ist für einen sicheren Auftritt von immenser Bedeutung? Genau, die perfekte Körperhaltung. Denke deshalb an folgende 7 Regeln:

  1. Gerade sitzen und stehen.
  2. Die Arme nicht verschränken.
  3. Nicht breitbeinig sitzen.
  4. Hände gehören weder in die Hosentaschen noch werden sie hinter dem Rücken versteckt.
  5. Die Beine nicht übermäßig ausstrecken und als Mann auch nicht übereinander schlagen.
  6. Dem Gesprächspartner immer in die Augen sehen.
  7. Nicht mit Gegenständen herumspielen und sich nicht andauernd durch die Haare fahren.

Natürlich kannst du das alles wunderbar üben, indem du ein fiktives Gespräch auf Video bannst und danach mit Familie oder Freunden analysierst.

Tipp 247: Wer zu spät kommt, …

Wer zu spät kommt den bestraft ja bekanntlich das Leben. Das ist beim Vorstellungsgespräch nicht anders. Darum solltest du niemals in Stress oder Zeitnot kommen wenn du weist, dass du in ein paar Stunden ein zukunftsweisendes Gespräch hast. Informiere dich vorher über den Anfahrtsweg und rechne Verzögerungen in deine Planungen mit ein.

Je weiter der Anreiseweg und je weniger du dich vor Ort auskennen, desto mehr Pufferzeit solltest du einberechnen. Wenn du merkst, dass es trotzdem nicht reicht, dann rufe auch wenn es peinlich ist den Gesprächspartner an, um ihm deine Verspätung und den Grund mitzuteilen. So machst du trotz aller widrigen Umstände dennoch eine halbwegs gute Figur.

Tipp 248: Der Klassiker

Er ist der Klassiker bei Vorstellungsgesprächen: „Nennen Sie mir eine Schwäche!“ Dann ist guter Rat teuer. Zum Glück gibt es ein paar Tipps, mit denen man diese Falle umschippern kann.

  1. Nennung von Schwächen, die eigentlich Stärken sind (Vorsicht: Eine Schwäche in eine Stärke umzuwandeln, wirkt meist hölzern, gestellt und kommt selten gut an)
  2. Nennung von “witzigen” Schwächen.
  3. Nennung von tatsächlichen relevanten Schwächen.
  4. Oder: Nenne eine kleine Schwäche mit dem Zusatz, „aber daran arbeite ich schon und ich habe erhebliche Fortschritte gemacht.“ Beispiele: „Ich weiche manchmal unangenehmen Fragen aus.” „Ich kann Ihnen ein paar Schwächen nennen, die auch positiv interpretiert werden könnten. Aber das hören Sie wahrscheinlich in vielen Vorstellungsgesprächen. Außerdem will ich Sie schließlich mit meinen Stärken überzeugen.”

Tipp 249: MEIN Tag!

Hast du einen Partner? Wenn ja, wunderbar! Denke jetzt an deinen Partner! Denke an eure Gespräche. Wie oft unterhaltet ihr euch? Wie viele Stunden verbringt ihr mit aufmerksamen Reden? Wie oft schweigt ihr euch einfach nur an? Gibt es Momente, in denen du dich wie gelähmt fühlst und alles herunterschluckst? Kann es vielleicht sein, dass ihr zwei Tag ein Tag aus nur noch euer Sparprogramm abspult und nur das Nötigste mitteilt.

Kann es sein, dass du nur noch darüber redest wie schlimm DEIN Tag war, wie schlecht es DIR geht, wie sehr DICH alles aufregt, anstatt einfach mal zu fragen: „Wie geht es dir, Schatz?“ Es ist kein Geheimnis, dass fehlende Kommunikation und akute Wortlosigkeit oftmals Auslöser für heftige Beziehungsprobleme sind. Lasse es deswegen niemals so weit kommen!

Tipp 250: Nicht vor den Kindern!

In Partnerschaften gibt es Probleme – das ist ganz normal. Doch leider bleiben diese häufig unausgesprochen und werden somit auch nie gelöst – aus Angst vor Streit, aus Angst vor den Resultaten. Irgendwann redet keiner mehr über Zweifel, Wünsche, Sehnsüchte oder Emotionen. Und so leben sich Menschen, die sich einst liebten,  auseinander.

Bis irgendwann die Bombe platzt und danach wirklich nur noch tiefes undurchdringbares Schweigen herrscht – und dann ist es längst zu spät. Die Beziehung liegt in Scherben! „Nicht vor den Kindern.“ „Nicht jetzt.“ „Nur keinen Streit.“ „Dann fresse ich es eben in mich herein.“ Diese Sätze und Gedanken sind absolute Beziehungskiller und haben im Endeffekt nur ein schreckliches Resultat: Die Scheidung – und damit ist weder den Kinder, noch dir und deinen Problemen geholfen!

Tipp 251: Schweigen ist männlich?

Tipp des Tages: Eine gesunde Kommunikation ist der Grundpfeiler jeder Beziehung! Leider vergessen vor allem die Herren der Schöpfung diesen Leitspruch immer wieder. Viel zu viele Männer denken immer noch sie müssten in jeder möglichen Situation das starke Geschlecht verkörpern. Probleme und Ängste haben da keinen Platz und werden ganz einfach unter den Tisch geschwiegen – der völlig falsche Weg.

Denn jeder Mann sollte wissen: Nur wer offen und ehrlich über sich und seine Gefühle redet, ist wirklich stark – alles andere ist feige und vollkommen unsexy! Also Männer redet über eure Emotionen und lasst euren Partner an euch teilhaben! Und immer merken: Das Entscheidende beim Kommunizieren ist nicht der Inhalt, sondern die Häufigkeit.

Tipp 252: Redenswert

Ihr habt euch nichts mehr zu sagen? Mal ganz ehrlich. Es gibt Tausende Themen, über die man sich mit seinem Partner unterhalten kann. Es muss nicht immer nur das wichtige aber auf Dauer einseitige, „wie war dein Tag?“ sein. Gerade die Abwechslung und die Vielfalt an Themen, machen eine glückliche Beziehung doch aus. Warum leben zwei Menschen zusammen?

Genau, weil sie sich lieben und Interessen und Themengebiete teilen. Das sollte es doch ein leichtes sein, geeignete Kommunikationsanreize zu finden. Es gibt unzählige Themen und Geschichten, über die man selbst in einer jahrzehntelangen Beziehung noch kein Wort verloren hat! Sprecht darüber, denn so lernt ihr nicht nur mehr über den Partner, sondern auch von der Welt kennen.

Tipp 253: Rede mit mir!

Du weißt nicht über was du mit deinem Partner reden sollst? Hier ein paar Anreize:

  • Macht Pläne für eure Zukunft.
  • Besucht Kurse und tauscht euch darüber aus.
  • Lernt einander in ganz neuen Situationen kennen.
  • Erzählt einander, was ihr eich voneinander wünscht.
  • Erzählt von eurer Kindheit.
  • Unterhaltet euch über das Hobby oder die Interessen des anderen, auch wenn das den einen vielleicht zu Beginn nicht interessiert – je mehr ihr über ein Thema erfahrt, desto interessanter wird es!

In einer Beziehung ist es ungemein wichtig kontinuierlich dazu- und voneinander zu lernen. Und das Beste: Es müssen nicht immer nur negative Dinge beredet werden. Miteinander reden heißt nicht Probleme zu wälzen! Qualität und Quantität – beides ist wichtig!

Tipp 254: Geschichten zum Verlieben

Fehlen eurer Beziehung die Worte? Dann erstellt eine Liste mit all den Dingen, über die ihr euch gerne einmal unterhalten würdet oder über die ihr euch überhaupt unterhalten könntet. Schreibt Fragen auf, die ihr dem anderen stellen möchten. Überlegt euch Geschichten, die ihr dem anderen erzählen wollt. So seht ihr einerseits, wie viel es zu bereden gibt und habt andererseits immer Themen zur Hand, wenn euch mal gar nichts einfällt.

Die schönste Kommunikation ist natürlich die, bei der man keine Liste braucht, sondern sich einfach tief in die Augen schaut, bei der Hand nimmt und drauflosredet. Leider sind solche magischen Momente nicht immer auf Knopfdruck abzurufen. Deshalb kann es helfen  immer ein paar Themen im Ärmel zu haben.

Tipp 255: Entfacht die Feuer

Es ist in einer Beziehung nicht selten, dass beide Partner berufstätig sind und somit immer erst abends aufeinander treffen. Der Tag war stressig, die Laune ist im Keller. Außer den Phrasen „gibst du mir mal den Wurstteller“, oder „was kommt den heute im Fernsehen“, bewegt sich die Kommunikation auf konstantem Null Niveau.

Um aus diesem Alltag der sprachlichen Eintönigkeit auszubrechen, kann es ungemein hilfreich sein, feste Redezeiten einzuplanen. Am Besten verabredet ihr euch dafür in einem schönen Restaurant – weit weg von Stress und Routine. Entfacht das Feuer neu und sucht euch neue Redeplätze. Wie wäre es zum Beispiel, wenn ihr immer an einem Abend der Woche ausgeht und ausgiebig miteinander redet.

Tipp 256: Meine 5 Minuten

Du bist mit deinem Partner in einem tollen Restaurant. Die Kerzen flackern. Dezente Musik umschmeichelt eure Ohren. Ihr haltet Händchen und fühlt euch wohl. Es wäre bestimmt auch wunderbar sich den ganzen Abend nur in die Augen zu sehen, zu essen und sich zu küssen. Doch das ist eure gemeinsame Zeit – nutzt sie optimal!

Ihr könnt euch zum Beispiel folgendes Ritual zurechtlegen: Zu Beginn jedes Abends bekommt jeder von euch seine ganz persönlichen 5 Minuten, in denen er alles ansprechen kann. Natürlich auch Kritik oder einfach nur der Satz: „Ich liebe dich und danke dir für diesen Abend“. Danach wird gewechselt. Diese 5 Minuten gehören euch und euren Geschichten.

Tipp 257: Mach’s wie Anke!

Du hast deinem Partner am Abendtisch nichts mehr zu sagen? Eurer Beziehung fehlen Worte und Inhalte? Wie wäre es damit: Es gibt eine Radiosendung auf SWR 3 mit dem Namen „Wie war dein Tag, Liebling“, in der sich Moderator Kristian Thees und Anke Engelke eben diese Frage stellen.

Die Geschichten, Anekdoten und Skurrilitäten die die zwei sich Tag für Tag erzählen sind hoch amüsant und begeistern nicht nur die beiden „Lieblinge“. Ich bin mir sicher, dass „Wie war dein Tag, Liebling“ auch für euch ein Riesenspaß werden kann. Es ist wirklich erstaunlich wie sehr man sich plötzlich auf den Abend und seine persönliche Geschichte, an der man schon den ganzen Tag gefeilt hat, freut.

Tipp 258: Positiver Start

Beziehungstipp des Tages: Gib Kritik einen positiven Einstieg! Auch wenn es manchmal schwer fällt, so sollte jedes kritische Gespräch mit etwas Positivem beginnen. Der Partner wird viel aufgeschlossener und kritikfähiger sein, wenn er zuerst etwas Nettes gesagt bekommt.Wenn die Kritik dann auf den Tisch kommt, sollte man vor allem auf die Formulierung achten.

Anstatt „du hast mich geärgert“, kann man auch „ich habe mich über dich geärgert“ sagen. Somit entsteht eine gewisse Subjektivität der Aussagen. Es ist ja nur die eigene Meinung und aus persönlicher Sicht heraus formuliert. Dadurch fühlt sich der Kritisierte nicht allzu sehr angegriffen und kann die Kritik dann viel besser aufnehmen.

Tipp 259: Alles nur in meinem Kopf

Hast du dir schon man Gedanken darüber gemacht, warum wir in manchem Momenten glückselig und in einem anderen zu Tote betrübt sind? Die Antwort ist ganz einfach. Alle unsere Emotionen werden im Kopf, also von uns selbst, gemacht. Wenn wir deprimierende Gedanken haben, fühlen wir uns deprimiert. Machen wir uns ängstliche Gedanken, verspüren wir Angst. Machen wir uns ärgerliche Gedanken, sind wir verärgert.

Ganz allein du selbst bist für deine Emotionen verantwortlich. Natürlich gibt es äußere Einflüsse, die uns manipulieren – wenn wir aber stark genug sind, trotzdem alles positiv zu sehen, werden negative Gedanken immer weniger Platz in unserem Leben bekommen. Deine Gedanken sind die Architekten deines Schicksals!

Tipp 260: Berechtigte Zweifel?!

Als Selbstzweifler ist man von Haus aus kritisch. Warum also diesen Wesenszug nicht nutzen und diesmal den Zweifel kritisch durchleuchten? Stelle dir deshalb immer dann, wenn Selbstzweifel aufkommen, die Frage wie berechtigt sie sind! Was spricht für und was gegen sie? Hast du übertrieben? Spielen dir deine Gedanken vielleicht einen Streich? Gibt es objektive Beweise für deine Zweifel?

Ist deine Schwarzmalerei wirklich so dunkel oder versteckt sich darunter eine hell erleuchtetes Kunstwerk? Und wo wir schon beim kritischen Beäugen sind – suche nach Gegenbeispielen, die deine Selbstzweifel entkräften! Denke an schwierige Situationen, die du trotz Widerständen gemeistert hast!

Tipp 261: Ein neues Leben

Liebeskummer? Diese Tipps helfen:

  • Zeige anderen und dir selbst, dass es noch ein Leben danach gibt!
  • Schneide dir zum Beispiel die Haar kürzer, wechsle den Pullover, den der Ex so gern an dir gemocht hast.
  • Rufe dir das in Erinnerung, was du an deinem Ex nicht toll fandest oder denke daran wann und warum es geknallt hat.
  • War er wirklich so ein Prinz?
  • War sie nicht doch ein Frosch?
  • Wenn dich Selbstzweifel, plagen und du denkst, dass du nicht gut genug warst, suche die Nähe von Menschen.
  • Wenn dir die ganze Sache keine Ruhe lässt, schreibe einen Brief. Nenne alles was dich belastet, was schön war und was du vermisst. Das entlastet die getroffene Seele.

Tipp 262: Die positive Brille

Alles ist eine Frage der Perspektive!

Selbstzweifler denke daran: Du hast immer zwei Optionen: Entweder du siehst dich als Versager und Nichtskönner, weil du etwas nicht sofort schaffst und über keine Spezialkenntnisse verfügst – oder du siehst dich als Held und als Alleskönner, weil du in vielen Bereichen ganz oben mitspielst. Stichwort: Kenne deinen Stärken und nutze sie aus! Wenn du deine Selbstzweifel besiegen willst, musst du lernen die Welt durch die positive Brille zu sehen. Das Leben ist schön! Erfreue dich daran!

Tipp 263: Über die Hürden

Selbstvertrauen wächst nicht durch stupides Fernsehschauen, es wächst auch nicht durch Schlafen oder durch Nichtstun! Selbstvertrauen wächst auch nicht, wenn uns alles leicht gemacht wird und erst recht nicht, wenn wir mit einem Übermaß an Fürsorge überschüttet werden!

Selbstzweifel besiegen und Selbstvertrauen aufbauen kann man nur durch Taten, durch Erfolge durch Erfahrungen. Selbstvertrauen wächst dann, wenn wir etwas aus eigener Kraft geschafft haben, wenn wir ein Problem erfolgreich gelöst haben. Erst wenn wir selbst aktiv werden und auf etwas stolz sind, wächst auch unsere innere Stärke.

Tag 264: Dein Leben gehört dir

Wenn du dein Glück schmieden möchtest, solltest du damit beginnen die Verantwortung für dich, deine Gefühle und dein Leben zu übernehmen. Akzeptiere oder lerne zu akzeptieren, dass du zu 100 Prozent die Verantwortung für dein Leben und dein Glück hast. Du hast die Macht über dein Leben. Mach davon Gebrauch.

Keine Ausreden und keine Schuldzuweisungen mehr. Es ist dein Leben: Du kannst damit tun, was du willst. Und vor allem: Versuche in allen Situationen, seien sie noch so nervig und anstrengend, immer auch etwas Positives zu sehen. Du musst lernen deine Gedanken zu beherrschen und sie in positiven Bahnen zu lenken!

Tipp 265: Abstand halten

Viele Verlassene stürzen sich gleich nach dem schmerzenden Schlußstrich in eine neue Beziehung. Das Problem dabei: Wenn der Schmerz noch all zu groß ist, sucht man immerzu nach Ähnlichkeiten mit dem Ex-Schatz und ebenso nach den Dingen in denen er besser war als der jetzige Partner.

Nimm dir Zeit das Ganze zu verarbeiten! Halte außerdem Abstand zum Ex. Nichts ist schlimmer als diese Person ständig wieder zu sehen und an die gemensame Zeit erinnert zu werden. Dann braucht das Ganze viel länger ehe man den Schlussstrich ziehen kann. Letzter Tipp: Stelle dir eine CD/Kassette zusammen mit Liedern, die dir über die schwere Zeit hinweg helfen können. Du wirst sehen es hilft wirklich.

Tipp 266: Ungezwungen diszipliniert

Satz des Tages: „Disziplin hat etwas mit Macht zu tun.“

Daraus lernen wir also, dass Disziplin durchaus von außen erzwungen werden kann. Meistens von Menschen in machtvollen Positionen, wie etwa vom Lehrer oder Vorgesetzten. Ich bin mir sicher, wer einen ebensolchen Chef hat, der auf Disziplin hohen Wert legt, kann dieses Wort mit „D“ nicht mehr hören.

Hierzu ein möglicherweise neuer Gedanke: Der freie Wille besteht nicht in der Freiheit das zu tun, was man tun möchte, sondern in der Kraft das zu tun, was getan werden muss, auch wenn es uns innerlich widerstrebt.

Tipp 267: Schreibe ein Buch!

Dir fehlt es an Disziplin? Dann führe doch ein kleines Disziplin-Buch. Davor solltest du aber einmal herauszufinden, wie es tatsächlich um deine Selbstdisziplin bestellt ist. Es kann nämlich gut sein, dass du bereits diszipliniert bist, es dir selbst nur gar nicht anrechnest, weil du nur auf die Dinge schaust, die dir misslingen.

Und auch bei Menschen, die von sich selbst glauben überhaupt keine Selbstdisziplin zu haben, gibt es immer Bereiche, in denen sie es schaffen bei der Sache zu bleiben. Das zu erkennen tut gut und ermöglicht uns zu verstehen was wir brauchen, um disziplinierter zu werden. Du kannst für diese kleine Analyse deinen ganz normalen Kalender nutzen und darin notieren, wann du  zufrieden stellend diszipliniert warst und wann eben nicht.

Tipp 268: Unmöglich?

Wenn du wirklich etwas leisten willst, musst du dafür sorgen, dass es dir auch wirklich möglich ist, die gestellten Anforderungen zu erfüllen. Viele Menschen beginnen mit ihren Aufgaben oder Zielen in Zeiten, in denen jede Anstrengung zum Scheitern verurteilt ist. Und dann muss man sich nun wirklich nicht wundern, wenn die Disziplin auf der Strecke bleibt.

Es kommt häufig vor, dass sich jemand etwas vornimmt, was aber schon vom Zeitaufwand her niemals zu schaffen ist. Analysiere also deine konkrete Situation, indem du dir diese Fragen beantwortest: Was genau ist die Aufgabe? Was konkret brauche ich, um diese Aufgabe anzugehen? Was genau brauche ich, um sie fertig zu stellen? Was muss ich wissen? Was muss ich können?

Tipp 269: Kopfzerbrechen adé!

Dir macht eine Aufgabe Kopfzerbrechen? Dann mache es dir so leicht wie möglich, diszipliniert zu sein! Diese Tipps helfen: Sorge für die nötige Motivation. Dazu gehört, auch das Klarmachen, warum du eine Aufgabe erfüllen sollst. Formuliere den Sinn dieser Aufgabe. Versuche die Aufgabe zu einem günstigen Zeitpunkt zu erledigen.

Es ist ratsam Aufgaben, die deine geistigen Fähigkeiten fordern in eine Tageszeit zu legen, an der du frisch und konzentriert bist. Mache dir Gedanken über mögliche Hilfestellungen und Unterstützungsmöglichkeiten. Was könnte dir die Sache leichter machen? Wen könntest du um Hilfe bitten? Versuche auch dir einen Rahmen zu schaffen, in dem es schwer bis unmöglich wird, die Aufgabe zu erledigen.

Tipp 270: Richtig Belohnen

Der Tipp, sich selbst für erledigte Aufgaben zu belohnen, ist nicht neu, ich weiß. Trotzdem denke ich, dass dieser Trick außerordenltich wirksam ist. Gerade wenn wir fürchten, dass unsere Disziplin nachlassen könnte, kann eine verlockende Belohnung über manche Motivationsdurststrecke hinweghelfen. Belohnungen können übrigens alles Mögliche sein:

Etwas Schönes, das man sich selten gönnt, eine Aktivität, für die man sonst keine Zeit hat, eine bestimmte Freizeitaktivität, die unser Herz höher schlagen lässt. Wichtig: Wähle die Belohnung groß genug, aber nicht zu groß. Das, womit du dich für eine erledigte Aufgabe belohnst, sollte möglichst immer dem Aufwand angemessen sein. Fühle nach, ob deine Belohnung zu der anstehenden Arbeit passt.

Tipp 271: Gewusst?

Viele Menschen machen sich die Sache mit der Selbstdisziplin unnötig schwer, indem sie die an ihren kindlichen Erwartungshaltungen festhalten. Es muss nicht alles immer Spaß machen! Werde erwachsen und mache dir klar, dass manche Aufgaben schlicht und einfach erledigt werden müssen. Ganz ehrlich, das Herauszögern verlängert die spaßlose Zeit doch noch viel mehr!

Tipp 272: Bei der Sache!

Hin und wieder wird es vorkommen, dass es dir unmöglich erscheint diszipliniert bei der Sache zu bleiben. Befasse dich jetzt mit den Gründen dieses Zustands! Was hindert dich daran diszipliniert zu sein?

Frage dich: Habe ich bisher vielleicht etwas übersehen, dass es mir faktisch unmöglich macht, die Sache zu erledigen? Habe ich möglicherweise einen Nutzen davon, die Aufgabe nicht zu erledigen? Wovor bewahre ich mich, indem ich nicht fertig werde? Welcher Teil in mir blockiert eigentlich? Und welcher will die Aufgabe angehen?

Widerstände aufzudecken ist schwierig, da viele von ihnen unbewusst sind. Es kann helfen, mit jemanden darüber zu sprechen, der genug Abstand von der Sache selbst hat, um neue Impulse zu bekommen.

Tipp 273: Muss das sein?

Motivationstipp des Tages: Bevor du dich an eine Aufgabe setzt, solltest du dich zu aller erst fragen, ob das, was du tun musst wirklich getan werden muss? Das klingt vielleicht seltsam, aber manchmal sperren wir uns gegen eine Aufgabe, weil wir unbewusst das Gefühl haben, dass diese Aufgabe nicht so wichtig ist, dass diese Aufgabe unnötig ist oder dass es doch gefälligst jemand anderes machen sollte.

Entscheide dich deshalb zu Beginn eindeutig für oder gegen diese Aufgabe. Vielleicht kannst du sie delegieren? Vielleicht ist sie wirklich nicht so wichtig? Dann lasse es sein. Aber wenn du etwas tun musst, dann entscheiden dich bewusst und eindeutig für diese Aufgabe und erledigst sie ohne zu murren!

Tipp 274: Motivationsarbeit!

Du sträubst dich davor eine Aufgabe zu erledigen? Dir fehlt es an Motivation? Dann finde heraus, was dich persönlich besonders motiviert. Geld? Anerkennung? Wenn eine Aufgabe schwierig ist? Wenn du mit anderen zusammenarbeiten kannst? Was genau ist es, zu dem du dich hingezogen fühlst.

Wenn du weißt, was dich motiviert, kannst du deine Aufgaben danach gestalten. Angenommen du musst eine Diplomarbeit schreiben und weißt von dir, dass du viel lieber im Team arbeitest, dann kannst du dir Motivation schaffen in dem du ein Diplomarbeits-Team gründest. Wenn du weißt, was dich motiviert, kannst du dieses Wissen zur Selbststeuerung nutzen.

Tipp 275: Auf Erfolg programmiert!

Oft fällt es uns schwer eine Aufgabe anzugehen. Rede dir dann auf keinen Fall ständig selbst ein, dass du dich “nicht konzentrieren kannst”, oder dass du “diese Aufgabe nie bewältigen wirst”. So programmierst du dich darauf, keine Lust zu haben, zu scheitern oder weiter unmotiviert zu sein. Wenn du deine Gedanken nicht ausschalten kannst, schreibe sie notfalls einmal auf ein Blatt Papier und zerreißen es dann.

Das ist ein reinigendes Ritual, das uns von peinigenden Gedanken befreien kann. Noch besser: Reden dir ein, dass dir die Aufgabe Spaß macht oder dass sie ganz schnell erledigt ist. Auch wenn du nicht daran glaubst, programmierst du dein Unterbewusstsein auf die neuen nützlichen Gedankengänge und schon sind dir diese Glaubenssätze in Fleisch und Blut übergegangen.

Tipp 276: Druckvoll zum Erfolg

Gewusst? Sehr viele Menschen können sich selbst nur durch Zeitdruck und einer Deadline motivieren. Wenn der Termindruck größer wird, können sie sich plötzlich ohne Probleme und ohne Hadern an die Arbeit machen. Nutze diesen Wesenszug doch auch für dich, indem du dir selbst Termine für deine Aufgaben setzt. Und zwar nicht einfach nur in deinem stillen Kämmerlein.

Trage solche Termine in deinen Kalender ein, wie andere Geschäftstermine eben auch. Schreibe die Termine auf Post-it-Notes und hefte sie dir an deine Pinnwand oder an deinen PC. Bei größeren Vorhaben ist es sinnvoll, die Aufgabe in Teilaufgaben zu zerlegen und einen Termin für jede diese Teilaufgabe mit sich selbst zu vereinbaren.

Tipp 277: Reich und glücklich?

Satz des Tages: Geld ist kein Garant für Glück und Zufriedenheit. Der Volksmund sagt: “Geld allein macht nicht glücklich” und obwohl das viele wissen, denken sie tief in sich vielleicht doch, dass alle ihre Probleme gelöst wären, wenn sie nur genug Geld hätten. Geld allein macht wirklich nicht glücklich, aber es befreit uns von vielen Sorgen, so dass wir den Weg frei bekommen, um uns um unser Glück zu kümmern. Geld kann dir den Rücken frei halten und viele Möglichkeiten eröffnen. Geld ist ein nützliches Werkzeug, aber verwechsele Geld nie mit Glück, Zufriedenheit und innerem Frieden!

Tipp 278: Geldprobleme?!

Viele Menschen sagen, Geld hätte für sie keine besondere Bedeutung. Bemerkenswerterweise sind das oft diejenigen, die genug davon haben. Dagegen wird Geld für viele Menschen, die zu wenig davon haben, zum zentralen Lebens- und Leidensthema. Vielen Menschen wird erst dann schmerzhaft bewusst, wie wichtig Geld in unserer Gesellschaft ist und was es bedeutet, nicht genug davon zu haben, wenn das Konto überzogen ist.

Dass Geld zum Problem wird, lässt sich glücklicherweise für die meisten von uns dadurch verhindern, dass wir uns rechtzeitig um unsere finanzielle Situation kümmern. Mit einem gesunden Bewusstsein darüber, wie wichtig Finanzen sind, und etwas Disziplin kannst du verhindern, dass das Thema Geld dein Leben bestimmt.

Tipp 279: Reich und arrogant?

Wer glaubst du hat bessere Chancen zu Reichtum und finanzieller Unabhängigkeit zu kommen? Derjenige, der denkt, dass reiche Menschen arrogant, geizig und kalt sind oder derjenige, der davon überzeugt ist, dass Reichtum und Wohlstand großzügig und gutherzig macht?

Vielleicht klingt es seltsam, aber dennoch trifft es zu: Was wir selbst über Geld, Reichtum und Wohlstand denken, beeinflusst jede unserer Handlungen unbewusst und damit auch unsere reale finanzielle Situation. Wenn du also bisher noch nicht auf einen grünen Zweig gekommen bist, dann lohnt es sich vielleicht zu überprüfen, welche Grundeinstellung du eigentlich zu Geld und Reichtum hast.

Tipp 280: Lach doch mal!

“Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag.” – Charlie Chaplin.

Lachen gehört zum Leben dazu. Unser Humor ist ein wichtiger Lebenshelfer, denn mit Humor geht alles leichter.  Wer von Herzen lachen kann, tut sich selbst etwas Gutes. Doch Lachen ist nicht nur Balsam für die Psyche, sondern lässt auch den Körper auf Wolke Sieben schweben.

Wer eine Minute lacht, fühlt sich danach so erfrischt, als wenn er eine dreiviertel Stunde lang ein Entspannungstraining absolviert hätte. Durch das Lachen werden Stresshormone im Körper abgebaut. Unser Immunsystem wird gestärkt. Schmerzen werden leichter ertragen. Heilungsprozesse bei Krankheiten werden gefördert. Ängste werden gemildert.

Tipp 281: Lachen ist gesund!

Weißt du eigentlich, wie oft du lachst? Schätze doch mal! Durchschnittlich lacht ein Deutscher rund sechs Minuten am Tag. Vor 40 Jahren war es noch dreimal so lang. Erwachsene Menschen lachen im Durchschnitt 15 mal am Tag, während Kinder es 400 mal tun. Offenbar verlernen wir mit dem Alter das Lachen.

Unsere Tipps: Denke öfter daran, zwischendurch einmal zu lächeln. So unglaublich es klingen mag, aber allein indem du lächelst, kannst du deine Stimmung positiv verändern. Lächle ganz bewusst 1 Minute lang. Suche bewusst Komisches. Mache dich auf die Suche nach lustigen Websites und Büchern. Schaue witzige Filme an. Lese mindestens einen Witz am Tag. Tragen dich in eine Witze-Mailingliste ein.

Tipp 282: Draußen bleiben!

Kennst du das? Du bist konzentriert und beschäftigst dich mit einer wichtigen Aufgabe. Nun kommt alle drei Minuten jemand herein und unterbricht dich. Das Problem: Jedes mal nachdem du unterbrochen wurdest, brauchst du einige Minuten, um wieder mit der gleichen Konzentration weiterzuarbeiten, wie vorher.

Deswegen gilt: Vermeide Unterbrechungen. Bleibe konsequent bei deiner momentanen Aufgabe. Wenn dich jemand stört, dann sage ihm freundlich, dass du im Augenblick keine Zeit hast. Vereinbare mit dem Störenfried einen anderen Zeitpunkt, an dem du dich mit seinem Thema beschäftigen kannst. Aber tue es bitte nicht sofort. Das verschafft dir Ruhe und obendrein Respekt!

Tipp 283: Die Zeit deines Lebens

Jeder Mensch hat eine persönliche Leistungskurve, d.h. er ist zu bestimmten Tageszeiten leistungsfähiger als zu anderen. Viele Menschen haben z.B. ein Leistungshoch zwischen: 8.00 und 12.00 Uhr, sacken dann mit ihrer Leistungsfähigkeit mittags ab und haben ein weiteres Leistungshoch zwischen 18.00 und 21.00 Uhr, das gefolgt wird von einem weiteren Leistungstief am späten Abend.

Finde heraus, wie deine persönliche Leistungskurve aussieht. Dazu kannst du für einige Tage jeweils stündlich aufschreiben, wie leistungsfähig und konzentriert du dich fühlst. So bekommst du ein Gefühl dafür, zu welchen Tageszeiten du in Topform bist! Lege dann wichtige Aufgaben in dein Leistungshoch.

Tipp 284: Strategie gefällig?

Wenn du weißt, dass du ein Gespräch oder eine Besprechung vor dir hast, dann denke immer daran: Eine gute Vorbereitung macht 50% des Erfolgs aus. Bevor du in ein Gespräch gehst, solltest du dir immer die folgenden Fragen beantworten können: Was genau will ich in diesem Gespräch erreichen?

Bereite dich inhaltlich vor indem du im Vorfeld etwas über das Thema des Gesprächs ließt und dich über die wichtigen Fakten und Daten informierst. Außerdem gehört es zu einer guten Vorbereitung, sich eine nützliche Gesprächsstrategie zu überlegen. Hierfür kannst du dir auf Basis deines Gesprächsziels genau überlegen, was passieren könnte und wie du dann jeweils reagieren könntest

Tipp 285: Anti-Panikmache!

Eine hilfreiche Übung gegen aufsteigende Panik: Wenn du spürst, dass Angst oder Panik in dir aufsteigt, kannst du meist an gar nichts anderes mehr denken. Wenn du dich so auf deine Angst konzentrierst, verstärkst du sie nur unnötig. Probiere einmal folgendes aus:

Setze dich ruhig hin. Schüttele beide Hände ca. 20 Mal nach unten aus. Lasse die Hände dann ruhig hängen und konzentriere dich ganz auf das Pulsieren und Kribbeln in deinen Händen. So lenkst du deine Aufmerksamkeit effektiv von deiner Angst ab. Je mehr du es schaffst, dich auf deine Hände zu konzentrieren, desto weniger kannst du dich gleichzeitig auch auf deine Angst konzentrieren.

Tipp 286: Reden sehen!

Angst vor großem Publikum zu sprechen? Dann stelle dir vor, wie du bereits vor deinem Publikum stehst und genauso frei, unbeschwert und professionell redest, wie du es am liebsten tun möchtest. Sehe die Situation so deutlich vor deinem inneren Auge, wie nur irgend möglich.

Wenn die Angst trotzdem riesig groß ist, solltest du die Situation nicht durch deine eigenen Augen wahrnehmen, sondern aus der Distanz eines Zuschauers. Wenn du dich dann mit der Vorstellung schon ein bisschen vertrauter fühlst, kannst du in die Rolle des Redners schlüpfen und dir diese Situation immer wieder vorstellen. Ein ganz einfaches Mentaltraining mit großer Wirkung!

Tipp 287: Beziehungsstatus?

Mit welchen Menschen umgibst du dich? Schenken dir die Beziehungen zu anderen Energie oder kostet es dir oft Kraft, mit ihnen zusammen zu sein? Vielleicht ist es an der Zeit, mal ein bisschen aufzuräumen, denn tatsächlich pflegen viele Menschen Beziehungen zu Personen, die ihnen gar nicht gut tun.

Überlege einmal, was eine gute Beziehung zu anderen Menschen für dich ausmacht: Was ist es, dass dich gerne mit anderen zusammen sein lässt? Was tut dir im Zusammensein mit anderen gut? Welche Beziehungen geben dir Kraft? Wir nehmen zwischenmenschliche Beziehungen oft als etwas Vorgegebenes hin, ohne uns klarzumachen, dass wir auch hier entscheiden können, ob und wie wir eine Beziehung weiterführen wollen.

Tipp 288: Das nimmt dir keiner ab!

Ob du mittelmäßige Ergebnisse oder eine überdurchschnittliche Belohnung aus deinem Geschäft herausschlägst, ist alleine deine Sache. Es ist nicht die Aufgabe deiner Firma, dir ein fantastisches Einkommen zu garantieren. Es ist nicht die Aufgabe deines Chefs, dich die Erfolgsleiter hinaufzuschieben. Es ist auch nicht die Aufgabe deines Ehepartners, den Fernseher abzustellen, dir die Jacke zu holen und dich zur Arbeit zu schicken.

Natürlich läuft nicht immer alles optimal. Aber es liegt an dir wie du reagierst. Du kannst auf widrige Umstände antworten, indem du dich von ihnen bremsen lässt, oder du kannst mit der Einstellung antworten, dass du trotz aller Umstände deine Ziele erreichst. So bist du zum Beispiel alleine dafür verantwortlich wie viel du verdienst

Tipp 289: Streitfragen

Es fällt schwer zuzugeben, dass wir immer die Macht über die eigenen Reaktionen haben. Zu streiten, nur weil der andere angefangen hat, macht keinen Sinn. Anstatt den Streit fortzuführen, sollten wir uns daran erinnern, dass wir die Macht über unsere Reaktion haben. Meist waren wir der Auslöser für die unfreundliche Handlung des anderen.

Wenn wir uns dessen bewusst werden, dann sind wir die Täter – und haben die Macht, etwas wiedergutzumachen. Hinter dem Zaun des anderen liegen meist Ängste verborgen. So kann hinter einem Wutausbruch ganz einfach die Angst stecken, für den anderen nicht gut genug zu sein.

Tipp 290: Du entscheidest!

Wenn sich jemand uns gegenüber unangemessen verhält, uns über den Mund fährt, uns kritisiert und auflaufen lässt, sollten wir uns sofort darauf besinnen, dass wir die Freiheit haben zu entscheiden, wie wir antworten wollen. Am besten verschieben wir unsere „spontane Reaktion“ für ein paar Sekunden und fragen uns:

War die Aktion möglicherweise nur eine Reaktion auf mein vorheriges schlechtes Verhalten? Worüber ärgere ich mich wirklich? Liegt es am anderen, an meinen übertriebenen Regeln oder an meiner Unsicherheit? Lass dich nicht von deinen Gefühlen leiten und schalte nächstes Mal einfach dein Köpfchen ein!

Tipp 291: Was denkst du?

Ereignisse sind was sie sind, erst unsere Reaktionen geben ihnen Bedeutungen. Und diese setzen sich zusammen aus unseren Gedanken, Emotionen, Bewertungen, Urteil und Überzeugungen. Wenn dein Vater dir als Kind eine Backpfeife verpasst hat, dann entscheidest du alleine, wie du darüber denken möchtest. Du alleine bewertest dieses Ereignis und du alleine fällst dann dein Urteil.

Du bist es auch, der dann ein Richtig-Falsch-Muster aufbaut, der daran festhält bis eine Überzeugung entstanden ist, die dir dann den selbst erschaffenen Beweis liefert, dass eben doch das Ereignis schlimm oder falsch war. Niemals sind es die Umstände oder Ereignisse, es ist immer und ohne Ausnahme unsere Reaktion. Du bist der Schöpfer der entscheidet, wie er Situationen interpretieren möchte.

Tipp 292: Wer is schuld?

Glück, Erfolg, und Erfüllung sind unmöglich, solange wir nicht erkennen, dass wir füa ALLES verantwortlich sind. Moment mal, wirst du sagen, was ist mit Krankheit, was ist mit einem unverschuldeten Unfall? Sind wir wirklich immer verantwortlich? Stell dir vor, irgendjemand wird aus heiterem Himmel in dein parkendes Auto.

Bist du dafür verantwortlich? Naja, du bist nicht für die Tat des fremden verantwortlich, sehr wohl aber für deine Reaktion. Möglicherweise schießt du den Kerl über den Haufen. Oder aber du reibst du dir vergnügt die Hände, da du jetzt ein neues Auto bekommst. Du bist nicht für alle Ereignisse verantwortlich. Verantwortlich bist du für deine Interpretation des Ereignisses und für deine Reaktion.

Tipp 293: Erfolgreich Fragen

Die Qualität unserer Fragen bestimmt über die Qualität unseres Lebens.“

Wir befinden uns die ganze Zeit in einem internen Dialog. Ständig wirft unser Gehirn fragen auf, die wir uns selbst beantworten. Wenn wir uns fragen, „werde ich das schaffen“, schließen wir die Möglichkeit problemlos zu triumphieren allein aufgrund der Fragestellung aus. Es bleibt zumindest ein Rest Zweifel bestehen.

Die bessere Frage wäre: „Wie werde ich das schnell und einfach schaffen?“ Diese Frage schließt ein Scheitern aus. Du wirst es schaffen. Die Frage ist nur wie. Dieses „wie“ lässt nach Möglichkeiten suchen, die auch außerhalb deines Kontrollbereich liegen. Frage immer nach dem wie, nicht nach dem warum!

Tipp 294: Gewusst?

Du hast in jedem Augenblick deines Lebens die Macht genau zwei Dinge zu ändern:

  • Ändere deine Umstände. Wenn also mal wieder etwas nicht so läuft wie du dir das vorgestellt hast, frage dich: Wie bin ich in diese Situation hineingeraten? Was habe ich mir gedacht? Was habe ich getan oder unterlassen? Wie habe ich eine andere Person dazu gebracht, sich so zu verhalten? Was muss ich das nächste Mal anders machen, um das zu erreichen, was ich möchte?
  • Und wenn du die Umstände nicht ändern kannst, ändere deine Einstellung zu den Umständen und akzeptiere sie.

Merke: Ändere was dir nicht gefällt und wenn das nicht geht, ändere deine Einstellung und akzeptiere was gegenwärtig ist!

Tipp 295: Ernten was wir sähen…

Jedes Mal, wenn du deine Verantwortung abgibst, begibst du dich in eine Position der Hilflosigkeit. Nach dem Gesetz der Anziehung kannst du dann aber auch nur Umstände in dein Leben ziehen, um dich noch hilfloser zu fühlen. Jeder Gedanke ist ein Saatgut, das du irgendwann einmal ernten wirst. Was aber muss aus einem solchen Saatgut hervorgehen? Mit welcher Ernte wird hier zu rechnen sein?

Du weißt doch: „Aus einem traurigen Arsch kommt kein glücklicher Furz!“ Wie innen so außen. Wenn du eine Zitrone ausdrückst, dann kommt Zitronensaft raus. Jeder Bauer kennt diese Gesetzmäßigkeiten, und ich kenne keinen Bauern der jemals versuchen würde, Weizen zu säen um dann Mais zu ernten. Du bist verantwortlich für dein Saatgut, für den Nährboden und für das, was du erntest.

Tipp 296: Übrigens…

Verantwortung zu übernehmen hat nichts mit Schuldzuweisung zu tun! Unser gesamtes Universum folgt dem Gesetz von Ursache und Wirkung. Das bedeutet aber auch, dass Schuld nichts anderes heißt, als dass du jede Erfahrungen die du machst, selbst verursacht, selbst ver-schuldet hast. Du selbst, nicht die anderen!

Jemand anderen die Schuld zuzuweisen wäre also Quatsch, denn jedes Samenkorn deines Lebens wurde von dir gesät und so musst du auch die entsprechende Ernte einfahren. Es gibt im klassischen Sinnen keine Schuld, sondern nur Ursache und Wirkung. Wenn du den Wecker nicht stellst und verpennst, bist du verantwortlich oder schuld.

Tipp 297: Die Macht ist mit dir!

Weißt du eigentlich wie machtvoll du bist? Hier ein Beispiel: Dein Lebenspartner macht dir Vorwürfe, weil du die Erwartungen des anderen nicht erfüllt hast. Gleichgültig wie du jetzt reagierst, das bereits erfolgte Ereignis macht sich davon nicht ungeschehen. Deine Reaktion darauf kann jedoch alles verändern.

Frage dich: „Welche Wirkung hätte ich gerne?“ oder „Wie muss ich reagieren, um dies zu erreichen?“ Was du nun erlebst ist nur die Wirkung auf deine Reaktion. Wenn dein Partner ruhig und gelassen bleibt und die eigenen Vorwürfe vielleicht sogar zurücknimmt, war deine Reaktion spitze. Fängt der andere jedoch an auf dir herumzuhacken, hast du dich höchst wahrscheinlich verteidigt, indem du zurückgeschossen hast. In jedem Fall aber war es deine Entscheidung – also bist du verantwortlich.

Tipp 298: 3,2,1 Risiko!

Das ganze Leben ist ein ständiges Risiko. Jeden morgen, wenn du deine Augen aufmachst gehst du ein Risiko ein. Du könntest verletzt werden, erkranken, enttäuscht werden. Ob es sich um ein Hauskauf, eine neue Arbeitsstelle oder um eine Heirat handelt, du gehst immer Risiken ein. Mit jedem Wort, das du vor anderen äußerst gehst du das Risiko ein bei anderen nicht anzukommen oder abgelehnt zu werden.

Sicherheit ist eine Illusion und das Leben zeigt uns aktuell, dass diese Aussage zutrifft. Alles befindet sich in einem Umbruch. Nichts bleibt wie es ist, denn das einzige beständige im Leben ist die Veränderung. Du wirst also immer Risiken eingehen müssen. Optimal wäre daher die frei gewählten so zu kalkulieren, dass das Risiko überschaubar bleibt und unsere Existenz nicht gefährdet.

Tipp 299: Du bist der Kapitän!

Wenn wir die Verantwortung für unser Denken, Fühlen und Handeln übernehmen, dann hat das große Vorteile. Dein Wohlbefinden hängt dann zum Beispiel nicht mehr von anderen Menschen und deren Willkür ab. Wie du dich fühlst, hängt nicht davon ab, wie sich andere dir gegenüber verhalten.

Affirmationen:

  • „Da ich weiß, dass ich es bin, der durch seine Einstellungen darüber entscheidet, wie ich mich fühle, habe ich die Möglichkeit, meine Einstellung so zu wählen, dass es mir trotzdem gut geht.“
  • „Ich fühle mich dann als Kapitän meiner Gefühle und das verleiht mir ein wohltuendes Gefühl der Macht und Sicherheit.“
  • „Andere können nicht auf meinen Gefühlen herumtrampeln, da ich bestimme, wie ich mich fühle.“

Tipp 300: Das Beste am…

… kreativen Schreiben? Na ja, schreiben ohne dazuzulernen, geht wohl kaum! Einerseits müssen wir Informationen recherchieren und andererseits lernen wir mit jedem Satz, den wir schreiben, uns besser auszudrücken. Wir lernen auch immer etwas über uns selbst – und durch die Reaktionen anderer Menschen auch etwas über sie.

Außerdem kannst du das Schreiben ganz gezielt zur Selbsterkenntnis einsetzen. So lassen sich einschneidende Erlebnisse aufbereiten oder du kannst dich schreibend zu dem vortasten, was dir wirklich wichtig ist. Aber auch wer keine gezielten Selbstfindungs-Schreibaufgaben bearbeitet, sondern einfach nur Handlungsabläufe für Geschichten entwickelt, wird sich damit selbst entdecken.

Tipp 301: Mensch ärgere dich nicht!

Es widerfahren uns im Laufe des Lebens viele bescheidene Ereignisse. Wir verlieren Menschen, wir erkranken schwer, haben unverschuldet einen Unfall, von dem körperliche Schäden zurückbleiben. In solchen Momenten fühlen wir uns als Opfer. Wir bemitleiden uns, ärgern uns maßlos über das widerfahrene Unrecht, sind vielleicht deprimiert und glauben, die Welt und das Schicksal seien ungerecht.

Wie stark wir unter den Widrigkeiten und Ereignissen leiden und wie schnell wir uns aus der Opferrolle befreien können, hängt von uns und unseren Einstellungen ab. Dass wir zum Opfer von Angriffen, und Schmerzen werden, können wir nicht verhindern. Sehr wohl aber haben wir einen Einfluss darauf, wie wir auf Schmerzen reagieren und wie sehr wir unter diesen leiden.

Tipp 302: Ich bin mir sicher…

… du kennst mindestens einen Menschen in deinen Umfeld, der seinem Leben eine vollkommen neue Richtung gegeben hat und der heute viel glücklicher ist als vor ein, zwei Jahren. Nicht weil er gerade verliebt ist. Nicht weil er im Lotto gewonnen hat. Sondern weil er etwas grundsätzlich anderes macht als früher.

Seine Einstellung zum Leben ist eine andere; und als Folge davon ist auch seine Ausstrahlung ins Leben eine andere. Deine Gedanken, deine Einstellung sind Energien, die du ausstrahlst. Sie ziehen ähnliche Energien an. Entscheide, was du denken willst. Kein Mensch kann nicht daran hindern, neu zu denken – über dich selbst und über das Leben.

Tipp 303: Ver-ANTWORT-ung!

Merke: Du kannst erst wie ein Gewinner leben, wenn du die volle Verantwortung für dein Leben übernimmst. Du magst vielleicht nicht für alle Umstände, in denen du dich befindest verantwortlich sein – aber du bist in jedem Fall alleine dafür verantwortlich, wie du auf diese Umstände reagierst. Vielleicht bist du nicht verantwortlich für die wirtschaftliche Lage in der du dich im Moment befindest, aber du bist in jedem Fall dafür verantwortlich, wie du mit dieser Situation umgehst.

In Ver-Antwort-ung steckt eben auch das Wort „Antwort“. Verantwortung bedeutet, trotz aller Umstände gut antworten zu können. Und gut antworten tust du dann, wenn du dich auf dein Ziel konzentrierst und dich durch nichts und niemanden davon abhalten lässt.

Tipp 304: Geschenk des Lebens

Viel kluge Menschen haben davon gesprochen, dass jeder neue Tag wie eine Geburt ist. Warum? Weil wir jeden Tage erneut die Wahl haben, uns für ein neues Leben zu entscheiden. Jeder Tag macht uns ein kostbares Geschenk: Er schenkt uns einen Augenblick, in dem es möglich ist, alles zu ändern, was uns unglücklich macht. Wir neigen dazu, diese Geschenke nicht erkennen zu wollen.

Denn wenn wir zugeben würden, dass wir die Wahl haben, dann hätten wir keine Entschuldigung mehr. Dann würde es ja alleine an uns liegen. Also geben wir den Umständen, die außerhalb von uns liegen viel mehr Macht, als ihnen gebührt. Das Ergebnis ist unwürdig – wir leben nicht so, wie wir wollen. Auf diese Weise zerstören wir uns selbst.

Tipp 305: Die Macht der Gedanken

Einer der herausragendsten Psychologen dieses Jahrhunderts war Victor Frankl. Viele Jahre war er im Konzentrationslager gefangen. Seine gesamte Familie wurde nach und nach umgebracht. Er selbst wurde schwer gefoltert und war dem Tode nahe. Da hatte er plötzlich eine Erkenntnis: „Niemand außer mir hat die Macht, über meine innere Einstellung. Sie können mich schlagen und meine Familie hinrichten, aber meine Gedanken gehören mir. Ich habe die Macht zu entscheiden, wie ich die ganze Situation einschätzen will.“

Und er sagte sich:

„Wenn ich unter diesen extremen Bedingungen meine Identität und meinen Charakter behalten kann, dann können es alle Menschen. Die letzte aller menschlichen Fähigkeiten ist die, seine Einstellung in jeder gegebenen Situation selbst zu wählen.“                      Denke mal darüber nach…

Tipp 306: Dauer-Nicker

„Solange man selbst redet, erfährt man nichts“, wusste schon die Schriftstellerin Ebner-Eschenbach. Und tatsächlich machen sich die wenigsten von uns Gedanken darüber, ob sie tatsächlich zuhören, wenn der Partner etwas sagt. Und ganz ehrlich: Wie oft nickst du nur abwesend zu Erzähltem?

Wenn wir nicht richtig zuhören, bekommen wir auch nicht mit, womit sich der andere gerade beschäftigt und was er sich von uns wünscht. Zuhören hat etwas mit Aufmerksamkeit und Respekt zu tun. Viele von uns denken aber schon während der andere spricht bereits über Gegenargumente oder Erwiderungen nach. Sie sind dann gedanklich nicht bei ihrem Gesprächspartner, sondern viel mehr bei sich selbst. Kannst du wirklich zuhören?

Tipp 307: Hör doch mal zu!

Fällt es dir leicht, deinem Partner aktiv zuzuhören? Keine Ahnung? Dann finde es heraus! Setzt euch gegenüber. Stellt einen Wecker auf 10 Minuten. Der eine sagt zwei bis drei kurze Sätze. Es ist gar nicht so wichtig, was ihr erzählt. Es geht nur darum, überhaupt etwas zu sagen. Redet über das Wetter, über einen neuen Mantel oder über den Hund. Beschränkt euch zu Beginn auf einen längeren Satz oder auf zwei bis drei kurze Sätze.

Die Aufgabe des anderen ist es dann, genau das zu wiederholen, was der Gegenüber zuvor gesagt hat. Dabei geht es nicht darum, jedes Wort zu wiederholen, sondern mit den eigenen Worten den Sinn wiederzugeben. Beginnt mit dem Satz: “Du sagst, dass …“ Nach 10 Minuten wird getauscht.

Tipp 308: Die Zeit tickt!

Es gibt Menschen, die, wenn Sie erst einmal zu reden begonnen haben, gar nicht mehr aufhören. Und es gibt Gesprächspartner, die sich selbst gerne hinter den Redebeiträgen anderer verstecken. Für beide Fälle gilt die Regel: Keine Monologe, denn ein Monolog ist kein Gespräch. Denn, wenn wir mit einem anderen Menschen reden, sollten wir immer im Hinterkopf haben, dass wir auch die Zeit unseres Gegenübers verbrauchen.

Wir vergessen leider zu oft, dass in einem Gespräch nicht nur unsere eigene Zeit verstreicht, sondern auch die des anderen. Deshalb ist es wichtig, sich ab und zu klar zu machen, dass der Gegenüber einem selbst Zeit schenkt. Gehe mit dieser Zeit sorgsam um und nutze das Geschenk nicht aus.

Tipp 309: Lebensmuffel?!

Schlechte Laune zu haben und sich einzugestehen, schlecht gelaunt zu sein, sind meist zwei ganz verschiedene Paar Schuhe. Du hast sicher schon mal erlebt, dass jemand einen anderen anmotzt: “Ich habe überhaupt keine schlechte Laune!” und sein Tonfall und Gesichtsausdruck den Sprecher sofort Lügen strafen.

Tatsächlich ist es gar nicht leicht, sich schlechte Laune einzugestehen. In unserer Spaßgesellschaft wollen aber die meisten immer gut drauf sein bzw. erwarten es auch voneinander. Schlechte Laune ist anstrengend und nervig. Löse dich von diesen Gedanken und sage lieber: “Ok, ich habe jetzt schlechte Laune.” Ein neutraler Satz, ohne Entschuldigung.

Tipp 310: Jein??!!

Manchmal gibt es Fragen, auf die wir eigentlich mit Nein antworten wollen, der gute Ton es aber verbietet. Doch es gibt eine Alternative zum Ja-Sager: Bitte um Bedenkzeit. Du musst nicht auf der Stelle „ja” oder „nein” sagen, auch wenn der andere das gerne möchte. Sage ruhig: „Ich muss darüber einen Moment nachdenken“.

Anliegen und Bitten werden ja meist ganz schnell mal zwischendurch an uns herangetragen und bevor wir uns versehen, haben wir zu etwas zugesagt, was uns überhaupt keinen Spaß macht. Deshalb ist es hilfreich, sich immer einen kleinen Moment Zeit zu nehmen, um die Situation kurz zu analysieren und dann mit gutem Wissen und Gewissen zu antworten.

Tipp 311: Auf der Suche…!

Bei vielen Menschen haben vergangene Beziehungen Narben hinterlassen. Wenn diese noch schmerzhaft aktiv sind, ist es sehr schwer, sich wirklich auf einen neuen Partner einzulassen. Solange du einen früheren Partner noch liebst oder solange du noch wütend bist, bleibt wenig Raum um Gefühle für jemand anderen zu entwickeln.

Wir müssen frei sein, um eine neue Beziehung aufbauen zu können. Wenn du das alleine nicht schaffst, kannst du dich mit anderen Menschen austauschen, die ebenfalls gerade eine beendete Beziehung verarbeiten müssen. Es gibt übrigens viele Foren im Internet, die sich damit beschäftigen!

Tipp 312: Hohe Erwartungen

Kennst du den größten Fehler bei der Partnersuche? Es sind die viel zu großen Erwartungen! Denn häufig gehen Menschen mit Idealvorstellungen in die Partnersuche. Sie haben ganz konkrete Erwartungen an Aussehen, Charakter, an die Interessen und Einstellungen. Mit einem so hohen Anspruch ist es allerdings nicht so einfach, jemanden zu finden, der all dem wirklich entsprechen kann.

Mache dir klar: Je fester deine Erwartungen sind, desto mehr engst du die Chancen ein, einen Partner zu finden. Du sortierst auf diese Weise schon im Vorfeld den größten Teil aus – und das ohne zu wissen, ob da nicht vielleicht doch genau dein Traumpartner bei wäre.

Tipp 313: Napping für Anfänger

Kennst du Power-Napping? Nein? Dann pass mal auf!

Der ultimative Erholungsmechanismus ist dein Schlaf. Während wir schlafen, regenerieren wir körperlich und seelisch. Wenn du zu wenig geschlafen hast, kannst du die Erholungsfunktion des Schlafes auch am Tage nutzen. Und zwar durch einen kleinen Kurzschlaf (auch Powernap genannt). Denke aber daran nicht länger als 20–30 Minuten abzutauchen, sonst bist du nach dem Kurzschlaf komplett gerädert. Stelle dir einen Wecker, der dich rechtzeitig wieder zurückholt. Wie lange dein idealer Kurzschlaf ist, musst du durch Experimentieren selbst herausfinden.

Tipp 314: Einfach glücklich sein

Spruch des Tages: „Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen glücklich zu sein!“– Voltaire.

Toll oder? Würden wir nicht alle gern so einfach glücklich sein? Leider bleibt diese Vision für viele unerreicht. Gerade in Phasen, in denen es alles andere als rund läuft, muss man sich deswegen immer wieder selbst korrigieren, um unserem Unmut und den schlechten Gefühlen nicht das Ruder zu überlassen. Glücklich sein kostet etwas – und zwar den Willen und die Kraft, sich nicht unterkriegen zu lassen. Warum also nicht öfter mal an Voltaires Zitat denken und sich ganz bewusst zum Glücklichsein entscheiden?

Tipp 315: Wenn der Burnout dreimal klopft

Konsequente und regelmäßige Pausen sind eine unerlässliche Voraussetzung für eine gute Konzentrationsfähigkeit. Viele Menschen neigen dazu, über ihre Grenzen hinweg zu arbeiten und sich so geistig und körperlich kaputtzumachen.

Mache also rechtzeitig Pausen und nicht erst, wenn der Burnout dreimal klopft. Wichtig ist, dass du deine Pausen nicht mit Tätigkeiten füllst, für die du erneut Konzentration brauchst, wie zum Beispiel lesen oder fernsehen. Viel besser ist es, einfach aus dem Fenster zu schauen und den Gedanken freien Lauf zu lassen! Probiere es doch mal aus!

Tipp 316: Mitfühlend fühlen

Es ist eine Kunst mit anderen Menschen mitfühlend umzugehen! Um das zu lernen, solltest du dir klar machen, dass wir doch alle eigentlich nur dasselbe wollen: Liebe, Respekt, Sicherheit, Glück, Zufriedenheit, Erfüllung und inneren Frieden spüren.

Denke daran: Nahezu alle Menschen wollen die gleichen Dinge. Nur unsere Wege zum Glück sind unterschiedlich. Und über diese verschiedenen Wege streiten wir uns dann. Je mehr wir auf diese Gemeinsamkeit zwischen uns Menschen schauen, desto besser geht es uns. Und desto eher schaffen wir es, dass wir uns auf unserem Weg zum Glück nicht gegenseitig auch noch das Leben schwer machen.

Tipp 317: Schritt nach vorne

Egal wie weit der Weg ist, man muss den ersten Schritt tun! Irgendwann ist genug geplant, geträumt, überlegt und geredet. Dann muss man all seinen Mut zusammennehmen und die ersten konkreten Schritte gehen. Denn Ideen, Träume, Gedanken und Worte sind geduldig und dehnbar.Irgendwann muss man seine Ideen auch  an der Wirklichkeit testen.

Und ob funktioniert was man sich vorgestellt hat, findet man nicht durch Überlegen heraus, sondern nur indem man konkret handelt. Wer ein guter Tischtennisspieler werden will, der muss irgendwann seinen ersten Schläger kaufen, sich an die Platte stellen und ein paar Bälle spielen. Deswegen: Anfangen. Heute. Jetzt.

Tipp 318: Schwindel-Ich

Was bedeutet Ehrlichkeit für dich? Für mich bedeutet ehrlich zu sein, sich selbst keine Versprechen mehr zu geben, die man nicht halten kann oder will. Das fängt bei den Kleinigkeiten an. Zum Beispiel, wenn man eine Aufgabe aufschiebt und sich erzählt, dass man sie morgen erledigt. Und dass, obwohl man eigentlich genau weiß, dass man sich selbst morgen wieder die gleiche Geschichte erzählen wird.

Dieser Selbstschwindel beschädigt unser Selbstvertrauen. Denn einem Schwindler vertrauen wir nicht. Das gilt für andere, aber auch für uns selbst. Wenn du merkst, dass du dich auf dein eigenes Wort verlassen kannst, dann wächst auch dein Vertrauen in dich selbst.

Tipp 319: Selbst-Vertrauen!

Wann vertrauen wir Menschen? Genau, wenn wir sie für kompetent, fähig und erfolgreich halten. Das Gleiche gilt auch für uns selbst. Wenn wir uns selbst für fähig halten, zeigt sich das auch in unserem Selbstvertrauen. Und das Gefühl, erfolgreich zu sein, lässt sich stärken, indem du dir kleine, machbare Ziele setzt, diese erreichst und dir danach selbst auf die Schulter klopfen kannst.

Mit der Zeit kannst du den Schwierigkeitsgrad deiner Ziele steigern und so die Grenzen für einen machbaren Schritt vergrößern. Dadurch wächst deine Kompetenz. Du wirst fähiger, erfolgreicher und bekommst immer mehr Dinge auf die Reihe, garantiert!

Tipp 320: Nicht aufhören – anfangen!

„Lass dich von deiner Inkompetenz oder Mittelmäßigkeit nicht aufhalten. Tue es einfach.“

Wenn wir unseren Zielen, Träumen und Wünschen entgegengehen, werden wir irgendwann mit unserem Nicht-Wissen oder Nicht-Können konfrontiert. Wir müssen etwas tun oder bewältigen, von dem wir nicht die blasseste Ahnung haben. Dann haben wir zwei Möglichkeiten: Wir können sagen: “OK, das war’s. Sollte nicht sein. Schade.” Oder wir sagen: “Ich kann das noch nicht. Egal, ich versuche es einfach trotzdem.” Du kannst dich von deiner Inkompetenz einschüchtern lassen, oder du sagst dir einfach: Kompetenz entsteht durch Lernen und Tun!

Tipp 321: Sorgenvoller Schlager gefällig?

„Guten Morgen, liebe Sorgen, seid Ihr auch schon alle da?”

Wir alle wissen, Sorgen sind nervige Kraftfresser. Und nervig ist auch die Tatsache, dass sie sich vermehren, wenn wir unseren Fokus zu sehr auf sie richten. Wenn wir uns sorgen, machen wir uns Gedanken über etwas, das noch nicht eingetreten ist. Und weil es eben noch nicht da ist, haben wir auch keine Chance es tatsächlich zu lösen. Und wenn wir schon einmal dabei sind, uns Sorgen zu machen, dann finden wir noch viele andere sorgenvolle Bereiche. Versuche deshalb, Sorgen aktiv anzugehen, indem du dich mit ausreichend Wissen über die jeweilige Sache versorgst und auch mal um Rat fragst.

Tipp 322: Voll aufgedrehte Träume

Der Alltag und die vielen Ablenkungen des Lebens schlucken unsere Träume. Nicht weil wir schwach sind – es liegt in unserer menschlichen Natur, uns um die Dinge zuerst zu kümmern, die am lautesten sind. Und unser Alltag ist laut. Unsere bestehenden Routinen und Gewohnheiten sind laut. Und unsere Träume? Die flüstern oft nur ganz leise.

Die Lösung:

  • Erhöhe die Lautstärke deiner Träume.
  • Mache das, was dir wichtig ist in deinem Alltag präsenter und sichtbarer.
  • Erinnere dich ständig selbst an das, was mehr zum Teil deines Lebens werden soll.
  • Werde zum Fürsprecher und Lobbyisten für deine Werte, Träume und Wünsche.

Tipp 323: Kreatives Schreiben rockt!

Drei gute Gründe warum du kreativ Schreiben solltest:

  • Jedes Leben, das es wert ist, gelebt zu werden, ist es auch wert, dass man darüber ein Tagebuch führt!“. Durch das Schreiben können wir ähnlich wie mit Fotos Erinnerungen lebendig halten – ob nun für uns selbst oder vielleicht für unsere Kinder
  • Ein weiterer guter Grund für das Schreiben, ist andere zu informieren. Die meisten Business-Texte, aber auch viele Notizen oder Briefe dienen diesem Ziel.
  • Wenn wir schreiben, können wir den Dingen auf den Grund gehen und sie in die Tiefe verfolgen. Wissenschaftliche Arbeiten, wie Diplomarbeiten, beruhen auf diesem Prinzip, das wir aber auch für jedes andere persönliche oder berufliche Thema nutzen können.

Tipp 324: Yes, you can

„Ich kann das nicht!“

Was bedeutet das eigentlich wirklich? In den meisten Fällen doch nur, dass mir noch etwas fehlt: Zum Beispiel Wissen oder bestimmte Fähigkeiten. Oft fehlt mir auch Erfahrung. Wenn ich sage “das kann ich nicht”, dann ist das mir selbst gegenüber ein Killerargument. Ich denke nicht weiter darüber nach, schließlich kann ich es ja nicht.

Ich kann aber auch genauer hinschauen und mich fragen:

  • Was bedeutet das genau, wenn ich sage, dass ich das nicht kann?
  • Kann ich es wirklich nicht oder will ich es vielleicht nicht?
  • Weiß ich vielleicht nur (noch) nicht wie es geht?
  • Traue ich mich vielleicht nur noch nicht?

Tipp 325: Vergessen und Verzeihen

Spruch des Tages: „Was unsere Seele am schnellsten und am schlimmsten abnützt, das ist verzeihen ohne zu vergessen.“

Ich weiß, es ist nicht leicht zu verzeihen. Doch du solltest wissen, dass wir uns selbst schaden wenn wir mit Verletzungen nicht abschließen. Vor allem, wenn wir zu verzeihen vorgeben, innerlich aber nicht vergessen und  nicht loslassen können.

  • Warum kann ich nicht vergessen, nicht loslassen?
  • Was ist es, das mich festhalten lässt?
  • Was könnte der Nutzen sein, dass ich nicht wirklich loslassen will?

Befasse dich mit der Wurzel des Schmerzes. Denn an der Wurzel sitzt auch die Möglichkeit der Heilung.

Tipp 326: Nobody is Superman

Kennst du diese Situationen? Bevor wir uns mit unserem Kollegen streiten, bearbeiten wir eben die Aufgabe. Bevor wir das Risiko eingehen, dass unser Chef weniger von uns hält, bleiben wir eben doch wieder eine Stunde länger. Bevor unser Lebenspartner sauer ist, räumen wir doch schnell wieder auf.

Oftmals überfordern wir unser Leben, ohne es zu merken. Doch um daran etwas zu ändern, müssen wir lernen, die Reaktionen anderer Menschen auszuhalten. Wir müssen es aushalten, nicht länger von allen als derjenige anzusehen, der alles schafft. Wir müssen aushalten, dass man uns nicht mehr „so toll“ findet, sondern dass man sich über uns ärgert. Und womöglich ist auch das der Weg zu mehr Anerkennung und Charakterstärke?

Tipp 327: Verrücktes Leben

Wann hast du das letzte Mal etwas Verrücktes getan? Etwas, was du normalerweise nicht tust? Etwas, was nicht ganz erlaubt war? Etwas, was man eigentlich nicht tun sollte? Etwas, was ein bisschen riskant war?

Denke daran: Lebendigkeit hat etwas mit Kontakt zu tun. Mit Kontakt zum Leben, mit wirklichem Kontakt zu anderen Menschen. Und mit Kontakt zu sich und seinen Gefühlen. Es hat aber auch mit Erlebnissen und Erfahrungen zu tun. Dinge zu erleben. Abenteuer zu bestehen. Rauszugehen aus dem Sicheren und Gewohnten. Auch mal ein Risiko einzugehen. Denn nur dann kann man sich selbst spüren.

Tipp 328: Fokussiertes Arbeiten

Merksatz des Tages: „Dich auf das zu konzentrieren, was dir wirklich wichtig ist, kann schon der Durchbruch zu mehr Produktivität und Lebensfreude sein.“

Denn so sparst du dir viel Energie für Unwichtiges und kannst diese Energie in Enthusiasmus für das umwandeln, was wirklich zählt. Es hilft dir wenn du nur eine Sache machst, die aber ganz konzentriert. Richte dich bei allem was du tust nach folgenden drei Punkten:

  • Was ich jetzt mache, ist das, was ich wirklich machen möchte, weil es mir wichtig ist.
  • Das, was ich jetzt tue, hat meine ungeteilte Aufmerksamkeit. 
  • Wenn ich 1. oder 2. nicht garantieren kann, überlege ich, worauf ich mich stattdessen konzentrieren sollte.

 

Tipp 329: Ordnung am Arbeitsplatz

Kreatives Chaos? Warum nicht! Aber wenn du klare Gedanken fassen möchtest, dann muss dein Schreibtisch übersichtlich sein. Es sollten keine Zeitschriften, überflüssige Zettel oder Briefe herumliegen. Das lenkt alles ab. Natürlich brauchst du deine Notizen und vielleicht auch visuell inspirierende Hilfen.

Wenn du handwerklich an etwas arbeitest, solltest du wissen, wo deine Werkzeuge liegen, wo die fertigen Teile hinkommen und wo die Abfälle bleiben. Wer Ordnung halten will sollte sich bei dem ein oder anderen Staubfänger die Fragen stellen:

  • Wann habe ich das das letzte Mal benutzt?
  • Habe ich es in den letzten Wochen vermisst?
  • Benötige ich es wirklich noch für irgendetwas?

Tipp 330: Arbeit ist keine Qual

Wenn wir an einem größeren Ziel arbeiten, dann ist es von Vorteil wenn die Arbeit daran keine Quälerei ist, sondern Spaß macht. Aber wann macht uns etwas Spaß und wann ist es Quälerei? Denn wenn uns eine Aufgabe unterfordert, langweilen wir uns schnell – wenn eine Aufgabe auf der anderen Seite aber zu schwierig für uns ist, dann frustriert uns das und wir verlieren die Lust

Stelle dir deshalb die Fragen:

  • Was gibt es für Aufgaben, die dich langweilen und zu auf die du deswegen keine Lust hast?
  • Wie könntest du diese anspruchsvoller gestalten?
  • Wie könntest du daraus ein Spiel machen?
  • Gibt es etwas, wovon du dich im Augenblick überfordert fühlst?
  • Wie könntest du das Ziel hinter dieser Aufgabe vereinfachen?

Tipp 331: Schreiben ist kreativ

Schreiben – kann ich das überhaupt? Schaffe ich es, Texte zu schreiben, die andere berühren? Greife doch einfach mal zu einem Stift und probiere dich und deine Kreativität aus! Denn wir können uns mit dem Schreiben kleine und große Aufgaben stellen, um zu schauen ob wir ihnen gewachsen sind.

Und das Beste: Schreiben – und vor allem das kreative Schreiben – aktiviert unsere kreativen Kräfte. Kreativität entsteht nämlich vor allem durch kreatives Tun. Schreiben kannst du auch als Trainingsaufgabe sehen, um an deinem Stil, deinem Wortschatz, deinem Ausdruck zu feilen.

Tipp 332: Begeisternd bei der Sache

Von welchen Menschen hast du am meisten gelernt? Bestimmt von denen die dich am meisten mitgerissen, die Emotionen in dir geweckt haben, oder? Beim Lehren geht es weniger um Inhalte und noch nicht mal zwingend um die Vermittlung.

Es geht viel mehr darum, das Feuer der Begeisterung für ein Thema zu entfachen – und das vor allem erst einmal bei sich selbst! Die erste Frage, die sich jeder stellen sollte, der anderen etwas vermitteln will, ist: Begeistert mich das Thema und wenn nicht, wie kann ich mich selbst dafür begeistern?

Tipp 333: Kreativ überzeugen

Du willst anderen etwas beibringen oder einfach nur überzeugen – ob nun beruflich oder auch im privaten Bereich – dann könntest du dich Folgendes fragen:

  • Wie schaffe ich es, andere für das Thema zu interessieren?
  • Was begeistert mich selbst so daran und wie kann ich diese Faszination vermitteln?
  • Wie kann ich das, was ich vermitteln will, so aufbereiten, dass es interessant und spannend ist?
  • Wie kann ich erreichen, dass der andere neugierig wird?
  • Wie kann ich erreichen, dass der andere Fragen zu stellen beginnt?

Wenn du dich diesen Fragen stellst, wirst du merken, dass dein Unterricht oder deine Erklärungen anders werden. Und damit wird sich das Lernverhalten der anderen ändern, wetten?

Tipp 334: Konzentration durch Entspannung

Gewusst? Unsere Konzentrationsfähigkeit lässt sich durch eine ganze Reihe von Faktoren fördern und steigern. Allerdings musst du erst herausfinden, welche Faktoren dir persönlich helfen, denn nicht alles wirkt bei jedem gleich. Unsere Konzentrations- und Leistungsfähigkeit hängt eng zusammen mit unserer körperlichen und auch seelischen Verfassung. Sorge deshalb dafür, ausreichend Schlaf zu bekommen.

Verschaffe dir Erholungsphasen zum Auftanken. Außerdem brauchst du Ruhephasen, in denen du einfach mal nur die Seele baumeln lassen kannst. Gestalte deine Freizeit so, dass du dort einen Ausgleich zu deiner täglichen Tätigkeit findest. Denke daran: Neue Impulse bringen Kraft und Energie und motivieren uns.

Tipp 335: Fesselnde Momente

Spruch des Tages: „Interesse sichert Konzentration“.

Denke einmal daran, als du das letzte Mal ein wirklich spannendes Buch gelesen hast oder als dir jemand etwas erzählt hat, das dich richtig interessiert hat. Sicher hast du da um sich herum kaum noch etwas wahrgenommen und warst ganz bei der Sache. Das Schöne ist, dass man mit ein bisschen guten Willen fast alles interessant finden kann – das ist vor allem eine Frage deiner inneren Einstellung. Fange an deine Interessen auszuweiten und solche magischen, dich fesselnden Momente jeden Tag zu erleben!

Tipp 336: Abwechslungsreiche Konzentration

Eine Grundregel lautet: „Abwechslung bringt Spaß und Langeweile tötet jede Konzentration.“ Aber dennoch muss Abwechselung sehr individuell mit den Bedürfnissen der jeweiligen Person abgestimmt werden.

Es gibt Menschen, die regelrecht aufblühen, wenn sie viele Dinge gleichzeitig tun können und sie springen spielerisch von einer Aufgabe zur nächsten und wieder zurück. Andere fühlen sich angesichts zu vieler Aufgaben überfordert und verzetteln sich. Finde heraus, wie viel Abwechselung du persönlich brauchst um deine Konzentration zu fördern!

Tipp 337: Wo drückt der Stuhl?

Unser Arbeitsumfeld ist für unsere Konzentrationsfähigkeit von großer Bedeutung. Finde deshalb heraus, was alles konkret für dich wichtig ist, damit du dich in deinem Arbeitsraum gut konzentrieren kannst.

Beachte diese Tipps: Sorge dafür, dass du in wichtigen Konzentrationsphasen nicht gestört wirst. Achte darauf, dass dein Tisch und der Stuhl optimal für dich angepasst ist, denn Schmerzen und Verspannungen stören jede Konzentration. Sorge für gute Lichtverhältnisse, frische Luft und habe immer einen Krug mit frischem Wasser auf deinem Tisch stehen. Räume alles Störende und Ablenkende aus deinem Sichtfeld, so dass du nur das zur Hand hast, was du für die jeweilige Aufgabe brauchst.

Tipp 338: Staunen tut gut

„Verkauf deine Klugheit und beschaff dir Staunen.“– Rumi.

Staunen können ist etwas unglaublich Schönes, oder? Doch nur allzu oft sorgt eine Stimme mit einer schlauen Erklärung für ein jähes Ende des Staunens. Es sind schon so viele Wunder der Welt erforscht worden und damit erklärbar.

Natürlich wissen wir alle, dass ein Regenbogen etwas mit Lichtbrechung zu tun hat, aber sich vorzustellen, was an seinem Ende auf uns warten könnte, ist viel schöner, als zu wissen, dass wie er genau entsteht, oder nicht? Wissen ist gut, keine Frage, aber Staunen können ist es auch. Finde doch einfach mal selbst phantastische Erklärungen für Alltägliches. Gehe wieder mit den Augen eines Kindes durch die Welt.

Tipp 339: Nicht zweifeln – denken

Viele Menschen, die vor einer Herausforderung stehen, fragen sich: „Ob ich das wohl schaffen kann?“ „Ob das überhaupt zu schaffen ist?“ Je größer eine Aufgabe und je bedrohlicher ein Problem ist, desto stärker werden auch unsere Zweifel. Wir sind uns nicht sicher, ausreichende Fähigkeiten zu haben.

Probiere es doch mal mit einer anderen Herangehensweise. Mit einer, die die Türen für die verschiedensten Lösungsmöglichkeiten öffnet. Frage dich: Wie könnte das zu schaffen sein? Was würde es möglich machen, das Problem zu lösen? Was brauche ich ganz konkret, um das Problem zu lösen? Was könnte der erste Schritt sein, diese Schwierigkeit zu überwinden?

Tipp 340: Problembewältigung

Wenn wir ein Problem haben, dann wollen wir es am liebsten von heute auf morgen wegschmeißen oder auf den Müll bringen. Dabei vergessen wir jedoch eines: Jedes Problem birgt unendlich viele Möglichkeiten zu wachsen und dazuzulernen. Dem entsprechend ist ein sehr nützlicher Ansatz für die Lösung von Problemen, Herausforderungen jeder Art als Lernaufgabe wertzuschätzen und auch den Lösungsweg selbst lieben zu lernen.

Merke: Probleme zu lösen, ist nichts anderes, als dazuzulernen – Fähigkeiten, Erkenntnisse, Erfahrungen. Frage dich immer: Was könnte gut an diesem Problem sein – für mich und für andere?

Tipp 341: Keine Hektik

“Ein Problem ist halb gelöst, wenn es klar formuliert ist.” – John Dewey.

Die meisten Menschen neigen dazu, vorschnell davon überzeugt zu sein, ein Problem bereits erkannt und durchschaut zu haben. Auf diese Weise werden häufig Lösungswege eingeschlagen, die vollkommen in die Irre führen. Ein Problem wirklich zu erfassen, ist eine ziemlich schwierige Sache. Wir vergessen, dass Probleme immer die Folge mehrerer Ursachen und Faktoren sind.

Behalte deswegen im Hinterkopf, dass die meisten Dinge viel komplexer sind, als sie auf den ersten Blick aussehen. Widerstehe der Annahme, du wüsstest bereits, worum es geht und beginne bei der Problemlösung immer damit, noch einmal ganz an den Anfang zu gehen.

Tipp 342: Kreuz und Quergedacht

Kannst du Querdenken? Nein? Dann hör mal zu!

Querdenken heißt auf Ideen zu kommen, auf die man üblicherweise nicht kommt. Querdenken heißt den Mut zu haben, auch verrückte und scheinbar abwegige Ideen zu entwickeln. Drehe dein Problem also einfach einmal um. Frage anstatt “was kann ich tun, damit meine Beziehung besser wird?” einfach “was kann ich tun, damit meine Beziehung schlechter wird?”

Am Ende drehst du dann die Ideen, die du gesammelt hast erneut um. Oder: Nutze die Macht der Assoziationen. Formuliere dein Problem. Schlage dann ein Wörterbuch an einer beliebigen Stelle auf und wähle zufällig einen Begriff. Sammle nun alles, was dir zu diesem Begriff im Zusammenhang mit deinem Problem einfällt.

Tipp 343: Sinnlichkeit erleben

Den Begriff der Sinnlichkeit verbinden wir in erster Linie mit Erotik. Hier erlauben wir uns auch, unsere Sinne auszuschöpfen. Aber in anderen Bereichen leben wir Sinnes-arm. Öffne dich dafür, deine Welt mit allen deinen verfügbaren Sinnen wahrzunehmen.

Wie fremd sind dir diese Fragen:

  • Wie schmeckt das Leben?
  • Wie riecht die Hoffnung?
  • Wie fühlt sich Energie an?
  • Welche Töne macht die Wut?
  • Wie sieht Angst aus?

Richte deine Aufmerksamkeit einmal auf winzige Details deiner Umgebung. Schaue dir Gegenstände des Alltags so intensiv an, dass du danach eine Skizze aus dem Kopf davon machen könntest.

Tipp 344: Mindmapping

Keine Lust auf Mindmapping? Dann pass mal gut auf!

  • Eine Mindmap zu zeichnen braucht deutlich weniger Zeit, als auf herkömmliche Art einen Sachverhalt mitzunotieren. Du schreibst anstelle ganzer Sätze nur die wirklich wichtigen Schlüsselwörter auf.
  • Durch geschickte Wahl der Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt der Mindmap noch nach Monaten einfach rekonstruieren. Auf Füllwörter, die für die Erinnerung unwichtig sind, wird konsequent verzichtet.
  • Nach Gesichtspunkten der modernen Gehirnforschung ist das Mindmapping eine Methode, mit der du kreative Denkleistungen erreichen kannst, da du so gehirngerecht arbeitest. Gehirngerecht heißt, dass du dein Gehirn optimal nutzt.

Also wenn du jetzt nicht sofort zehn Mindmaps erstellst, weiß ich auch nicht weiter… =)

Tipp 345: Träume ins Glück

Phantasiereisen sind leicht zu erlernen. Du brauchst nicht viel, nur ein bisschen Zeit und Ruhe. Für alle, die es nicht gewohnt sind, Bilder vor dem inneren Auge erscheinen zu lassen, kann das in der Anfangsphase einige Probleme mit sich bringen. Dabei ist das oft nur eine Frage der Übung.

Denke mal an ein Foto von dir als Kind. Kannst du es vor deinem geistigen Auge sehen? Nichts anderes tust du bei Phantasiereisen! Schau dich in deinem Zimmer um, und entscheide dich für einen Gegenstand. Schauen dir den Gegenstand gut an. Schließen die Augen. Stellen dir den Gegenstand, noch einmal vor deinem inneren Auge vor. Mit solchen Übungen trainierst du deine Fähigkeit zur Visualisierung und entspannst dich gleichzeitig.

Tipp 346: Kinderleicht

Es gibt viele Möglichkeiten deine Kreativität zu fördern – du kannst malen, musizieren, basteln, du kannst aber auch einfach einmal einige Kreativitätsaufgaben lösen. Diese hier ist eine wunderschöne kreative Übung, die auch gut für Kinder geeignet ist: Überlege dir, was man alles an Menschen verbessern könnte. Und das ist nicht so sehr moralisch gemeint, als vielmehr ganz praktisch.

Denke dir aus, womit es für Menschen einfacher werden würde, das Leben zu bewältigen. Das könnten z.B. vier Arme sein oder ein paar Flügel. Lasse deinen Ideen freien Lauf. Am besten ist es, wenn du deine Ideen aufzeichnest. Das macht Spaß und fördert deine Kreativität.

Tipp 347: Kreativität für zwischendurch

Lust auf eine kleine Kreativitätsübung?

Stelle dir vor, dass du in einem Raum bist, von dessen Decke zwei Seile hängen. Die Seile berühren fast den Boden, sie hängen aber so weit auseinander, dass du nicht beide gleichzeitig fassen kannst. Du hast nun einen Hammer, eine Schere und einen Kleiderbügel zur Verfügung. Du musst nun beide Seile zusammenzuknoten. Du kannst dafür einen oder mehrere der Gegenstände benutzen. Und? Eine Idee?

Auflösung: Du kannst den Hammer als Gewicht benutzen. Du bindest ihn an dem Ende des einen Seils fest und stößt dann das Seil an, so dass es zu schwingen beginnt. Nun kannst du es ergreifen, wenn es auf dich zuschwingt, während du das andere Seil hältst. Du hältst nun beide Seile fest und löst den Gegenstand von dem einen Seil. Nun kannst du beide Seilenden zusammenknoten. Einfach, oder?

Tipp 348: Der Lesefilter

Kennst du das Phänomen? Wenn man sich ein neues Auto gekauft hat, sind die Straßen plötzlich voll mit diesem Fahrzeugtyp oder wenn wir anfangen, uns für ein bestimmtes Hobby zu interessieren, dann entdecken wir in der Zeitung plötzlich Werbung zu diesem Thema, die wir früher einfach überblättert haben. Unsere Wahrnehmung arbeitet also mit sogenannten “Filtern”.

Diese Filter filtern aus der Flut an Reizen, die uns ständig umgeben, nur das heraus, was gerade für uns interessant ist. Diesen Umstand kannst du auch für effektives Lesen nutzen. Definiere dazu dein Leseziel im Vorfeld, so dass deine Wahrnehmungsfilter genau die Informationen herausfiltern können, die wichtig für dich sind.

Tipp 349: Erfolgreich Lesen

Viele Menschen lesen Fachbücher oder Ratgeber genauso wie Romane. Nämlich von vorne mit der ersten Seite beginnend und dann das Buch Seite für Seite bis zum Ende. Doch dieses Vorgehen führt leider oft dazu, dass viele mit der ersten Seite beginnen, bis Seite zehn weiterlesen und das Buch dann weglegen. Meistens stehen die wichtigsten Informationen aber gerade nicht auf den ersten paar Seiten.

Es gibt eine viel bessere Methode für das Lesen von Informationstexten: Überfliege deine Lektüre zuerst. Lese den Klappentext. Schaue dir das Inhaltsverzeichnis genau an. Überfliege alle Überschriften. Blätter herum und tauche dort ein, wo etwas für dich interessant ist und höre auf, wenn dich etwas nicht mehr interessiert.

Tipp 350: Killerphrasen killen

Killerphrasen! Bei diesem Wort zucken die meisten von uns wohl allein beim Lesen zusammen. Auch du hast vielleicht schon Bekanntschaft gemacht mit diesen dummen Sätzen, mit denen unser Gesprächspartner versucht ein Thema abzuwürgen oder uns zu verwirren.

Typische Killerphrasen: „Sie sollten es ja eigentlich selbst wissen, aber das geht nun wirklich nicht.“ oder  „Das haben wir schon alles versucht, das geht nicht.“ Eine gute Möglichkeit auf Killerphrasen zu reagieren ist das Kind einfach beim Namen zu nennen und auszusprechen, dass der letzte Beitrag nur eine unsachliche Killerphrase war. Du wechselst damit auf die Meta-Ebene und reflektierst das Geschehen. Das ermöglicht es euch von da an sachlich miteinander umzugehen.

Tipp 351: Smalltalk ganz groß!

Schon mal daran gedacht, dass Smalltalken auch Vorteile hat?     

  • Man kann nie wissen, welcher Kontakt irgendwann einmal nützlich sein kann.
  • Menschen, die sich mit dir gerne und gut unterhalten können, mögen dich!
  • Menschen kennen zu lernen, kann spannend und wirklich interessant sein. Umso weniger Leute dir ähnlich sind, desto interessanter kann es sein, sich mit ihnen auszutauschen!
  • Jede Smalltalk-Situation gibt dir die Möglichkeit dich darin zu üben, offen auf andere Menschen zuzugehen, tolerant zu sein und dich auch in Geduld und Nachsicht zu üben. 
  • Wenn du nicht krampfhaft nach Themen suchen musst, sondern dich locker unterhalten kannst, kann Smalltalk richtig Spaß machen.

Tipp 352: Motivation für Motivatoren

Wenn du andere motivieren willst, musst du zunächst bei dir selbst anfangen! Denn: Andere zu motivieren hat etwas mit Führung zu tun. Eine ehrliche und selbstkritische Bestandsaufnahme der eigenen Persönlichkeit ist unerlässlich, wenn du erfolgreich andere Menschen für etwas gewinnen willst.

Frage dich, was du bereit bist zu tun, um andere zu motivieren. Wenn deine eigene Motivation zu schnell nachlässt, wirst du auch andere Menschen nicht dauerhaft motivieren können. Du musst bereit sein, selbst ständig dazuzulernen, deine Maßnahmen zu überprüfen und zu ändern. Du solltest dich also als allererstes immer fragen, ob du überhaupt bereit bist, einen solchen Einsatz zu bringen.

Tipp 353: Neulich im Stau …

Wer im Stau steht, in der U-Bahn festsitzt oder sonst wo durch die äußeren Umstände am Vorankommen gehindert wird, hat mehrere Möglichkeiten: Sich über die erzwungene Pause zu ärgern und so den eigenen Stresspegel in die Höhe zu treiben, die Arbeitsunterlagen hervorzukramen und schnell zu arbeiten, um nur ja keine Sekunde zu versäumen.

Oder aber die Zeit zu nutzen, um in Ruhe über bestimmte Dinge nachzudenken, sich auf sich selbst zu konzentrieren, innerlich ausgeglichen zu werden und so Kraft zu schöpfen. Denke mal drüber nach!

Tipp 354: Nicht ärgern – Pausieren

Wer kennt das nicht? Man arbeitet, der Kopf raucht als wäre soeben der neue Papst gewählt worden und dann, ab einem bestimmten Zeitpunkt ist man nur noch genervt und aggressiv. Es geht nichts mehr voran, Denk- und Kombinationsvermögen scheinen nicht mehr vorhanden zu sein. Es dauert seine Zeit, um sich von diesen unangenehmen Phasen, die der Körper ab einer bestimmten Belastungsintensität einfach erzwingt, wieder zu erholen.

Außerdem macht man in solchen Stimmungstiefs sehr leicht Fehler, lässt sich leichter zu undurchdachten Entscheidungen und aggressiven Äußerungen hinreißen. Lasse es nicht so weit kommen und schiebe regelmäßige Pausen ein, um dich zu erholen und neue Energien zu sammeln.

Tipp 355: Nutze deine Pausen

Viele haben es sich zur Gewohnheit gemacht, die Pausen während einer Sitzung am eigenen Schreibtisch zu verbringen. Anstatt einfach mal gemütlich rauszugehen, werden hektisch Emails gelesen oder Telefonate geführt.

Die Folge davon ist, dass weder die Besprechung noch die Arbeiten zwischendurch mit voller Aufmerksamkeit und Energie erledigt werden können. Diese Art von Stressbelastung ist selbstgemacht und lässt sich vermeiden. Nutze Pausen um dich zu erholen und für die bevorstehenden Anstrengungen gewappnet zu sein.

Tipp 356: Alle sind Gewinner

Bock auf Win-Win? Dann los!

Zur Erklärung: Win-Win ziehlt darauf ab, dass alle Parteien in einem Konflikt, oder im einfachen Miteinander zu Gewinnern werden. Win-Win-Lösungen lassen sich dann erarbeiten, wenn wir uns angewöhnen unseren Fokus nicht auf die Positionen, sondern auf die Interessen zu legen. Frage dich also immer: “Was will jeder einzelne in dieser Situation erreichen?”

Finde heraus, was jeden einzelnen in dem Konflikt wirklich beschäftigt und stelle die Beweggründe aller Beteiligten schriftlich zusammen. Werde dir dabei auch über deine eigenen Interessen bewusst, denn auch du sollst ja von der Lösung profitieren. Sind erst  die wirklichen Interessen erstmal deutlich geworden lassen sich viel leichter Lösungen entwickeln, die genau diese Bedürfnisse befriedigen können!

Tipp 357: Fluch oder Segen

Für die meisten Menschen ist er Fluch und Segen zu gleich – der Zucker. In allen Formen und Geschmäckern erhältlich, sorgt er vermeintlich für den leckeren Geschmack, der uns spätestens nach der 100sten Tafel Schokolade oder dem 20sten Liter kalter Cola zu süchtigen Zuckerjunkies macht. Zucker macht dick – das ist sicher bekannt und auch nichts Neues und doch ist er der größte Ernährungsfehler auf dem Weg zum Traumgewicht.

Denn die meisten Menschen registrieren nicht wie viel Süßstoff sie ihrem Körper jeden Tag zuführen. Könnte unser Magen sprechen, würde man ihn sicher lauthals protestieren und schimpfen hören. Doch auf ihn hört ja leider meistens keiner – erst dann, wenn ihm der Arzt die nötige Standpauke abnimmt.



Tipp 358: Stille das Kind in dir

Anti-Stress-Tipp – Nur für dich!

Tue dir den Gefallen und sorge rundum gut für dich und höre dabei auch immer wieder auf deine innere Stimme. Manchmal fühlen wir uns wie ein kleines Kind, das lautstark mit dem Fuß aufstampft und unbedingt eine bestimmte Nascherei haben will. Gerade in Stresszeiten scheint unser inneres Kind besonders aktiv zu werden – erlaube dir doch solche kleinen Launen. Sei liebevoll zu dir selbst und verwöhne dich mit kleinen Dingen, nach denen es dir gelüstet oder die dir einfach nur Freude machen.

Tipp 359: Innendesign am Abeitsplatz

Aufgepasst und Hingehört!

Unterschätze niemals die Wirkung von Farben, Gerüchen, frischen Blumen und schönen Bilder in deinem Arbeitsraum. Richte dich so ein, dass dein Blick immer wieder auf etwas Schönes und Erbauliches fallen kann. Spiele im Hintergrund leise Entspannungsmusik. Dabei kannst du arbeiten und dich trotzdem ein bisschen entspannen. Mache dir deine Stresszeiten immer so angenehm wie möglich.

Tipp 360: Kleine Auszeit gefällig?

Hier kommt er, der Tipp für mehr Entspannung!

Suche nach Ruhe und einem geruhsamen Ausgleich für zwischendurch. Kleine Auszeiten können zum Beispiel die Momente sein, in denen man nicht vor dem Fernseher sitzt, sondern vielleicht einfach nur aus dem Fenster schaut und den Körper und Geist entscheiden lässt.

Vielleicht hörst du auch einfach nur ein bisschen Musik und lässt deine Gedanken schweifen. Es geht darum, den Geist zu beruhigen und nicht darum, ihn weiter zu beschäftigen. Indem wir in freien Minuten zur Zeitung greifen oder uns vor den Fernseher setzen, geben wir unserem Gehirn ständig neue Informationen, die dann wieder verarbeitet werden müssen. Wirklich entspannen können wir so aber nicht!

Tipp 361: Immer im Gleichgewicht

Dein Tipp des Tages:

Schaffe dir einen befriedigenden Ausgleich. Eine Frau, die zum Beispiel durch ihre drei Kinder extrem in Anspruch genommen wird, braucht vielleicht eine Diskussionsrunde, wo sie auf geistig anspruchsvollem Niveau einmal mit Erwachsenen reden kann.

Oder wer sehr stark von seiner Arbeit eingenommen ist, kann sich etwas suchen, das ihm in der Freizeit geistige Befriedigung verschafft. Denke daran, dass dein Gehirn ein vielseitiges Organ ist, das mit nur einer Tätigkeit schnell unterfordert ist.

Tipp 362: Bewegungspausen ins Glück

Gerade in hohen Stresszeiten glauben wir dummen Menschen, dass wir absolut keine Zeit und Energie für Sport oder Bewegung abzwacken können. Wir sind ja über jeden Augenblick froh, in dem wir mal Ruhe haben. Aber gerade in Stresszeiten brauchen wir Bewegung ganz besonders. Unser Körper will sich bewegen, auch wenn unser Geist vielleicht müde ist.

Bei mangelnder Bewegung verspannst du schnell und kannst auch deine angestauten negativen Energien nicht abbauen. Plane deshalb über den gesamten Tag hinweg immer wieder bewusst Bewegungspausen in deine Arbeit mit ein! Auf geht’s, du wirst merken wie entspannt du dich danach fühlst!

Tipp 363: Richtig scheitern

Ich weiß ja nicht ob du es wusstest, aber vor jemandem der scheitert habe ich großen Respekt. Denn um zu scheitern muss man erst mal handeln und es versuchen. Und das ist etwas, das Anerkennung verdient. Unattraktiv wird das Scheitern nur, wenn jemand nach dem Scheitern in Selbstmitleid versinkt und sich zum alleinigen Opfer erklärt.

Wenn du einmal  scheiterst, dann denke an diese Sätze:                                              

  • „Ja, ich habe es nicht so hinbekommen, wie ich es wollte.“
  • „Ja, ich bin jetzt enttäuscht und frustriert.“
  • „Ja, ich habe durch mein Handeln und vielleicht noch mehr durch meine Unterlassungssünden dazu beigetragen, dass es soweit gekommen ist.“
  • ABER: „Ich bin erwachsen und kann damit umgehen. Das ist ganz bestimmt nicht das Ende.“

Tipp 364: Ändere deine Perspektive

Man sagt Astronauten nach, dass Sie nach ihrer Rückkehr auf die Erde eine andere Einstellung zum Leben haben. Sie haben die Welt aus großer Höhe als Ganzes gesehen. Und das verändert die Sichtweise auf die Dinge. Das setzt die Kleinigkeiten des Alltags in eine andere Perspektive. Dieses Ändern der Perspektive hilft auch dir, wenn du zum Beispiel gescheitert bist.

Denke dann immer daran:
Was ist das Schlimmste, das aus diesem Scheitern entstehen kann? Wie realistisch ist es, dass es passiert? Was wird wahrscheinlich passieren? Was wird diese Sache in zehn Jahren bedeuten? Werde ich trotzdem jemals wieder Glück und Zufriedenheit erleben? Was könnte der gute Kern in dieser enttäuschenden Sache sein?

Tipp 365: Der Soundtrack deines Lebens

„Music was my first love, and it will be my last!“ Erstelle dir den Soundtrack deines Lebens! Weißt du eigentlich, wie machtvoll Melodien, Texte und Harmonien sein können, wie sehr dich ein Lied berühren kann, wie stark ein Lieblingssong dein Leben verändern kann? Lasse Musik in dein Leben und erstelle dir deine ganz individuellen Mixtapes – passend zu jeder Situation und Emotion.

Du merkst sowohl das Zusammenschrauben, als auch das Anhören macht unglaublich viel Spaß! Also nichts wie ran an den PC oder den guten alten Kassettenrekorder und den Soundtrack deines Lebens genießen!